Die Okuma Europe GmbH, europäische Tochter eines japanischen CNC-Maschinenherstellers, hat ihre Zentrale in Krefeld um ein neues Gebäude erweitert. Das moderne und nachhaltig gebaute Solution Center dient künftig als Anlaufstelle für Kunden mit Bedarf an Komplettlösungen im Bereich Smart Factory. Nach Unternehmensangaben beläuft sich die Investition am Standort auf rund 10 Millionen Euro und unterstreicht das Bekenntnis des Unternehmens zur Region.
Bereits vor der offiziellen Eröffnung sind die Anwendungstechnik, das Schulungszentrum für Anwender sowie der Showroom der Okuma Deutschland GmbH von Köln in das neue Solution Center verlegt worden. Damit werden bisher getrennte Bereiche an einem Standort zusammengeführt. Das Gebäude bietet Raum für technischen Austausch, Beratungsgespräche sowie die Vorstellung von Maschinentechnik, NC-Bearbeitungstechnologien und Automatisierungslösungen. Auch spezifische Anforderungen von Kunden können dort weiterentwickelt werden.
Bei der Planung des Gebäudes standen neben aktuellen architektonischen und baulichen Standards auch Aspekte der künftigen Nutzung im Fokus. So bietet der Neubau Kapazitäten für weiteres personelles Wachstum. Zudem wurde die Energieversorgung nachhaltig ausgelegt: Auf dem Dach installierte Photovoltaikanlagen erzeugen Strom, der unter anderem für den Betrieb der integrierten Wärmepumpe genutzt wird.
Die Entscheidung für den Neubau fiel Ende 2023. Als Standort wurde Krefeld gewählt, unter anderem wegen der guten Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur und der Erreichbarkeit für Besucher aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg. Die Planung und Begleitung des Projekts übernahm die Hagelstein Architekten GmbH aus Tönisvorst, die bereits andere Bauvorhaben für Okuma in Krefeld, Langenau und in Österreich umgesetzt hat.
(Quelle: Okuma Europe GmbH)
Schlagworte
CNCCNC-MaschinenCNC-WerkzeugmaschinenHerstellerMessgeräteSteuerung