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Pulverbasierte Laserbeschichtung einer Bremsscheibe. - © Laserline
11.11.2022

Diodenlaserbasierte Lösungen für Cladding und Additive Manufacturing

Diodenlaserbasierte Lösungen für Cladding und Additive Manufacturing

Cladding- und Additive-Manufacturing-Prozesse, die werkstoffübergreifend mithilfe blauer Laser umgesetzt werden, sowie infrarotlaserbasierte Hartstoffbeschichtungen zur Reduktion des Abriebs von Bremsscheiben – das sind die Schwerpunkte des Laserline Messeauftritts auf der formnext 2022. Interessierte finden das Unternehmen in Halle 12.0, Stand B19.

Laserline stellt auf der diesjährigen formnext, vom 15. bis 18. November in Frankfurt am Main, diodenlaserbasierte Lösungen für Cladding und Additive Manufacturing vor. Der Fokus liegt zum einen auf der Beschichtung und Additiven Fertigung von Metallbauteilen mit blauen Lasern, die sowohl bei hochreflexiven Buntmetallen als auch bei zahlreichen anderen Metalltypen hervorragende Prozessresultate ermöglichen. Zweites Fokusthema sind Hartstoffbeschichtungen, die zur Reduktion von Feinstaub beitragen und in einem High-Speed-Verfahren unter Einsatz infraroter Diodenlaser auf Bremsscheiben von Straßen- und Schienenfahrzeugen aufgetragen werden.

Als innovative Laserlösung für Beschichtungs- und additive Fertigungsprozesse präsentiert Laserline in Frankfurt am Main den LDFblue 3000-30. Als weltweit ersten blauen Diodenlaser mit 3 kW CW-Ausgangsleistung stellt er den nächsten Meilenstein in der Entwicklung der Laserline blue Lasersysteme dar. Ursprünglich vor allem für die Bearbeitung von Kupfer entwickelt (das blaues Laserlicht weit besser absorbiert als Infrarotstrahlung), haben die Systeme dieser Serie längst auch andere Bereiche der Metallbearbeitung erobert und sich zum Beispiel in der industriellen Verarbeitung von Eisen, Kobalt oder Nickel durch hohe Prozesseffizienz und überaus ruhige Schmelzbäder bewährt. Im Beschichtungsbereich werden überaus widerstandsfähige metallurgische Verbindungen zwischen Beschichtungs- und Grundwerkstoff, in der Additiven Fertigung hochstabile und präzise gearbeitete Bauteile erzeugt.

Additive Fertigung eines Kupferbauteils mithilfe eines blauen Diodenlasers. - © Laserline
Additive Fertigung eines Kupferbauteils mithilfe eines blauen Diodenlasers. © Laserline

Die Steigerung der Ausgangsleistung auf 3 kW (bei 30mm·mrad Strahlqualität und ~445 nm Wellenlänge) erweitert das Spektrum möglicher Anwendungen noch einmal zusätzlich und erschließt auch im Kupferbereich neue Optionen – können jetzt doch erstmals reine Kupfer und nicht nur Kupferliegerungen verarbeitet werden. Neben dem 3 kW-Laser stellt Laserline auf der Messe auch die kompakten LDMblue-Systeme vor, die bis zu 2 kW Laserleistung bieten und als 19‘‘-Einschübe mit 5 bzw. 7 Höheneinheiten (HE) eine besonders einfache Anlagenintegration ermöglichen.

Thematisch hochaktuell ist auch das pulverbasierte Hochgeschwindigkeitsverfahren zur Hartstoffbeschichtung von Bremsscheiben, das Laserline als zweiten Messeschwerpunkt fokussiert. Es zielt auf die Reduktion der urbanen Feinstaubbelastung und ermöglicht den Aufbau sehr dünner und dennoch hochgradig widerstandsfähiger Beschichtungen von Bremsscheiben für KFZ, Busse, LKW oder Schienenfahrzeuge. Realisiert unter Einsatz infraroter Diodenlaser, verbinden die Beschichtungen Abrasions- und Korrosionsschutz und senken die Feinstaubentwicklung. Wie üblich stellt Laserline seine Systemlösungen am Messestand auch mithilfe von Videos und animierten Darstellungen vor. Die Ergebnisse der jeweiligen Materialbearbeitungen werden durch verschiedene Bauteilmuster demonstriert.

(Quelle: Presseinformation der Laserline GmbH)

 

Schlagworte

Additive FertigungBeschichtenBremsscheibenCladdingLasertechnologienMetallbearbeitungSchienenfahrzeugeStraßenfahrzeuge

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