Unternehmen
© Jan-Pieter Fuhr
06.06.2021

KUKA Roboter auf der Bühne des Staatstheaters Augsburg

KUKA Roboter auf der Bühne des Staatstheaters Augsburg

Mensch und Maschine tanzen gemeinsam auf einer virtuellen Ballett-Bühne: Ein KUKA Industrieroboter ist einer der Hauptdarsteller dieses ungewöhnlichen Stückes des Staatstheaters Augsburg. Die 360-Grad-Inszenierung verfolgen die Zuschauer mittels Virtual Reality Brille von zuhause aus.

Normalerweise kommt der KR IONTEC des Augsburger Automatisierungsspezialisten in der industriellen Produktion für Aufgaben wie Schweißen, Palettieren oder Montieren zum Einsatz. Doch als Leihgabe für das Staatstheater Augsburg tritt der Roboter diesmal auf einer Theaterbühne mit 17 Tänzerinnen und Tänzern in Interaktion. Der Fokus der Inszenierung liegt auf dem Thema Mensch Maschine-Interaktion, technische Programmierung steht dabei menschlichem Bewusstsein gegenüber.

Die Premiere ist am 10. September 2021, ab diesem Tag wird „kinesphere“ bestellbar sein. Das Stück ist als innovative Ballett Erfahrung Teil der Virtual-Reality-Inszenierungen des Staatstheaters Augsburg. Die VR-Brillen werden deutschlandweit zum Publikum nach Hause geliefert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können vom heimischen Sofa aus in die 360-Grad-Aufführung eintauchen.

Technologie und Kunst verbinden

Es ist nicht das erste Mal, dass KUKA Industrieroboter außerhalb von Produktionshallen in der Kulturszene zum Einsatz kommen. So verbindet das Ars Electronica Festival im österreichischen Linz die Themenfelder Kunst, Technologie und Gesellschaft. Dabei zeigte unter anderem die Ausstellung „Kreative Robotik“ – eine Kooperation mit KUKA – die Industrieroboter abseits der Fabrikhallen und beschäftigte sich mit ihnen als Werkzeug kreativen Ausdrucks.

2019 tanzte der Choreograph und Tänzer Huang Yi während eines Festivals in Düsseldorf mit einem KR CYBERTECH. Und im Jüdischen Museum in Berlin beschrieb ein KUKA Roboter im Rahmen einer Kunstinstallation mit Schreibfeder und Tinte in der Geschwindigkeit menschlicher Handschrift eine rund 80 Meter lange Papierrolle mit hebräischen Buchstaben.

(Quelle: Pressemitteilung der KUKA AG)

Schlagworte

Robotik

Verwandte Artikel

Manfred Stern wurde nach erfolgreichen 13 Jahren bei Yaskawa offiziell in den Ruhestand verabschiedet.
22.10.2021

Manfred Stern von Yaskawa Europe ging in den Ruhestand

Kaum einer hat Yaskawa in Europa so verändert wie Manfred Stern. Nun ging der Manager nach 13 Jahren erfolgreicher Tätigkeit für das Unternehmen in den Ruhestand.

Antriebstechnik Robotik Setuerungstechnik
Mehr erfahren
19.10.2021

Neuer Vorstand VDMA Robotik gewählt

Volker Spanier wurde als Vorsitzender des Vorstands VDMA Robotik nach Vorstandsneuwahlen der Fachabteilung Robotik für die neue Amtsperiode 2021-2024 bestätigt.

Anlagenbau Maschinenbau Robotik
Mehr erfahren
13.10.2021

VINCI Energies übernimmt den Robotik- und Schweißspezialisten conntronic

VINCI Energies vergrößert ihr Portfolio in der Robotik-gestützten Füge- und Schweißtechnik durch die Übernahme der conntronic Prozess- und Automatisierungstechnik.

Automation Automatisierungstechnik Fügetechnik Kondensatorentladungs-Schweißen Laserstrahlschweißen Mittelfrequenzschweißen Prozesstechnik Robotik Schweißtechnik
Mehr erfahren
07.10.2021

Menschen und Roboter drücken gemeinsam die Schulbank

Die International Federation of Robotics hat untersucht, wie Robotik-Schulungen die Aus- und Weiterbildung beeinflussen und Kompetenzen der Mitarbeiter für den Arbeitspla...

Automation Automobilindustrie Fachkräftequalifizierung Roboterbediener Robotik
Mehr erfahren
29.09.2021

Yaskawa legt Grundstein für die neue Europazentrale in Hattersheim

Gemeinsam legten Bruno Schnekenburger, CEO der Yaskawa Europe GmbH, und der Bürgermeister der Stadt Hattersheim Klaus Schindling den Grundstein für die neue Europazentral...

Automation Robotik
Mehr erfahren