Produkte
© KUKA
01.09.2025

Neue mobile Plattform

KUKA erweitert das AMR Portfolio: Die neue mobile Plattform KMP 250P kann Waren und Bauteile bis zu 250 Kilogramm transportieren und optional mit einer Hubeinheit ausgestattet werden. Dabei genügt sie höchsten Schutzstandards. Cleanroom- und ESD-Versionen ermöglichen den Einsatz für spezielle Anwendungsbereiche. Das neue Sleepmode-Modul macht die Automatisierung auch mit großen Flotten noch einfacher.

Mit dem KUKA AMR-Portfolio – das Plattformen mit Traglasten von bis zu 3000 Kilogramm umfasst – bleibt der Produktionsfluss jederzeit gewährleistet. Die modulare Bauweise ermöglicht eine hohe Kompatibilität: Zubehör und Ladegeräte der KMP 250P können ebenso mit den Plattformen KMP 600P und KMP 1500P verwendet werden. Zudem lassen sich die unterschiedlichen Plattformen zu einer gemeinsamen Flotte kombinieren.

Kompatibel und intuitiv

Kompatibel innerhalb einer AMR-Flotte einsetzbar und intuitiv steuerbar ist die KMP 250P durch den Flottenmanager KUKA.AMR Fleet und die Standardkommunikationsschnittstelle VDA 5050. Mit Hilfe eines erweiterten Sleepmodes können auch große Flotten bediener-freundlich in Standby versetzt werden. Durch ihren Differentialantrieb ist die mobile Platt-form zudem räumlich hoch flexibel. Neben einer konduktiven Ladestation steht optional auch eine induktive Variante zur Verfügung – so bleibt die KMP 250P unterbrechungsfrei im Betrieb.

360-Grad-Schutz für Mensch und Maschine

Zwei diagonal positionierte Laserscanner in Kombination mit 3D-Kameras gewährleisten einen umfassenden 360-Grad-Schutz. Erkennt das System ein Hindernis auf der Fahrstrecke, wird es – sofern ausreichend Platz vorhanden ist – automatisch und sicher umfahren; andernfalls stoppt die KMP 250P selbstständig.

„Dieser hohe Standard ist uns sehr wichtig. Dadurch werden sowohl die reibungslose Zusammenarbeit von Mensch und Robotik als auch der sichere Warentransport gewährleistet“, sagt Clemens Lauble, Product Manager bei KUKA.

Neu ab 2026: KUKA AMR als Unterfahrschlepper

Die Plattform ist ab Dezember 2025 bestellbar und eine neue Tugging-Option wird ab 2026 verfügbar sein. Als Unterfahrschlepper (Tugger) können Lasten bis zu 500 Kilogramm transportiert werden. In dieser Variante mit dem Namen KMP 250P-T dockt der AMR von unten an Transportwagen an, die dann gezogen werden.

(Quelle: KUKA Group)

Schlagworte

AutomatisierungLaserscannerProduktionRobotikScannerSicherheitTransport

Verwandte Artikel

26.05.2026

Neue Generation lichtaktivierbarer Klebstoffe

Delo hat eine neue Generation lichtaktivierbarer Klebstoffe vorgestellt, die speziell für die Hochvolumen-Produktion von LiDAR-Systemen entwickelt wurde.

Automobilindustrie Automotive Hochvolumenproduktion Kleben Klebstoffe Lichtaktivierbare Klebstoffe Robotik Whitepaper
Mehr erfahren
25.05.2026

Automatisiertes Schweißen von Kleinteilen

Automatisierung wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor: Steigender Fachkräftemangel und wachsender Kostendruck stellen Fertigungsbetriebe vor große Herausforderungen.

Automatisiertes Schweißen Automatisierung Fachkräftemangel Roboterzelle Schweißen Schweißprozesse Sensorik
Mehr erfahren
Hightech-MAG-Schweißen von Förderschnecken mittels Roboter und Wendepositionierer
24.05.2026

Technologie für die Energiewende

Wenn zwei Unternehmen ähnliche Werte und Ziele verfolgen, kann daraus eine Zusammenarbeit entstehen, die über eine klassische Geschäftsbeziehung hinausgeht. Hargassner un...

Automatisierung Drahtvorschub Energieeffizienz Energiewende Heizsysteme Photovoltaik Schweißen Schweißgeräte
Mehr erfahren
13.05.2026

apid.tech 3D 2026 endet mit Fokus auf industrielle Anwendungen und Wissenstransfer

Die additive Fertigung etabliert sich weiter als Schlüsseltechnologie für industrielle Produktion, automatisierte Prozesse und resiliente Wertschöpfungsketten.

Additive Fertigung Automatisierung Defence Industrielle Poduktion Resilienz Schlüsseltechnologien Wertschöpfungsketten
Mehr erfahren
v.l.n.r.: Prof. Robert Schmitt, Prof. Michael Riesener, Prof. Wolfgang Boos und Prof. Christian Brecher
13.05.2026

Neues Direktorium am WZL der RWTH Aachen

Prof. Dr.-Ing. Michael Riesener und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Boos treten gemeinsam die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh am Werkzeugmaschinenlabo...

Forschung Getriebetechnik Grundlagenforschung Industrie Innovationskraft Produktion Sensorsysteme Werkzeugmaschinen Wettbewerbsfähigkeit
Mehr erfahren