Management
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29.01.2022

Lieferschwierigkeiten und Rohstoffengpässe ohne Ende?

Lieferschwierigkeiten und Rohstoffengpässe ohne Ende?

Aktuelle Lieferengpässe stellen die Industrie und viele andere Branchen vor eine kaum lösbare Herausforderung. Während die globalisierte Weltwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten zu einem eng aufeinander abgestimmten Ökosystem geworden ist, zeigt sich durch die Pandemie, wie fragil dieses System ist. Welche Auswirkungen dies auf das produzierende Gewerbe und die damit verbundenen Geschäftskundenerfahrungen hat, und wie ein moderner E-Commerce dabei helfen kann die schlimmsten Auswirkungen zu umschiffen, erläutert Stefan Hemingway, Enterprise Account Manager bei Sana Commerce.

„Die Pandemie hat verdeutlicht, wie wenig krisenfest das Just-In-Time-Modell ist: Zahlreiche Unternehmen können derzeit nicht mit der vollen Kapazität produzieren, da aufgrund der globalen Lieferengpässe vielerorts die Vorprodukte fehlen. Diese konnten wiederum in Schlüsselbereichen nicht in ausreichender Menge produziert werden, da die Verarbeitung von Rohstoffen oftmals durch personelle Engpässe nicht möglich war und ist. Aufgrund von diesen Verzögerungen ist ein eingespieltes System zur Wertschöpfung in weiten Teilen nicht mehr vollends gewährleistet. Bei Endkunden entstehen dadurch Unmut und Ärgernisse durch immer spätere Lieferzeiträume. Wir beobachten derzeit eine nie dagewesene Herausforderung, deren Folgen für die Weltwirtschaft kaum auszumalen sind. Die Gesamtfolgen durch diese Entwicklung lassen sich bis dato nur erahnen.

Gerade deshalb ist es unabdingbar, dass Unternehmen jetzt handeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nur so können sie sich für die kommenden Wochen, Monate oder gar Jahre rüsten. Transparenz und Informationen werden über die gesamte Wertschöpfungs- und Lieferkette hinaus benötigt. Um auf die Herausforderungen der Zukunft adäquat reagieren zu können, sollten sich Unternehmen Gedanken machen, wie sie ihre Anpassungsfähigkeit und Resilienz gegenüber unerwarteten Ereignissen optimieren können. Wenn auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellbar, so wird der Bereich Kundenzufriedenheit in Zukunft eine noch entscheidendere Rolle spielen als dies bereits jetzt der Fall ist.

Umso entscheidender ist es, die eigene digitale Transformation weiter voranzutreiben. Insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt, wo viele Anlagen nur gedrosselt laufen können, sollten Unternehmen die gewonnene Zeit nutzen und die Krise als Chance begreifen, um das Projekt digitale Transformation vollumfänglich anzugehen.

Stefan Hemingway, Enterprise Account Manager bei Sana Commerce. - © Sana Commerce
Stefan Hemingway, Enterprise Account Manager bei Sana Commerce. © Sana Commerce

An die Stelle zögerlicher Digitalisierungsprojekte muss nun vollumfängliche der Einsatz intelligenter moderner Technologien treten, die ein Unternehmen von dessen Mitbewerbern nachhaltig abheben können. So wird bereits heute der Erfolg von morgen sichergestellt. Während man auf vorgelagerte Schwierigkeiten auch künftig nur mit Weitsicht und entsprechender Vorbereitung reagieren kann, ist die nachgelagerte Ebene, nämlich der direkte Kundenkontakt für Unternehmen, entscheidend für den Geschäftserfolg.

Der E-Commerce mit einem zusätzlichen Omnichannel-Ansatz bildet den Schlüssel zum Erfolg mit den Kunden. Der Aufbau einer solchen Infrastruktur, die entlang der Kundenerwartungen arbeitet, ist komplex und erfordert eine umfassende Expertise. Langfristig müssen durchdachte Lösungen implementiert werden, um einen Echtzeit-Datenaustausch zwischen Produktion und Onlinehandel sicherzustellen. Verkäufer können somit die etwaigen Negativeffekte, die sich aus einer möglichen Diskrepanz zwischen den versprochenen und tatsächlichen Leistungen ergibt, flexibel und zeitnah abfedern. Kurzfristige können auch das Angebot alternativer Produkte oder Rabattaktionen die Enttäuschung von Kunden abfedern. Denn nach wie vor gilt: Die Kunden und deren Zufriedenheit stehen an zentraler Stelle für den Geschäftserfolg.

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Fest steht, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um nicht ins nationale sowie internationale Hintertreffen zu geraten. Insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten sollten Unternehmen den Schritt nach vorne wagen und die Digitalisierung als wesentliche Triebfeder des künftigen Geschäftserfolges begreifen. Nur wer heute bereits an der Kundenzufriedenheit von Morgen arbeitet, hat die Chancen der Krise begriffen. Denn wenn die digitale Transformation nicht ihren Weg in die Köpfe von Entscheidern und Verantwortlichen findet, dann wird in Zukunft eine drohende Planungsunsicherheit bei der Lieferkette nicht das schlimmste Problem für Produktion und Industrie sein.“

(Quelle: Presseinformation von Sana Commerce)

Schlagworte

DigitalisierungE-CommerceLieferengpässeLieferkettenProduktionWirtschaft

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