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18. – 23.09.2023

EMO 2023. Weltleitmesse der Produktionstechnologie

Hannover, Deutschland

Messe

EMO 2023. Weltleitmesse der Produktionstechnologie

https://emo-hannover.de/

Vom 18. bis 23. September 2023 präsentieren internationale Hersteller von Produktionstechnologie zur EMO Hannover 2023 smarte Technologien für die gesamte Wertschöpfungskette. Unter dem Motto „Innovate Manufacturing“ zeigt die Weltleitmesse der Produktionstechnologie die gesamte Bandbreite moderner Metallbearbeitungstechnik, die das Herz jeder Industrieproduktion ist. Vorgestellt werden neueste Maschinen plus effiziente technische Lösungen, Produkt begleitende Dienstleistungen, Nachhaltigkeit in der Produktion u.v.m.

Der Schwerpunkt der EMO Hannover liegt bei spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen, Fertigungssystemen, Präzisionswerkzeugen, automatisiertem Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör. Die Fachbesucher der EMO kommen aus allen wichtigen Industriebranchen, wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und ihren Zulieferern, Luft- und Raumfahrttechnik, Feinmechanik und Optik, Schiffbau, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau, Stahl- und Leichtbau. Die EMO Hannover ist der wichtigste internationale Treffpunkt für die Industrie weltweit. Zur EMO Hannover 2019 zogen mehr als 2.200 Aussteller aus 47 Ländern fast 120.000 Fachbesucher aus rund 150 Ländern an. EMO ist eine eingetragene Marke des europäischen Werkzeugmaschinenverbands Cecimo. EMO-Veranstalter ist der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, Deutschland.

Nach vier Jahren Pause findet die Weltleitmesse der Produktionstechnologie 2023 wieder in Deutschland statt. Mit neuem Konzept, neuem Claim, neuem Ausstellungsbereich, neuen Formaten und Themenschwerpunkten bringt die Neuauflage frischen Wind in die Branche.

© Schunk
© Schunk

„Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten sehr intensiv daran gearbeitet, die Messe weiterzuentwickeln und dabei den neuen Gegebenheiten nach der Corona-Pandemie Rechnung zu tragen“, sagt EMO Generalkommissar Carl Martin Welcker. „Das Team beim deutschen EMO-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main freut sich schon sehr, dass es nun endlich wieder losgeht und die vielen Ideen umgesetzt werden können“, so Welcker weiter. Erste Eindrücke sind auf der neuen Internetseite www.emo-hannover.de bereits zu besichtigen.

Die EMO Hannover tritt seit 2021 mit dem Claim Innovate Manufacturing in Erscheinung. Er adressiert sowohl die Industrie, Aussteller wie Besucher, als auch die EMO Hannover selbst. Beide stehen vor großen Herausforderungen und müssen sich stets neu erfinden, wenn sie im internationalen Wettbewerb bestehen wollen. Mit den so genannten Future Insights, Future of Business, Future of Connectivity und Future of Sustainability in Production werden drei Handlungsfelder definiert, die aktuell die Diskussion in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft der meisten Industrieländer bestimmen. Die Produktionstechnologie leistet ihren Beitrag zu Lösungen in allen drei Feldern. Wie, das zeigt die EMO Hannover. „Auf keiner anderen Veranstaltung weltweit kommt die internationale Community der Produktionstechnologie sowohl von Hersteller- wie von Anwenderseite so geschlossen zusammen, wie auf der EMO Hannover. Und wo sollten die aktuellen Trends, Herausforderungen und Lösungen diskutiert und gezeigt werden, wenn nicht hier“, beschreibt Welcker das Selbstverständnis der Branche.

365 Tage im Jahr Kommunikationsplattform für die Produktionstechnologie

Diesen Anspruch erhebt die EMO Hannover nicht nur zur Messelaufzeit, sondern 365 Tage im Jahr, unmittelbar vor und nach der Laufzeit sowie zwischen den Veranstaltungen. Interessentinnen und Interessenten informieren sich unter www.emo-hannover.de/news über den Aufbau neuer Märkte, die Versorgungssicherheit für Energie und Zulieferteile, Vernetzung, Datensicherheit und neue Geschäftsmodelle, die Einführung Künstlicher Intelligenz in die Produktion, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, digitale Angebote für die Ausbildung und die Unterstützung bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels, ebenso wie über neue Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für die Produktion, um nur einige Themen zu nennen. Zu Wort kommen Produktionsexperten und Maschinenanbieter, Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten, Unternehmenslenker und Politiker. „Mit diesem breiten Themenspektrum zeigt die Produktionstechnologie, dass sie über den eigenen Tellerrand hinausblickt und kein Selbstzweck ist“, erläutert EMO-Generalkommissar Welcker. Und weiter: „Kommentare und Dialog sind übrigens ausdrücklich erwünscht!“

© Mapal Fabrik für Präzisionswerkzeug
© Mapal Fabrik für Präzisionswerkzeug
Eigener Ausstellungsbereich IIoT in Production

Innovationen werden in der Produktionstechnologie immer häufiger über Softwarelösungen angestoßen. Deshalb wird die EMO Hannover künftig einen eigenen Ausstellungsbereich IIoT in Production anbieten. Er bündelt IT- Lösungen aller Art – von Data Analytics, Data Management, digitalem Zwilling oder Cloud Services bis zu Process Monitoring, Predictive Maintenance, KI und Cyber Security. Zielgruppe sind internationale IT-Hersteller, die mit ihren Digitalisierungsangeboten verstärkt die Fertigung und den Mittelstand ansprechen wollen ebenso wie die vielen kleinen und mittleren Anbieter von Lösungen rund um die digitalisierte Fertigung.

Sie treffen auf der EMO Hannover Aussteller, die die gesamte Wertschöpfungskette abbilden, von der Produktionsplanung über die Fertigung und Automatisierung bis hin zur Qualitätssicherung. Die einzelnen Schritte sind in der Fabrik intelligent vernetzt durch IoT-Lösungen. Das umfasst die horizontale Vernetzung zwischen Maschinen, Anlagen, Werkzeugen, Messgeräten etc. auf der einen genauso wie die vertikale Vernetzung vom Shopfloor bis zur Cloud auf der anderen Seite. „Für alle Unternehmen im Umfeld der vernetzten Fertigung bietet die EMO Hannover sowohl von Aussteller- wie Besucherseite großes Kundenpotenzial“, bekräftigt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW.
Fokusthema Nachhaltigkeit in der Produktion

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um den Klimawandel, rasch steigende Preise für fossile Energien, die Reanimation von Kohle- und Atomkraftwerken, den Green Deal der EU, den Ausbau regenerativer Energien oder mehr Resilienz in den Lieferketten, ringt auch die Industrie um ihren Beitrag für mehr Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist derzeit eines der Megathemen, die Wirtschaft und Gesellschaft noch auf viele Jahre beschäftigen werden und deshalb zu den Future Insights der EMO Hannover 2023 gehören.

Als Enabler für mehr Nachhaltigkeit in der Industrie steht die Produktionstechnologie im Zentrum des notwendigen Transformationsprozesses. Technische Lösungen in der Maschine, um den CO2-Ausstoß zu minimieren, sind die eine Seite der Medaille, mehr Energieeffizienz im Produktionsprozess die andere. „Es bedarf einer großen Kraftanstrengung aller Beteiligten, Anbieter wie Anwender, um die angestrebten Einsparziele zu erreichen. Er bietet aber auch Chancen für die Unternehmen“, sagt VDW-Geschäftsführer Schäfer. „Wirtschaft und Wissenschaft ziehen da an einem Strang. Deshalb nutzt der VDW in Kooperation mit der WGP die EMO Hannover als Plattform, um mehr Transparenz über die verfügbaren Angebote herzustellen“, so Schäfer weiter. Die Planungen sehen u.a. einen Sonderstand Nachhaltigkeit vor, der die Energieeffizienzinitiative der WGP, des Zusammenschlusses führender Produktionswissenschafterinnen und -wissenschaftler in Deutschland, vorstellt.

© WAAM3D, Thales Alenia Space, Universität Cranfield
© WAAM3D, Thales Alenia Space, Universität Cranfield

Sie soll insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, rasch Einsparungen durch mehr Energieeffizienz zu erzielen. Darüber hinaus ist ein Gemeinschaftsstand der Wissenschaft vorgesehen, auf dem u.a. Projekte zum Thema Sustainability präsentiert werden. „Es geht auf der EMO Hannover immer darum, praktische Lösungen für die Industrie zu zeigen, aber auch Forschungstrends abzubilden, die als Lösungen von morgen auf den Markt kommen“, sagt Schäfer abschließend. „Deshalb werden alle Aussteller, die etwas zum Thema beitragen, vernetzt und entsprechend bekanntgemacht.“