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Vernetzung von der Maschine bis zur Cloud. - © KUKA AG
06.11.2019

Vernetzung von der Maschine bis zur Cloud

Vernetzung von der Maschine bis zur Cloud: KUKA mit der Open Industry 4.0 Alliance auf der SPS in Nürnberg

Erstmals war die Open Industry 4.0 Alliance auf der größten internationalen Fachmesse für elektrische Automatisierungstechnik, der SPS in Nürnberg, vertreten. Dort erfuhren die Besucher anhand von Live-Demos, wie sich die Alliance seit April 2019 entwickelt hat. KUKA war als eines der Gründungsmitglieder vor Ort. Im Mittelpunkt: Die durchgängige und sichere Vernetzung von der Maschine bis zur Cloud.

Jedes Mitglied der Open Industry 4.0 Alliance trägt seinen Teil dazu bei, dass Endanwender ihre Produktion einfacher vernetzen können. Ziel ist es, auf den Messeständen das Kompetenz-Netzwerk der Mitglieder sichtbar zu machen: von Hardware-Komponenten über Edge Connectivity und Computing bis hin zu Clouds und Services. Der Gemeinschaftsstand in Halle 5 fungiert als zentrale Anlaufstelle. Jeder Partner der Alliance hat sich dazu verpflichtet, seine technischen Kernkompetenzen so einzubringen, dass Betreibern und Endanwendern von einer etablierten, verlässlichen und skalierbaren Gesamtlösung profitieren – das sogenannte Interoperability Framework der Alliance. Im Vordergrund steht dabei immer der sichere und einfache Datenaustausch zwischen den Partnern.

Vernetzung und Digitalisierung verlangen nach Flexibilität

Industrie 4.0 bedeutet, produktionsrelevante Komponenten intelligent zu vernetzen – seien es Schraubendreher, Roboter, Werkzeugmaschinen oder ganze Anlagen. Industrie 4.0 bedeutet aber auch Komplexität. Denn die Vernetzung und Digitalisierung innerhalb der Industrie setzt eine Perfektion voraus, die so nur selten vorzufinden ist. Flexibilität ist gefragt.

„Bei flexibler Automatisierung spielen Industrieroboter eine wesentliche Rolle. Andere Industriemaschinen sind in der Regel nur für einen Zweck bestimmt. Roboter hingegen bieten nahezu unendliche Flexibilität. In Verbindung mit anderen Applikationen haben sie oft eine zentrale, steuernde Funktion“, beschreibt Dr. Christian Liedtke, der KUKA Experte in der Open Industry 4.0 Alliance, warum KUKA zu den Gründungsmitgliedern zählt.

Dr. Christian LIedtke, KUKA-Experte in der Open Industry 4.0 Alliance. - © KUKA AG
Dr. Christian LIedtke, KUKA-Experte in der Open Industry 4.0 Alliance. © KUKA AG
Open Industry 4.0 Alliance will proprietäre Insellösungen überwinden

Die Open Industry 4.0 Alliance strebt an, dass bis zu 80 Prozent der Maschinen in einer Smart Factory miteinander kommunizieren können. Es gilt, proprietäre Insellösungen zu überwinden, um damit der durchgängigen, digitalen Transformation in der Industrie den entscheidenden Schub zu geben. Die Gründung der Allianz wurde im April 2019 verkündet. Seitdem ist die Allianz auf mehr als 40 Mitglieder mit unterschiedlichen industriellen Kernkompetenzen angewachsen. Im Oktober 2019 wurde der Verein hinter der Alliance gegründet, um den offiziellen Charakter des Zusammenschlusses weiter zu stärken. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben KUKA auch Beckhoff, Endress+Hauser, Hil-scher, ifm, MULTIVAC, SAP, Tetra Pak und Voith. Rund 32 weitere Unternehmen haben sich in der Zwischenzeit als Mitglieder der Alliance angeschlossen.

Mehr Informationen zur Open Industry 4.0 Alliance gibt es hier.

(Quelle: Presseinformation der KUKA AG)

Schlagworte

DigitalisierungIndustrie 4.0Vernetzung

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