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Die neue Aluminium-7.-Achse von Indunorm für Cobots und leichte Robotersysteme ist als Stand-alone-Lösung in vier Baugrößen erhältlich und erweitert den Arbeitsbereich entlang einer linearen Verfahrachse. - © Indunorm Bewegungstechnik GmbH
27.02.2026

7. Achse für Cobots und leichte Robotersysteme

Die Indunorm Bewegungstechnik GmbH bietet ihre bislang in eigenen Handlingsystemen eingesetzte 7. Achse nun auch als eigenständiges Produkt an. Dafür wurde eine neue Aluminiumvariante entwickelt, die in vier Baugrößen erhältlich ist. Vorgesehen ist sie für Cobots sowie kleinere und mittlere Robotersysteme. Die 7. Achse kann mit gängigen Robotermarken kombiniert werden und und lässt sich bei Bedarf nachträglich erweitern. Bereits installierte Achsen können durch zusätzliche Segmente verlängert werden, ohne dass bestehende Anlagen ersetzt werden müssen.

„Mit der neuen Aluminium-7.-Achse erfüllen wir gezielt die Kundenanforderungen an kompaktere und wirtschaftlichere Lösungen für Cobots und leichte Robotersysteme“, sagt Klaus-Dieter Matthes, Geschäftsführer der Indunorm Bewegungstechnik GmbH. 7. Achsen erweitern den Arbeitsbereich von Knickarmrobotern oder Cobots entlang einer linearen Verfahrachse. Dadurch kann ein einzelner Roboter mehrere Stationen bedienen.

Bewährtes Prinzip, neues Produkt

Bei Indunorm ist die Technologie seit mehr als zwei Jahrzehnten Bestandteil kundenspezifischer Automationslösungen. Auslöser für die Neuentwicklung waren konkrete Kundenanfragen. „Wir haben gemerkt, dass unsere etablierten Stahlkonstruktionen für viele Cobot-Anwendungen schlicht überdimensioniert waren – zu groß, zu schwer, zu kostenintensiv“, erläutert Matthes. „Also haben wir eine kompaktere, leichtere und wirtschaftlichere Lösung konstruiert.“

In den vergangenen Monaten ist die Nachfrage nach den Aluminiumvarianten gestiegen. Gleichzeitig bleiben die bisherigen Stahlkonstruktionen in drei Baugrößen weiterhin im Programm. Diese sind für höhere Traglasten und den Einsatz mit großen Robotersystemen bis in den Tonnenbereich vorgesehen.

Stahl- und Aluminiumvarianten im Vergleich: Indunorm bietet 7. Achsen für unterschiedliche Traglast- und Robotikanforderungen, von kompakten Cobot-Anwendungen bis hin zu Schwerlastsystemen - © Indunorm Bewegungstechnik GmbH
Stahl- und Aluminiumvarianten im Vergleich: Indunorm bietet 7. Achsen für unterschiedliche Traglast- und Robotikanforderungen, von kompakten Cobot-Anwendungen bis hin zu Schwerlastsystemen © Indunorm Bewegungstechnik GmbH
Wirtschaftliche Vorteile in Automatisierungsprojekten

Der Einsatz einer 7. Achse kann die Installation zusätzlicher Robotersysteme ersetzen oder ergänzen. Einzelne Roboter können mehrere Bearbeitungsstationen bedienen und Produktionsprozesse dadurch effizienter gestalten. „In vielen Projekten liegen die Kosten für eine 7. Achse bei nur etwa 20 bis 25 % eines zusätzlichen Robotersystems“, so Matthes. Neben den Investitionskosten reduziert sich auch der Energiebedarf. Der Steuerungsaufwand ist durch weniger Antriebs- und Reglertechnik deutlich geringer.

Kompakte Bauweise mit hohen Tragzahlen

Indunorm setzt auf kugelumlaufgeführte Linearführungen von THK. Gegenüber Laufrollenführungen erlauben sie höhere Tragzahlen bei gleichzeitig kompakter Bauweise. „Wir erreichen auf kleinerem Querschnitt höhere Traglasten als viele Wettbewerber“, erklärt Matthes. „Das verschafft unseren Kunden mehr Leistung bei gleichzeitig reduzierter Baugröße.“

Die Systeme sind herstellerunabhängig ausgelegt und kompatibel mit gängigen Robotermarken sowie mit unterschiedlichen Cobot-Lösungen.

Die Aluminium-7.-Achse von Indunorm in Bodenmontage: Das modulare System ist herstellerunabhängig kompatibel und kann durch zusätzliche Segmente nachträglich verlängert werden. - © Indunorm Bewegungstechnik GmbH
Die Aluminium-7.-Achse von Indunorm in Bodenmontage: Das modulare System ist herstellerunabhängig kompatibel und kann durch zusätzliche Segmente nachträglich verlängert werden. © Indunorm Bewegungstechnik GmbH
Modularität und validierte Qualität

Ein wesentliches Merkmal ist die nachträgliche Erweiterbarkeit. Bereits installierte Achsen lassen sich durch zusätzliche Segmente verlängern, ohne dass bestehende Anlagen ersetzt werden müssen. So können Produktionssysteme auch bei veränderten Anforderungen weiter genutzt und angepasst werden. „Wenn ein Kunde heute zehn Meter installiert, kann er in fünf Jahren problemlos weitere Segmente anbauen“, sagt Matthes. Neben der klassischen Bodenmontage sind auch Wand- und Deckeninstallationen möglich.

Alle Baugrößen werden in internen Prüfständen unter realitätsnahen Belastungsbedingungen getestet. Dabei werden Traglast, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Positioniergenauigkeit über lange Zeiträume überprüft. Ziel ist nicht nur die kurzfristige Leistungsfähigkeit, sondern insbesondere die Langzeitstabilität der Positioniergenauigkeit im industriellen Dauerbetrieb.

(Quelle: Indunorm Bewegungstechnik GmbH)

Schlagworte

AutomatisierungCobotsInstallationKonstruktionenModularRobotersystemeTechnologie

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