Praxistipp
Das Ergebnis einer Farbeinringprüfung. Zur Oberfläche hin offene Fehlerstellen sind sichtbar. - © Thomas Lachrath
29.05.2019

Gewusst, wie: So macht man eine Farbeindringprüfung

Die Farbeindringprüfung ist eine gute, leicht anwendbare Methode, um Schweißnähte zerstörungsfrei auf Poren, Bindefehler und Risse zu prüfen, die zur Oberfläche hin offen sind. Die Methode funktioniert bei allen Grundwerkstoffen deren Oberflächen nicht porös sind.

Das Prüfverfahren nutzt die Kapillarkräfte von feinen Rissen oder Poren, um diese sichtbar zu machen. Dafür werden ein Eindringmittel und eine davon farblich deutlich abweichende Entwicklerflüssigkeit genutzt. Bei wenig Umgebungslicht kann auch ein fluoreszierendes Eindringmittel verwendet werden, das unter UV-Licht die möglichen Fehlstellen zeigt.

1. Die richtige Vorbereitung

Bevor die Farbeindringprüfung angewendet werden kann, muss die zu prüfende Oberfläche von Zunder, Rost, Öl, Fetten und Farbresten gründlich befreit und anschließend getrocknet werden.

Wird die Gegenseite der Naht ebenfalls mit dem Entwickler behandelt, zeigen sich dadurch auch durchgehende Risse. So kann die Dichtheit der Naht geprüft werden.

Schlagworte

FarbeindringprüfungSchweißtechnische PraxisZerstörungsfreie Prüfung

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