Forschung
Gewinner des Arnold-Eucken-Preises 2018: Dr.-Ing. Christoph Held mit dem Vorsitzenden der GVC, Dr.-Ing. Claas-Jürgen Klasen (Evonik Industries AG) und GVC-Geschäftsführerin Dr. Ljuba Woppowa. - © DECHEMA/Haas Picture Alliance
26.09.2019

Der VDI sucht innovativen Forschungsnachwuchs der Verfahrenstechnik

VDI sucht innovativen Forschungsnachwuchs der Verfahrenstechnik

Die Ausschreibung des mit 5.000 Euro dotierten Arnold-Eucken-Preises ist gestartet. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Januar 2020.

Zur Förderung von ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchskräften aus der Industrie und von Hochschulinstituten vergibt der VDI 2020 erneut den bedeutendsten deutschen Nachwuchspreis für Verfahrenstechnik, den mit EUR 5.000 dotierten Arnold-Eucken-Preis.Gesucht werden daher wieder herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik. Die Nominierten sollten das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, keinen Lehrstuhl innehaben und keine Forschungs- bzw. Entwicklungsabteilung verantwortlich leiten. Die Arbeiten und Leistungen einer Juniorprofessur sind ausdrücklich auszeichnungswürdig.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch einen vom Beirat der VDI-GVC gewählten Ausschuss. Der Arnold-Eucken-Preis wird durch Anschreiben sowie durch Veröffentlichung in der Zeitschrift „Chemie-Ingenieur-Technik“ von der Geschäftsstelle der VDI-GVC ausgelobt. Die Verleihung des Arnold-Eucken-Preises erfolgt alle zwei Jahre. Nominierungen sind bis zum 15. Januar 2020 möglich. Der Preis kann in Ausnahmefällen auch an mehrere Personen verliehen werden.

Gewinner des Arnold-Eucken-Preises 2018: Dr.-Ing. Christoph Held mit dem Vorsitzenden der GVC, Dr.-Ing. Claas-Jürgen Klasen (Evonik Industries AG) und GVC-Geschäftsführerin Dr. Ljuba Woppowa. - © DECHEMA/Haas Picture Alliance
Gewinner des Arnold-Eucken-Preises 2018: Dr.-Ing. Christoph Held mit dem Vorsitzenden der GVC, Dr.-Ing. Claas-Jürgen Klasen (Evonik Industries AG) und GVC-Geschäftsführerin Dr. Ljuba Woppowa. © DECHEMA/Haas Picture Alliance

2018 erhielt Dr.-Ing. Christoph Held vom Lehrstuhl für Thermodynamik der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen an der TU Dortmund die Auszeichnung für seine herausragenden Leistungen in der Biothermodynamik. Mit seiner interdisziplinären Arbeitsgruppe „Bioreactions and Biothermodynamics“ hat er neue Standarddaten biochemischer Reaktionen experimentell ermittelt und dabei klassische thermodynamische Ingenieurmethoden mit biochemischen Fragestellungen kombiniert.

Über den Arnold-Eucken-Preis

Der Arnold-Eucken-Preis wird seit 1956 in Erinnerung an den deutschen Physikochemiker und ersten Obmann des VDI-Fachausschusses „Verfahrenstechnik“, Prof. Dr. phil. Dr.-Ing. E. h. Arnold Eucken, verliehen. Zu den Preisträgern zählen u.a. Eduard Kuss (1956), Ernst-Ulrich Schlünder (1966) und Friedrich Löffler (1974).

Weitere Informationen zum Arnold-Eucken-Preis 2020 gibt es hier.

Fachliche Ansprechpartner im VDI:
Dr. rer. nat. Ljuba Woppowa
VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC)
Telefon: +49 211 6214-266
E-Mail: gvc@vdi.de

(Quelle: Presseinformation des VDI ‒ Verein Deutscher Ingenieure)

Schlagworte

Verfahrenstechnik

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