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11.08.2026

Aluminiumkennzeichnung für rückverfolgbare Produktionsprozesse

REA Elektronik zeigt auf der Aluminium 2026 Systeme zur industriellen Kennzeichnung und Codeprüfung. Im Mittelpunkt stehen Lösungen für Profile, Barren, Bleche, Coils und Rohre aus Aluminium. Zum Einsatz kommen Tintenstrahldruck, Signiertechnik und Lasergravur.

Mit der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung der Aluminiumverarbeitung steigen die Anforderungen an eine eindeutige Identifikation von Werkstoffen, Halbzeugen und Bauteilen. Materialbezeichnungen, Chargennummern, Seriennummern und maschinenlesbare Codes bilden die Grundlage für die Rückverfolgbarkeit entlang der Produktions- und Lieferkette.

Zusätzliche Anforderungen ergeben sich perspektivisch aus der europäischen Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte. Sie schafft den Rahmen für den Digitalen Produktpass. Aluminium gehört zu den im Arbeitsplan 2025 bis 2030 priorisierten Produktgruppen. Die konkreten Anforderungen und Fristen werden jedoch erst durch produktspezifische delegierte Rechtsakte verbindlich festgelegt. Der Rechtsakt für Aluminium ist derzeit für 2027 vorgesehen. EUR-Lex

Großformatige Kennzeichnung von Aluminiumprodukten

Für großformatige Kennzeichnungen auf Aluminiumprofilen, Aluminiumbarren, Blechen und Coils stellt REA Elektronik die Systeme REA Jet DOD und REA Jet ST vor. Sie bringen unter anderem Materialbezeichnungen, Chargennummern, Logos und 2D-Codes auf.

Der Elektro-Signierblock REA Jet ST SRE-10 arbeitet mit elektrisch angesteuerten Signierköpfen und erzeugt Beschriftungen mit einer Höhe von bis zu 206 mm. Das System ist für die Inline-Kennzeichnung an schnell laufenden Produktionslinien ausgelegt, beispielsweise bei der Fertigung von Aluminiumrohren. Abhängig von der Anwendung können Heißsignierfarben für Temperaturen bis 1.100 °C oder glühfeste Farben bis 650 °C eingesetzt werden.

Mehrfarbiger Tintenstrahldruck ohne Zwischentrocknung

Der Tintenstrahldrucker REA Jet HR nutzt eine Nass-in-Nass-Technologie. Dabei werden mehrere Farben unmittelbar nacheinander aufgetragen, ohne dass zwischen den einzelnen Druckschritten eine Trocknungszeit erforderlich ist.

Farbflächen sowie Texte, Codes und weitere Produktinformationen lassen sich dadurch in einem Arbeitsgang auf Aluminiumprofile drucken. Das Verfahren ist insbesondere für Anwendungen vorgesehen, bei denen kontrastreiche und maschinenlesbare Kennzeichnungen direkt in den Fertigungsprozess integriert werden sollen.

Lasergravur für dauerhafte Bauteilkennzeichnungen

Für dauerhafte Kennzeichnungen von Aluminiumbauteilen zeigt das Unternehmen das Lasergraviersystem REA Laser HD. Der Faserlaser mit einer Leistung von bis zu 500 W bringt Klarschrift, Data-Matrix-Codes und Seriennummern mittels Tiefengravur in das Material ein. Als Anwendungsfelder nennt REA Elektronik unter anderem die Automobilindustrie und weitere Branchen mit hohen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit und Produktsicherheit.

Ergänzend wird die Laserkabine REA Laser LC 400 vorgestellt. Sie ist mit einem REA Laser FL Faserlaser ausgestattet und für die Serienkennzeichnung von Metallen sowie die Integration in Produktionslinien mit begrenztem Bauraum konzipiert.

REA Elektronik stellt vom 6. bis 8. Oktober 2026 auf der Aluminium 2026 in Düsseldorf aus. Das Unternehmen ist in Halle 5 am Stand 5B01 vertreten.

(Quelle: REA Elektronik)

Schlagworte

AluminiumbauAluminiumbauteileAluminiumprofileAluminiumverarbeitungAutomatisierungAutomobilindustrieFaserlaserHalbzeugeLaserPPEProduktionsprozessWerkstoffe

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