Management
v. l. n. r.: Lukas und Magnus Buske richten Plasmatreat mit einem erweiterten Produktportfolio auf zukünftige Anforderungen der industriellen Oberflächenbehandlung aus. - © Plasmatreat GmbH
02.09.2026

Neue Führungsgeneration erweitert Technologieportfolio

Plasmatreat erweitert sein Technologieportfolio für die industrielle Oberflächenbehandlung. Unter der Leitung von Lukas und Magnus Buske arbeitet das Unternehmen an der Weiterentwicklung seiner Verfahren und Anwendungen. Mit Aurora-Plasma ergänzt eine Niederdruckplasma-Lösung das bestehende Portfolio Openair-Plasma und PlasmaPlus. Zu den vorgesehenen Einsatzgebieten zählen unter anderem Anwendungen in der Medizintechnik und Elektronik. Bei den Plasmatreat Innovation Days in Birkenfeld stellt das Unternehmen die Technologie sowie verschiedene Anwendungsbereiche vor und informiert über aktuelle Entwicklungen in der Oberflächenbehandlung.

Wenige Wochen vor den Plasmatreat Innovation Days in Birkenfeld bei Stuttgart, zu denen Kunden, Forschungspartner und Branchenexperten erwartet werden, gibt Plasmatreat einen Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Monate. Dazu zählen die Übernahme der vollständigen operativen Verantwortung durch Lukas und Magnus Buske sowie die Erweiterung des Technologieportfolios um die Niederdruckplasma-Lösung Aurora-Plasma.

Seit Mitte 2025 verantworten Lukas Buske und Magnus Buske als Geschäftsführer ihre jeweiligen Unternehmensbereiche. Beide sind bereits seit mehreren Jahren in operativen Führungsfunktionen im Unternehmen tätig und waren in dieser Zeit unter anderem an dessen technologischer und internationaler Entwicklung beteiligt. Firmengründer Christian Buske hat die operative Verantwortung in den vergangenen Monaten schrittweise an seine Söhne übergeben. 

Die neue Aurora-Plasma Anlage ermöglicht die vollflächige Behandlung von flachen, aber auch 3D-geometrischen Produkten. - © Plasmatreat GmbH
Die neue Aurora-Plasma Anlage ermöglicht die vollflächige Behandlung von flachen, aber auch 3D-geometrischen Produkten. © Plasmatreat GmbH
Erweiterung des Portfolios

Seit Anfang 2026 ergänzt Aurora-Plasma das Portfolio von Plasmatreat um ein Niederdruckplasma-Technologie. Neben Openair-Plasma und PlasmaPlus steht damit eine weitere Technologie für die industrielle Oberflächenbehandlung zur Verfügung. Die Verfahren unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Einsatzbedingungen und Anwendungsbereiche und können entsprechend den jeweiligen Anforderungen in Forschung, Entwicklung und Serienfertigung eingesetzt werden.

AURORA-Plasma arbeitet in einem definierten Vakuumprozessraum und ist unter anderem für die Behandlung komplexer Geometrien und poröser Materialien ausgelegt. Das Verfahren ermöglicht eine gleichmäßige und vollflächige Behandlung von Bauteilen. Ein Multifrequenzansatz und der Einsatz unterschiedlicher Prozessgase erlauben es, die Plasmaeigenschaften an verschiedene Materialien, Bauteile und Anwendungen anzupassen.

Neue Chancen in Zukunftsbranchen

Große Potenziale sieht Plasmatreat in technologieintensiven Märkten, da es für diese gibt es keine universell beste Plasmatechnologie gibt. Welche Plasmatechnologie für eine Anwendung geeignet ist, hängt von den jeweiligen Prozessanforderungen und der gewünschten Oberflächenfunktion ab. Faktoren wie Bauteilgeometrie, Materialeigenschaften, Produktionsgeschwindigkeit und Qualitätsanforderungen bestimmen, welches Verfahren zum Einsatz kommt.

Openair-Plasma sorgt für die selektive Behandlung von Oberflächen, z.B. Klebenuten, inline im Fertigungsprozess. - © Plasmatreat GmbH
Openair-Plasma sorgt für die selektive Behandlung von Oberflächen, z.B. Klebenuten, inline im Fertigungsprozess. © Plasmatreat GmbH

Das Portfolio von Plasmatreat reicht von Atmosphärendruckplasma über funktionale Nanobeschichtungen bis hin zu Niederdruckplasma. Bei der Auswahl und Auslegung der Verfahren spielen Prozesskontrolle, Reproduzierbarkeit und Effizienz eine wichtige Rolle. So können die Technologien entsprechend der jeweiligen Anwendung ausgewählt und Prozesse darauf abgestimmt werden.

Plasmatreat begleitet Kunden von Machbarkeitsanalysen und Prozessentwicklung über die Validierung bis zur Integration in Produktionsprozesse. Für Maschinenbauer und Integratoren entwickelt das Unternehmen zudem OEM-Lösungen, die sich in bestehende oder neue Anlagenkonzepte einbinden lassen. Unterstützt werden diese Aktivitäten durch ein internationales Netzwerk aus Technologiezentren, Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie Anwendungsexperten.

Plasmatreat Innovation Days

Die weitere Entwicklung industrieller Oberflächenprozesse und die damit verbundenen technologischen Anforderungen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Plasmatreat Innovation Days. Thematisiert werden unter anderem Anwendungen in der Medizintechnik, Elektronik und nachhaltigen Produktion. Die Veranstaltung findet am 23. und 24. September in der Plasmatreat-Niederlassung in Birkenfeld bei Stuttgart statt. Kunden, Partner und Interessierte erhalten dort Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Anwendungen und können sich über technologische Fragestellungen und Trends austauschen.

(Quelle: Plasmatreat GmbH)

Schlagworte

BauteileBeschichtungForschungIndustrieNiederdruckOberflächenbehandlungPlasmatechnologieProzessgaseSerienfertigung

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