Anwenderbericht
© Teqram BV
17.09.2026

KI-gestützte Robotik automatisiert Oberflächenbearbeitung im Stahlbau

Automatisierung gewinnt auch im Stahlbau zunehmend an Bedeutung. Die Claus Queck GmbH stand beim manuellen Verputzen von Brenn- und Plasmateilen vor den typischen Engpässen der Branche: schwankende Ergebnisse und hohe körperliche Belastung. Mit dem Einsatz des autonomen, KI gestützten Schleifroboters EasyGrinder von Teqram hat das Unternehmen diese Herausforderung gelöst. Das Ergebnis ist eine reproduzierbare Oberflächenqualität nach strengen Industrienormen, maximale Effizienz in der Produktion und eine spürbare Entlastung der Belegschaft. 

Manuelle Nacharbeit bremst die Produktion

In vielen metallverarbeitenden Betrieben gehört das Schleifen und Verputzen von Bauteilen zu den anspruchsvollsten und gleichzeitig unberechenbarsten Prozessschritten. Auch bei der Claus Queck GmbH bildete dieser Bereich oft das Nadelöhr in der Fertigung. Die manuelle Bearbeitung war sehr zeitaufwendig und band wertvolle Fachkräfte an monotone, körperlich zehrende Tätigkeiten.

Schwankende Qualität und der Druck strenger Normen

Beim manuellen Schleifen sind Qualitätsunterschiede laut den Experten vor Ort schlichtweg unvermeidbar. Thomas Nehring beschreibt die Realität in der manuellen Bearbeitung pragmatisch: „Zwei Mitarbeiter werden immer unterschiedliche Qualität liefern – mit dem EasyGrinder gehören diese Schwankungen der Vergangenheit an.“

Thomas Nehring, Stahbau Queck (links), und Markus Lindörfer, Teqram (rechts), vor der EasyGrinder-Anlage - © Teqram BV
Thomas Nehring, Stahbau Queck (Links), und Markus Lindörfer, Teqram (Rechts), vor der EasyGrinder-Anlage © Teqram BV

Die Leistung eines einzelnen Mitarbeiters kan nicht den ganzen Tag über identisch sein. Faktoren wie Konzentration, Ermüdung oder die hohe körperliche Belastung hatten zwangsläufig Einfluss auf das Schliffbild. Besonders bei Großprojekten mit strengen Qualitätsstandards stieß diese rein manuelle Bearbeitung an ihre wirtschaftlichen und prozessualen Grenzen.

Qualität, Sicherheit und Entlastung im Fokus

Um die Prozesssicherheit langfristig zu garantieren und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen zu verbessern, entschied sich das Management für den Schritt in die Automatisierung. Die Wahl fiel auf den mit Vision & KI arbeitenden EasyGrinder von Teqram. Neben der reinen Wirtschaftlichkeit standen vor allem die Einhaltung des Oberflächenvorbereitungsgrad P3 sowie der Gesundheitsschutz der Belegschaft im Vordergrund der Investition.

KI-Roboter findet Akzeptanz im Arbeitsalltag

Neue Technologien stoßen in Werkshallen anfangs oft auf Vorbehalte. Bei Queck verflog die anfängliche Skepsis jedoch schnell. Dank der intuitiven Bedienung des Teqram-Systems wurde der Roboter schnell in die täglichen Abläufe integriert. Heute wird der KI-Roboter von den Mitarbeitern nicht mehr als Konkurrenz wahrgenommen und hat sogar einen Namen – Linda – bekommen.

„Linda“ arbeitet mit handelsüblichen Winkelschleifern und sorgt durch die optimale Nutzung der Schleifmittel für maximale Wirtschaftlichkeit. - © Teqram BV
„Linda“ arbeitet mit handelsüblichen Winkelschleifern und sorgt durch die optimale Nutzung der Schleifmittel für maximale Wirtschaftlichkeit. © Teqram BV

Thomas Nehring bringt den unschlagbaren Vorteil der automatisierten Kollegin auf den Punkt: „Linda wird nicht krank und bekommt von schweren Bauteilen auch keine Rückenprobleme.“

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Bei Queck übernimmt der EasyGrinder heute das präzise Verputzen und Schleifen von anspruchsvollen Brenn- und Plasmateilen. Der Bediener wählt lediglich die gewünschte Anarbeitungsqualität aus, woraufhin der Roboter jedes Bauteil autonom und nach exakt identischen Parametern abarbeitet. Selbst komplexe Geometrien und schwere Bauteile werden so mit konstantem Druck und perfektem Schliffbild finalisiert.

(Quelle: Teqram BV)

Schlagworte

ArbeitsschutzAutomatisierungBrennteileFachkräftemangelGesundheitsschutzOberflächenbearbeitungOberflächenqualitätRobotikSchleifenSchleifroboterStahlbauVerputzen

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