Kostendruck, Fachkräftemangel, unklare Planbarkeit für die Zukunft: Die produzierende Industrie steht aktuell vor großen Herausforderungen. Ein Fertigungsverfahren, das dabei besonders hervorsticht, ist die Verwendung von Laserzellen. Denn während die Anlagen Werkstücke hochpräzise bearbeiten können, sind sie zugleich häufig in Bezug auf Anpassungen, Erweiterungen und die Skalierung unflexibel. Aus dieser Erfahrung heraus hat Actemium die Flexible Laser Cell (FLC) entwickelt. Die Industriemarke von Vinci Energies bietet damit eine Lösung an, die sich nach dem Baukastenprinzip auf neue Anforderungen hin ausrichten lässt.
Von frühen Formen des Press- und Feuerschweißens bis zu heutigen hochautomatisierten Verfahren hat sich die Schweißtechnik grundlegend weiterentwickelt. Das Schweißen blickt dabei auf eine rund 5.000 Jahre alte Geschichte zurück. Früher wie heute besteht die Herausforderung darin, Präzision mit Effizienz in Einklang zu bringen. Mit der Erfindung des Lasers erreichte das Verfahren eine neue Dimension. Dank der extrem gebündelten Energie gelingen neben dem Schweißen auch das Schneiden, das Reinigen und das Gravieren nicht nur präzise, sondern auch schnell. Komprimiert in einer auf bestimmte Applikationen hin ausgerichteten Laserzelle gewinnen diese Verfahren zusätzlich an Effizienz und Sicherheit. Zugleich erfüllt jedoch deren meist starre Konstruktion nicht die Anforderungen, mit denen produzierende Industriebetriebe in der aktuellen Marktsituation konfrontiert sind.
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