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Mit der iQS-Schweißstromquelle steht die modernste Stromquellengeneration von Lorch jetzt auch für das kollaborative Schweißen zur Verfügung. Hier: der Cobot im Schweißeinsatz mit der iQS. - © Lorch
07.09.2026

Lorch erweitert die Cobot Welding World

Lorch Schweißtechnik erweitert seine Cobot Welding World um die iQS-Schweißstromquelle. Damit steht den Anwendern nun auch die neueste Generation der Schweißstromquellen des Unternehmens für das kollaborative Schweißen zur Verfügung. Die Kombination vereint Schweißverfahren und integrierte Digitalisierung mit dem Cobot-Konzept von Lorch und führt so zu einer Automatisierungslösung, die den hohen Anforderungen an Schweißqualität und Prozesssicherheit gerecht wird und gleichzeitig eine einfache Bedienung gewährleistet.

Einfacher Einstieg in die Schweißautomatisierung

Die Nachfrage nach flexiblen Automatisierungslösungen wächst stetig. Fachkräftemangel, kleinere Losgrößen und eine zunehmende Variantenvielfalt stellen metallverarbeitende Unternehmen vor die Herausforderung, wirtschaftlich zu produzieren, ohne aufwendige Robotikprojekte umsetzen zu müssen. Die Lorch Cobot Welding World ermöglicht einen einfachen Einstieg in die Schweißautomatisierung und richtet sich sowohl an Unternehmen ohne Vorkenntnisse in der Robotik als auch an erfahrene Automatisierungsanwender.

Cobot und Stromquelle über eine Bedienoberfläche

Mit der Integration der iQS erweitert Lorch dieses Konzept nun um seine neueste Schweißstromquellengeneration. dafür wurde eine speziell entwickelte Schnittstelle geschaffen, um eine nahtlose Kommunikation zwischen dem Cobot und der Schweißstromquelle zu ermöglichen. Anwender können alle relevanten Schweißparameter direkt über das Teachpanel einstellen und überwachen, ohne ständig zur Schweißstromquelle zurückgehen zu müssen. Programmierung und Prozesssteuerung erfolgen über eine einheitliche Benutzeroberfläche, die mit verschiedenen Stromquellen-Bedienkonzepten bedient werden kann, ohne dass Vorkenntnisse erforderlich sind.

In der Cobot Welding World arbeiten Cobot und iQS über eine gemeinsame Bedienoberfläche zusammen. Hier: der Aufbau des Cobotsystems mit iQS-Schweißstromquelle. - © Lorch
In der Cobot Welding World arbeiten Cobot und iQS über eine gemeinsame Bedienoberfläche zusammen. Hier: der Aufbau des Cobotsystems mit iQS-Schweißstromquelle. © Lorch
Neue Schweißprozesse und digitale Auswertung

Die RCS-Technologie (Rapid Current Shutdown) sorgt für einen sauberen Ablauf des Prozesses, verbessert die Qualität der Schweißnaht und reduziert Spritzer. Hinzu kommt ein neuer Inverter, der die Prozesse noch stabiler und ruhiger macht. Die Cobot-Version des iQS integriert die Drahtrolle, die Gasflasche, eine verstärkte Wasserkühlung und den Flaschenwagen in das Gesamtsystem. Sie ergänzt den myCobot-Baukasten um Komponenten, die per Plug & Play kombiniert und jederzeit nachgerüstet werden können.

Der iQS erfasst digitale Daten wie Schweißdaten bereits in der Stromquelle und wertet sie über Lorch Connect aus. „Mit der iQS am Cobot bieten wir die höchste Qualitätsklasse an, die sich im Schweißen erreichen lässt. Wenn ein erfahrener Schweißer diese Kombination bedient, ist das Ergebnis eine Premiumlösung“, sagt Caren Dripke, Leiterin der Entwicklungsabteilung Robotik bei Lorch. „Dabei ist nicht die Unternehmensgröße entscheidend, sondern der Anspruch an das Schweißergebnis.“

Schweiß-Know-how bleibt beim Anwender

Die Cobot Welding World bleibt ihrem Grundprinzip treu, wonach Schweißer den Cobot manuell oder über das Teach-Panel in die gewünschten Positionen führen, um so die Programmabfolge zu erstellen, anstatt diese mit komplexen Robotersprachen zu programmieren. Das erforderliche Schweiß-Know-how wird vom Anwender mitgebracht und bleibt bei ihm, während der Cobot wiederkehrende Aufgaben zuverlässig übernimmt. 

(Quelle: Lorch Schweißtechnik GmbH)

Schlagworte

AutomatisierungCobot SchweißenDigitalisierungFachkräftemangelKollaborative RoboterRobotikSchweißenSchweißparameterSchweißstromquelleSchweißverfahren

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