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24. – 25.03.2020

Einführung von Werkstoffdatenbanken in Industrie und Forschung

Sankt Augustin (bei Bonn), Deutschland

Fortbildung

Einführung von Werkstoffdatenbanken in Industrie und Forschung

https://www.dgm.de/index.php?id=8000

Einführung von Werkstoffdatenbanken in Industrie und Forschung

Die Schlagworte Industrie 4.0, Cyber Physical Systems, digitale Zwillinge, Material Digital und digitale Wertschöpfungsketten haben eine hohe Präsenz in den Medien. Allerdings gibt es heute, sowohl in der industriellen Praxis als auch in der Forschung, vielfach keine echte IT-Unterstützung für Werkstoffdaten. Daten liegen verteilt und inkonsistent in unterschiedlichen Dateisystemen, sodass keine systematische Verarbeitung und Auswertung möglich sind. In der Folge geht Wissen verloren und es entstehen hohe Kosten, z.B. für vermeidbare Doppelprüfungen.

Was kann bereits heute in Forschung und Industrie getan werden, um in der täglichen praktischen Arbeit mit Werkstoffdaten besser zu werden? Wie kann verhindert werden, dass Wissen verloren geht oder teure Prüfungen unnötig wiederholt werden? Gerade die Werkstofftechnologie eröffnet am Markt Differenzierungspotenziale, sodass der Aufbau von unternehmensweiten Werkstoffdatenbanksystemen eine zunehmende Bedeutung bekommt.

Diese Fortbildung bietet den Teilnehmern eine Übersicht über das Themengebiet und soll ihnen helfen, bei Auswahl Beschaffung und Implementierung von Werkstoffdatensystemen die richtigen Fragen zu formulieren und die besten Entscheidungen zu treffen.

Damit wendet sich die Fortbildung insbesondere an Werkstoffwissenschaftler, Werkstofftechniker, Werkstoffprüfer, die Ordnung und Übersicht in Datenbestände bringen möchten sowie Konstrukteure und CAE-Ingenieure, die die Möglichkeiten moderner Werkstoffdatenbanken für den beruflichen Alltag kennenlernen möchten und an Entscheider, die einen Überblick über die Potenziale und verfügbaren Werkzeugen für den Aufbau von effizienzsteigernden Werkstoffdatenbanken bekommen möchten.

Die Teilnehmer erhalten praktisch nutzbare Informationen sowie ein Rüstzeug für die Auswahl, die Spezifikation und die Einführung von Werkstoffdatenbanksystemen. Weiterhin lernen die Teilnehmer die Begrifflichkeiten im IT-Kontext kennen, um mit den entsprechenden Fachabteilungen eine Lösung zu spezifizieren. In Best-Practices, Anwendungsfälle und Prozesse werden den Teilnehmern vorgestellt. Darüber hinaus wird von den erfahrenen Referenten eine Übersicht der am Markt verfügbaren Systeme und Datenbanken dargestellt.

Innerhalb der praxisnahen Fortbildung werden insbesondere die nachfolgenden Themen erörtert:

  • Marktübersicht existierende Systeme, Werkstoffdaten im Internet
  • Labordatenmanagement auch für komplexe Werkstoffprüfungen
  • Zusammenführung von Simulationsdaten und Labordaten
  • Wissensmanagement durch Integration von Daten und Wissen
  • Werkstoffauswahl in der Konstruktion
  • Einbindung von Werkstoffdaten in die Produktentwicklung (CAD/CAE)
  • Nutzung von Referenzdatenbanken und externen Datenquellen
  • Nutzung von Werkstoffdaten für Gefahrstoffdeklarationen (Compliance)
  • Datenaustausch von Prüfdaten und Prüfbescheinigungen

In das Programm der Fortbildung ist zudem ein Networking-Abend inkl. gemeinsamen Abendessen integriert. Dieser bietet den Teilnehmern eine ideale Möglichkeit zum weiteren Austausch bereits gemachter Erfahrungen und der weiteren Vertiefung der Fortbildungsinhalte in einem angenehmen Rahmen.

Die Fortbildung steht unter der fachlichen Leitung von Dr.-Ing. Uwe Diekmann und Prof. Dr. Nikolaus Herres, und Dr. Diekmann, Matplus GmbH. Weiterhin konnten namhaften Experten aus der Industrie und Wissenschaft als Referenten gewonnen werden. Ein aktueller Praxisbezug der vermittelten Themen ist somit garantiert.

Teilnahmepreise:

Regulär: 1.300 Euro
DGM-Mitglieder*: 1.225 Euro

Nachwuchsteilnehmer (<30 Jahre): 750 Euro
DGM-Nachwuchs*: 675 Euro

Im Teilnahmepreis enthalten sind umfangreiche Unterlagen, Pausengetränke, Mittagessen und ein Abendessen.

*) Persönliches DGM-Mitglied oder Mitarbeiter/-in eines DGM-Mitgliedsunternehmens/-institutes. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre persönliche Mitgliedsnummer bzw. die Firmenmitgliedsnummer an.

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