© Messe Düsseldorf/ctillmann

10. – 13.03.2020

METAV

Düsseldorf, Deutschland

Messe

Vom 10. bis zum 13. März 2020 findet am Traditionsstandort Düsseldorf die 21. METAV als führende Fachmesse für die Technologien der Metallbearbeitung statt. Was 1980 hier begann, ist in den zurückliegenden 40 Jahren unverzichtbarer Teil des technologischen Wandels nahezu aller Facetten der Produktionstechnik geworden – mit einer Reichweite von 300 Kilometern um den Messestandort.

Die METAV-Aussteller kommen u.a. aus den folgenden Bereichen:
  • Additive Manufacturing
  • Blech-, Draht- und Rohrbearbeitungsmaschinen, Umformmaschinen
  • CAD/CAM
  • Industrieelektronik, Sensor- und Diagnosetechnik
  • Komponenten zur flexiblen Automation
  • Kühl-Schmierstoffe
  • Maschinen und Systeme für Werkzeug- und Formenbau, Rapid Prototyping, Modellbau
  • Materialfluss- und Lagertechnik
  • Mechanisches, hydraulisches, elektrisches und elektronisches Zubehör für die Fertigungstechnik
  • Medizintechnik
  • Oberflächentechnik, Dünnschichtverfahren
  • Präzisionswerkzeuge, Diamantwerkzeuge, Messzeuge
  • Prüf- und Messtechnik
  • Qualitätsmanagement-Systeme
  • Robotik und Automation
  • Schweißen, Schneiden, Härten, Erwärmen
  • Steuerungen
  • Software für die gesamte Fertigungstechnik
  • Umformwerkzeuge
  • Werkzeugmaschinen für thermische, elektrochemische und sonstige Bearbeitung
  • Werkzeugmaschinen, spanend, zerteilend und abtragend
Die Besucherzielgruppen der METAV:
  • Automobilindustrie und Zulieferindustrie
  • Maschinenbau, Apparatebau
  • Werkzeug- und Formenbau, Vorrichtungsbau
  • Stahl- und Leichtmetallbau
  • Schienenfahrzeug und Zulieferindustrie
  • Luft- und RaumfahrtindustrieSchiffbau
  • Elektrotechnik und Elektronik
  • Feinmechanik und Optik
  • Eisen- und Metallwarenindustrie
  • Blechbearbeitungsbetriebe
  • Rohr- und Drathbearbeitungsbetriebe
  • Beschlagindustrie
  • Oberflächenveredelung, Härtung
  • Be- und Verarbeitung neuer Werkstoffe
  • Metallbaubetriebe, Drehereien, Fräsereien
  • Werkzeugschleifereien
  • Dienstleister

 

© Messe Düsseldorf/ctillmann
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Vier Areas bieten eine transparente Verzahnung aller Themenbereiche:

1. Quality Area – Qualitätsprozesse gewinnen noch mehr Gewicht 

Das Thema Qualität ist untrennbar mit der industriellen Fertigung verbunden. Nur Unternehmen, die ihre Kunden verlässlich und beständig qualitativ hochwertige Produkte liefern können, haben langfristig die Chance, am Markt zu bestehen. Entsprechend müssen produzierende Unternehmen alle Bestandteile des Qualitätsprozesses beherrschen: Von der Messung über die Auswertung der Daten bis hin zur Prozesssteuerung und Qualitätskontrolle. Im Zeitalter der digitalen Transformation gewinnen diese Kategorien noch stärker an Gewicht. Nicht zuletzt die Mess- und Prüftechnik wird hier vielfach zur tragenden Säule, ohne die etwa Smart und Big Data-Konzepte nicht umzusetzen sind.

Gleichzeitigt ist die Digitalisierung dazu geeignet, die Prozessqualität insgesamt auf ein ganz neues Niveau zu bringen. Damit ist die Quality Area kein in sich geschlossener Raum, sondern vielmehr ein begleitendes Segment des Kernbereichs mit vielfältigen synergetischen Effekten. Oder anders formuliert: Quality-Themen sind als Grundlage hochwertiger industrieller Fertigungsprozesse aus dem Kernbereich der METAV nicht wegzudenken. Die Quality Area bietet den Kunden den Überblick über die gesamte Bandbreite der Mess- und Prüftechnik sowie der QM- und Auswertungssysteme.

Qualitätssicherung ist darüber hinaus mehr als ein technisches Thema. Sie nimmt eine zentrale Rolle in der Organisation von Prozessen und Unternehmensstrukturen ein. Entsprechend hat die METAV 2020 die DGQ und DQS (Deutsche Gesellschaft für Qualität und Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) als Partner gewonnen. Sie bieten auf der Messe einen Workshop zum Qualitätsmanagement an.

Weitere Partner für die Quality Area sind der Fachverband VDMA Mess- und Prüftechnik und das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen.

2. Moulding Area – Moulding lebt von hochwertiger Produktionstechnik 

Moulding beziehungsweise der Werkzeug-, Formen- und Modellbau ist ein etabliertes Anwendungsfeld der Metallbearbeitung – und daher als anwenderbezogene Area mehr als naheliegend für die METAV. Moulding gilt gleichzeitig als eines der anspruchsvollsten Anwendungsfelder in der Metallbearbeitung.

Die Ansprüche an Präzision und Qualität liegen ausgesprochen hoch, was Innovationen in diesem Bereich vorantreibt: Neben konventionellen Verfahren finden immer neue Prozesstechnologien Eingang, wie etwa laserunterstützte Fertigung für die Feinstrukturierung von Designoberflächen.

Welche Anforderungen gestellt werden und wie sie sich mit innovativer Fertigungstechnik lösen lassen, ist daher ein zentrales Thema der Moulding Area – aber auch des Kernbereichs der METAV. Schließlich lässt sich hohe Qualität im Formenbau nur mit hochwertigen Lösungen aus der Produktionstechnik erzielen. So konzentriert die METAV die gesamte Wertschöpfungskette des Werkzeug- und Formenbaus in einer Veranstaltung. Schließlich vereint die Messe die für diese Branche so zentralen Hersteller von Werkzeugmaschinen und Präzisionswerkzeugen unter einem Dach, ebenso wie Unternehmen der C-Technologien.

Zahlreiche Moulding-Anwendungen stellen zudem hohe Anforderungen an das industrielle Design. Daher bietet der Industriedesignerverband VDID in der Moulding Area Fachbesuchern wichtige Ansätze für ihr Design. Weitere Partner sind die Fachabteilung Werkzeugbau im Fachverband Präzisionswerkzeuge des VDMA und der Bundesverband der Modell- und Formenbauer.

3. Additive Manufacturing Area – Additive Fertigung ist in den Werkhallen angekommen 

Bereits 2014 bekräftigte die METAV den Stellenwert der additiven Fertigung, auch wenn es damals noch wenige Aussteller waren, die sich mit ihren 3D-Druck- und ähnlichen Lösungen präsentierten. In den vergangenen Jahren ist das Interesse an additiver Fertigung deutlich angewachsen, da das Verfahren nun stabiler in die industrielle Anwendung eingebunden werden kann.

Schon auf der METAV 2016 gab ein Drittel der Besucher an, additive Verfahren einzusetzen oder konkret daran zu arbeiten. Mittlerweile hat Additive Manufacturing (AM) seinen festen Platz in den Fabriken etabliert. Gerade in der industriellen Produktion von Kleinserien oder bei besonders anspruchsvollen Speziallösungen zeigen additive Verfahren ihre Stärken. Sie ermöglichen die Umsetzung neuer Design-Ideen und Produktkonzepte mit neuen Funktionen. Hochkomplexe Geometrien sind machbar, die mit konventionellen Verfahren nicht oder nur sehr aufwändig herzustellen sind.

Bei all diesen Vorzügen sind additive Verfahren nicht isoliert von der klassischen Metallbearbeitung zu betrachten. Vielmehr sind sie eine hervorragende Ergänzung, die sich in die gesamte Bandbreite der Prozesskette einreiht – wenn auch in jedem Fall mechanische Nachbearbeitung erforderlich ist. Dies machen nicht zuletzt die zahlreichen Aussteller deutlich, die auf hybride Maschinen setzten – also Produktionstechnik, die additive mit spanender Fertigung kombiniert.

Ebenso versteht sich auch die Additive Manufacturing Area der Messe nicht als abgeschlossener Bereich, sondern als eine Erweiterung traditioneller Metallbearbeitung. Zu sehen gibt es dort die gesamte Bandbreite additiver Verfahren, Materialien und Dienstleistungsangebote rund um den 3D-Druck. Im Gesamtblick auf die Messe wird auch die Verzahnung mit anderen Produktionsschritten der Metallbearbeitung deutlich, allen voran CAD und Simulation, Nachbearbeitung, Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung.

Auch 2018 würdigte die METAV den wachsenden Stellenwert der additiven Fertigung für die Produktionstechnik mit der in diesem Umfeld führenden B2B-Konferenz. Der Veranstalter Rising Media wird ein weiteres Mal die Inside 3D Printing auf der Messe ausrichten.

4. Medical Area – Medizintechnik treibt Innovation voran 

Hohe Qualitätsansprüche an die Produktion stellt ebenfalls die zweite anwenderbezogene Area der METAV, der Bereich Medical. Medizintechnik ist dabei aus zweierlei Gründen eine naheliegende Wahl. Zum einen ist sie mit ihren hohen Anforderungen und ihrem gewaltigen Innovationspotenzial Treiber technologischen Fortschritts in der Fertigungstechnik. Nicht ohne Grund belegt die Medizintechnik Spitzenplätze in der weltweiten Anmeldung von Patenten. Zum anderen ist sie ein Segment mit hervorragenden langfristigen Marktaussichten. Die demographische Entwicklung der Weltbevölkerung befeuert den Bedarf, darunter vor allem das steigende Durchschnittsalter in den Industriestaaten und der wachsende Lebensstandard in zahlreichen Schwellenländern.

Die Medizintechnik wird immer mehr zum wachstumsstarken Kundensegment mit höchsten Ansprüchen an Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Neue Technologien, Miniaturisierung, weg von reinen Produkt- hin zu System- und Prozesslösungen, die Integration modernster Informationsund Kommunikationstechnologien, Personalisierung und Individualisierung sind Trends, die den Alltag in der Medizintechnik bestimmen. Das fordert Bearbeitungstechnologien, die Präzision und Perfektion in jeder Phase der Fertigung liefern, unabhängig davon, ob es sich um Einzel- oder Serienprodukte handelt.

Tickets:

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