Wissenswertes
SKZ warnt vor gefälschten Zertifikaten – nur offiziell gelistete Nachweise stehen für geprüfte Qualität. - © Luca Hoffmannbeck, SKZ
21.01.2026

Gefälschte Zertifikate im Umlauf

Das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg weist aktuell auf wiederholt auftretende Fälle gefälschter SKZ-Zertifikate hin. In den vergangenen Monaten wurden vermehrt entsprechende Fälle bekannt, die überwiegend im asiatischen Raum ihren Ursprung haben. Dabei werden Dokumente und Kennzeichnungen verwendet, die den Eindruck erwecken, es handele sich um offiziell vom SKZ geprüfte und zertifizierte Produkt. Nach Angaben des SKZ liegt in diesen Fällen jedoch keine gültige SKZ-Zertifizierung vor.

SKZ-Zertifikate dokumentieren, dass Kunststoffprodukte nach festgelegten Kriterien auf Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit geprüft wurden. Die Prüfung erfolgt nach definierten Richtlinien und umfasst neben der Erstprüfung auch regelmäßige Überwachungsprüfungen, um eine gleichbleibende Produktqualität zu kontrollieren.

Das SKZ weist darauf hin, dass alle offiziell erteilten Zertifikate auf der Website des SKZ veröffentlicht und dort jederzeit einsehbar sind. Verbindlich sind nur die dort aufgeführten Zertifikate; sie belegen, dass ein Produkt nach den SKZ-Richtlinien geprüft wurde.

Das SKZ geht gegen den Missbrauch seines Zertifizierungszeichens vor und behält sich rechtliche Schritte bei der Verwendung gefälschter Zertifikate vor. Zugleich empfiehlt es Marktteilnehmern, bei Unklarheiten direkt Kontakt aufzunehmen und Zertifikate vor Vertragsabschlüssen oder Produkteinführungen zu überprüfen.

(Quelle: SKZ - Das Kunststoff-Zentrum)

Schlagworte

Fügen von KunststoffenKunststoffKunststoffverarbeitungQualitätsprüfungRichtlinienZertifikat

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