Spezial
© Svetlana Boshnakova
05.02.2026

Fokus auf die nächste Generation von Schweißern: Stanislav Yordanov

Heute blicken wir in unserer Serie über junge Schweißer nach Bulgarien und lernen Stanislav Yordanov kennen, der sich seinen Weg in einem oft übersehenen, aber unverzichtbaren Handwerk bahnt. In diesem Interview teilt er seine Sichtweise darüber, was es braucht, um erfolgreich zu sein, und warum er heute eine Leidenschaft für das Schweißen hat.

Wie sind Sie zum Schweißen gekommen, und was hat Sie an diesem Beruf besonders fasziniert? 
Stanislav Yordanov: Meine erste Begegnung mit dem Schweißen hatte ich durch meine Arbeit, und obwohl es mir zunächst schwierig erschien, weckte es schnell mein Interesse. Am Anfang war ich etwas nervös, aber mit etwas Übung und Erfahrung wurde ich selbstbewusster und begann, wirklich Spaß daran zu haben. Auch meine Eltern, insbesondere mein Vater, haben mich dazu inspiriert, dieses Handwerk weiterzuverfolgen – seine Leidenschaft für das Schweißen hat mich motiviert, in seine Fußstapfen zu treten.
 
Was motiviert Sie am meisten an der Arbeit mit Metall und Schweißtechnologie?
Ich bin motiviert, Technologien zu verbessern, weil ich daran interessiert bin, Neues zu lernen und mich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen.
Gibt es ein Projekt oder einen Moment, auf den Sie besonders stolz sind?
Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, an zwei internationalen Schweißwettbewerben von DVS teilgenommen zu haben und mein Land zu vertreten. Durch diese Veranstaltungen konnte ich echte Fortschritte in meinen Fähigkeiten und Leistungen feststellen. Bei meinem zweiten Wettbewerb hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich mich verbessert hatte und bessere Ergebnisse erzielte. Ich freue mich auch sehr über die Freundschaften, die ich dort geschlossen habe, und den großartigen Teamgeist zwischen mir und meinen Kollegen im Team.
 
Wie sehen Sie die Zukunft des Schweißens – welche Chancen oder Veränderungen begeistern Sie am meisten?
Was mich an der Zukunft des Schweißens am meisten begeistert, ist die Integration von KI. Die bereits in der Industrie eingesetzten Roboter beginnen, mit KI zu arbeiten, werden intelligenter und wesentlich effizienter, was die Arbeit einfacher und schneller macht. Ich bin auch fasziniert vom Laserstrahlschweißen, einer unglaublichen neuen Technologie, die ich wirklich interessant finde.
 
Wer oder was hat Sie auf Ihrem Weg als Schweißer am stärksten beeinflusst?
Meine Inspiration, Schweißer zu werden, waren immer meine Eltern, die mich stets unterstützt haben, insbesondere mein Vater. Er hat mir verschiedene Sachen beigebracht und mir die Möglichkeit gegeben, einer der Besten zu werden.
Stanislav bearbeitet mit Hilfe von Gasschweißen ein Bauteil aus einem Gruppenprojekt für den Wettbewerb. - © Svetlana Boshnakova
Stanislav bearbeitet mit Hilfe von Gasschweißen ein Bauteil aus einem Gruppenprojekt für den Wettbewerb. © Svetlana Boshnakova
Von links: Katrin Evtimova, Ing. Pavel Popgeorgiev, Martin Mihnev, Stanislav Yordanov, Anatoli Ivanov, bulgarische Schweißnationalmannschaft, die das Land zum zweiten Mal bei der Young Welding Competition vertrat. - © Svetlana Boshnakova
Von links: Katrin Evtimova, Ing. Pavel Popgeorgiev, Martin Mihnev, Stanislav Yordanov, Anatoli Ivanov, bulgarische Schweißnationalmannschaft, die das Land zum zweiten Mal bei der Young Welding Competition vertrat. © Svetlana Boshnakova
Welchen Rat würden Sie anderen jungen Menschen geben, die über eine Karriere im Schweißen nachdenken?
Ich würde es auf jeden Fall empfehlen. Schweißen ist ein Beruf mit vielen verschiedenen Möglichkeiten und bietet ein Gefühl der Erfüllung, das nur wenige andere Berufe bieten können. Die Branche hat ein enormes Potenzial und viele Wachstumschancen, was sie noch spannender macht. Bleibt konsequent und engagiert, dann werdet ihr die besten Seiten dieses Berufs entdecken.
 
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben und Ihre Einblicke mit uns teilen.