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11. – 12.03.2020

4. Additive Manufacturing Forum

Berlin, Deutschland

Konferenz

4. Additive Manufacturing Forum

Das internationale Multi-Location-Eventfür Additive Fertigung

https://www.additivemanufacturingforum.de/ort

Auf dem ADDITIVE MANUFACTURING FORUM werden führende Experten sowohl von Hersteller- als auch von Anwenderseite in verschiedenen Formaten praxisnahe Antworten geben und Stellung beziehen. In einer begleitenden Fachausstellung präsentieren AM Material-, Software- und Technologieprovider sowie Dienstleister ihre Lösungen für die Industrie.

Inhaltliche Ausrichtung

Additive Fertigungsverfahren verändern bereits heute Entwicklungs- und Produktionsprozesse in revolutionärer Weise. Die Beiträge der Konferenz sind entlang 4 wesentlicher Bausteine der additiven Wertschöpfungskette organisiert. Sie lenken die Beiträge inhaltlich.

Die vier Konferenzschwerpunkte:

Design und Simulation

Die Freiheit des Designs ‒ Die konventionellen Fertigungsmethoden haben dem Produktdesign viele Restriktionen auferlegt, welche für die additive Fertigung (AM) vielfach nicht mehr gelten. AM gewährt Entwicklern, Konstrukteuren und Designern maximale Designfreiheit und damit ein hohes Maß an Funktionsoptimierung und -integration. Sie gestattet die Modellierung höchst komplexer Strukturen, die gleichzeitig extrem leicht und stabil sein können. Die Stichwörter bionisches und digitales Design sind die Leitmotive des AM-Designs. Die Form folgt nicht mehr dem Herstellbaren sondern der Funktion.

Inwiefern setzt diese neue Designfreiheit ein Umdenken im Entwicklungs- und Konstruktionsprozess voraus? Und welche Rolle spielt die Simulation im Produktentstehungsprozess und darüber hinaus?

Neue Materialien

Vom Bekannten zum Neuen ‒ Additiv gefertigte Bauteile wurden in der Vergangenheit zunächst in ihren Ursprungsmaterialien gedruckt. Kunststoffe und Kunstharze zählen zu den ersten druckbaren Materialien. Inzwischen gehören zum druckbaren Materialspektrum u.a. auch Metalle, Keramiken, Bio-Massen und Verbundwerkstoffe. Hybride Materialien und Pulvermischungen, die weit über die Eigenschaften der traditionellen Materialien hinausgehen, treten in den Markt. Mit Zunahme des Materialspektrums sowie der Qualität nehmen auch die Anwendungsmöglichkeiten zu, sodass AM auch immer interessanter für kleine und große Unternehmen wird.

Welche neuen innovativen Materialien gibt es aktuell? Und welche neuen Anwendungsfelder eröffnen sich?

Serienfertigung und Automation

Das Herz der digitalen Fabrik ‒ Die additive Fertigung zählt zu einer der revolutionären Produktionsmethoden der Zukunft. Dabei stehen additive und konventionelle Fertigung nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich heute vielfach. Die traditionelle Fertigung eignet sich für große Stückzahlen gleicher Bauteile mit geringer Komplexität, AM für kleinere Stückzahlen unterschiedlicher Bauteile mit hoher Komplexität. Mit zunehmender AM-Serienreife hält diese digitale Produktionstechnologie auch Einzug in immer mehr Fabriken und in die Serienfertigung. Darüberhinaus wird an der Automatisierung der additiven Wertschöpfungskette gearbeitet sowie an der Vernetztung mit den konventionellen Methoden.

Wie kann eine stabile AM-Serienfertigung mit gleichbleibender Produktqualität gelingen? Welche Herausforderungen gilt es zu meistern? Wie kann das Zusammenspiel aus AM und traditioneller Produktion gelingen und welche Rolle spielt AM im Rahmen einer digital vernetzten vollautomatisierten Produktion?

Postprocessing und Qualität

Bauteilgleichheit & Zuverlässigkeit gesucht ‒ Die Produktivität der additiven Fertigung wird wesentlich bestimmt durch den aktuell noch hohen Kosten- und Zeitaufwand bei der Nachbereitung. Studien beziffern die Kosten abhängig vom Verfahren, Material und Bauteil auf 60-300% des reinen AM-Prozesses. Typische Nachbearbeitungsschritte sind Glätten, Versiegeln, Veredeln, Entfernen von Stützstrukturen, -markierungen und Restpulver, Wärmebehandlung und Nachverdichtung. Einerseits ist eine Automatisierung der meist manuellen Post Prozesse gefragt, andererseits ist es wichtig, schon von der Bauteilentwicklung die Nachbereitungsschritte und damit die gesamte AM Prozesskette im Blick zu behalten.

Welche Wege sollte man optimaler Weise im Postprocessing gehen? Wie läßt sich der Nachbereitungsaufwand konkret minimieren, was muss ich beachten?


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