Der deutsche Schweißtechnikhersteller EWM ist vom 21. bis 23. Oktober 2026 erstmals mit einem eigenen Stand auf Nordamerikas größter Schweißmesse Fabtech vertreten. In Las Vegas zeigt das Unternehmen sein Portfolio für automatisiertes und manuelles Schweißen. Der Messeauftritt ist Teil der weiteren internationalen Ausrichtung von EWM.
Breites Spektrum an Technologien und Services
Als Anbieter für Lichtbogen-Schweißtechnik zeigt EWM auf der größten Messe für Metallumformung, Fügetechnik, Schweißen und Oberflächenbehandlung in Nordamerika ein breites Spektrum an Technologien und Services. Der Fokus liegt dabei auf ganzheitlichen Lösungen für eine produktive, nachhaltige und zukunftssichere Fertigung. Erstmals ist das Unternehmen mit einem eigenen 40 Quadratmeter großen Stand präsent, der in die Ausstellungsfläche der ESAB Welding & Cutting (Stand #S29025, South Hall Level 2), einem weltweit agierenden Anbieter von Schweiß- und Schneidlösungen, integriert ist.
Vor Ort demonstriert EWM seine Technik im Live-Betrieb – unter anderem auch Lösungen für das WIG-Schweißen, die in Nordamerika eine wichtige Rolle spielten. Die Tetrix XQ 400 AC/DC mit tigSpeed ist eine WIG-Anlage für das Kalt- und Heißdrahtschweißen mit Wechsel- und Gleichstrom. Beim tigSpeed-Verfahren wird der Zusatzwerkstoff dem Schmelzbad mechanisch zugeführt, was höhere Abschmelzleistungen und Schweißgeschwindigkeiten ermöglicht und das Handling erleichtert. Auch die Tetrix XQ 230 AC/DC ist für das WIG-Schweißen mit Wechsel- und Gleichstrom ausgelegt. Sie eignet sich für den flexiblen Einsatz bei geringeren Leistungsanforderungen.
Darüber hinaus stehen zwei MIG/MAG-Stromquellen im Mittelpunkt der Messe. Die Titan XQ 400 AC mit Doppeldrahtvorschub ist besonders auf das Aluminiumschweißen ausgelegt und ermöglicht den Anschluss von zwei Drahtvorschubgeräten. So gelingt der mühelose Wechsel zwischen zwei verschiedenen Drähten und Schutzgasen. Die Titan XQ R 400 wiederum ist die Stromquelle für den automatisierten Prozess EWM React, der einen Kurzlichtbogen mit digitaler Prozessregelung und aktiver Drahtbewegung verbindet und eine nahezu spritzerfreie Schweißung mit geringer Wärmeeinbringung erzielt. Damit eignet sich der Prozess auch für die additive Fertigung, etwa das DED-Arc (oft auch als WAAM – Wire Arc Additive Manufacturing bezeichnet).
(Quelle: EWM GmbH)
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