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26. – 28.05.2020

4th International Symposium on Fatigue Design and Material Defects

Postdam, Deutschland

Konferenz

4th International Symposium on Fatigue Design and Material Defects

https://fdmd2020.inventum.de

Nach den erfolgreichen Symposien in Trondheim im Jahr 2011, in Paris im Jahr 2014 und in Lecco im Jahr 2017 findet vom 26. bis zum 28. Mai 2020 in Potsdam das 4. Internationale Symposium für ermüdungsbelastungsgerechte Konstruktion und Materialfehler statt.

Materialfehler wie nichtmetallische Einschlüsse, Poren, Mikroschrumpfungen usw. spielen eine entscheidende Rolle bei der Einleitung und Ausbreitung von Ermüdungsrissen, was wiederum erhebliche Auswirkungen auf die strukturelle Integrität in Bezug auf Lebensdauer, Ermüdungsfestigkeit und andere Eigenschaften von zyklisch belasteten Bauteilen hat.

Hauptziele des Symposiums sind ein besseres Verständnis der Mechanismen und der Auswirkungen von Defekten auf die strukturelle Integrität sowie die Erarbeitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Ermüdungseigenschaften von Werkstoffen und Bauteilen.

Die Plenarvorträge:
  • „Material defect related fatigue design of automotive components: challenges and solutions." (Z. Benk, Robert Bosch GmbH, Deutschland)
  • „More than 20 years of extreme value statistics for defects: fundamentals, developments and recent applications.“ (S. Beretta, Politecnico di Milano, Italien)
  • „Fracture mechanics models for fatigue design and small defect assessment.“ (M. D. Chapetti, University of Mar del Plata, Argentinien)
  • „Microstructure and size effects on multiaxial HCF behavior of defective metallic materials.“ (F. Morel, ENSAM Angers, Frankreich)
  • „Quality Control of Machine Components based on Fatigue Performance related to Material Defects.“ (Y. Murakami, Professor Emeritus, Kyushu University, Japan)
  • „Modelling the effect of impurities on incubation and short crack growth.“ (S. Münstermann, RWTH Aachen, Deutschland)
  • „Fatigue from defect: influence of size, type, morphology, position and loading.“ (Y. Nadot, Université de Poitiers – ISAE-ENSMA, Frankreich)
  • „Effect of internal porosity, anisotropic grain morphology, and crystallographic texture on fatigue crack growth rate of additively manufactured (EBM-PBF) titanium alloy (Ti-6Al-4V).“ (N. Hrabe, NIST Boulder, USA)
  • „Fatigue of additively manufactured materials: design allowables and defect criticality.“ (N. Shamsaei, Auburn University, USA)
Die Themen des Symposiums 2020:
  • Mängel und Herstellungsverfahren
  • Fehlererkennung und -überwachung
  • Statistische Überlegungen
  • Mängel und Dauerfestigkeit
  • Kurze Ermüdungsrissausbreitung ab Defekten
  • Kritische Fehlergrößen
  • Defekte als Grundursachen für strukturelles Versagen
  • Modellierung von Lebensdauer und Festigkeit unter Berücksichtigung von Fehlern

Die Themen betreffen alle Materialien, insbesondere

  • Hochfeste Stähle
  • Aluminiumgusslegierungen
  • Sphäroguss
  • Sinterwerkstoffe
  • Schweißteile
  • Materialien, die durch additive Fertigung erzeugt werden

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Begleitend zur Konferenz gibt es eine Firmenausstellung.

Anmeldegebühren:

Junge Forscher bis 30 Jahre (Autoren/Teilnehmer): 500 EUR

Erfahrene Forscher / Industrie (Autoren/Teilnehmer): 750 EUR