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Am 15. Oktober wurde das Ultraschallverfahren SONIQTWIST® von Telsonic in der Kategorie Surface & Technology mit dem „Best-Of“-Materialica-Award 2019“ ausgezeichnet. - © Telsonic
06.11.2019

Materialica-Award 2019 für das torsionale Ultraschallschweißen

Materialica-Award 2019 für die Telsonic AG: Torsionales Ultraschallschweißen als ideale Fügetechnik für den Leichtbau

Der Materialica-Award zeichnet nachhaltige Materialien und innovative Technologien aus. Er gilt als richtungsweisend für innovative Produkte an der Schnittstelle von Materialentwicklung und -anwendung sowie für ästhetisches und funktionales Design. Im Rahmen der Fachmesse eMove 360° in München hat die Jury das torsionale Ultraschallschweißverfahren SONIQTWIST von Telsonic mit dem „Best-Of“-Materialica-Award 2019 in der Kategorie Surface & Technology ausgezeichnet.

Mit dem torsionalen Ultraschallschweißen lassen sich beispielsweise Sensoren an dünnwandigen, bereits lackierten Stoßfängern befestigen, ohne auf den empfindlichen Class-A-Oberflächen Abzeichnungen zu hinterlassen. Das Verfahren wird bereits von Unternehmen wie Volkswagen, Skoda und Ford erfolgreich eingesetzt. „Wir freuen uns riesig über diese weitere Auszeichnung für unsere torsionale Ultraschallschweißtechnologie. Der Markt bestätigt uns zudem, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind,“ freut sich Claus Regenberg, Geschäftsführer der Telsonic GmbH in Deutschland.

Das torsionale Verfahren bietet den Vorteil, dass die Schwingungen nur wenig in den Bereich um die Schweißnaht herum eingeleitet werden. Dadurch werden einerseits empfindliche Bauteile sowie Oberflächen geschont und anderseits im Schweißbereich höhere Energiedichten erzielt. - © Telsonic
Das torsionale Verfahren bietet den Vorteil, dass die Schwingungen nur wenig in den Bereich um die Schweißnaht herum eingeleitet werden. Dadurch werden einerseits empfindliche Bauteile sowie Oberflächen geschont und anderseits im Schweißbereich höhere Energiedichten erzielt. © Telsonic
Wie funktioniert‘s?

Das torsionale Verfahren bietet den Vorteil, dass die Schwingungen nur wenig in den Bereich um die Schweißnaht herum eingeleitet werden. Dadurch werden einerseits empfindliche Bauteile sowie Oberflächen geschont und anderseits im Schweißbereich höhere Energiedichten erzielt. So entsteht eine feste, mechanisch stabile Verbindung, die auch starken Vibrationen standhält.

Das Schweißsystem ist in der Regel vertikal aufgebaut. Die Schwingungen werden jedoch tangential eingeleitet; die Sonotrode nimmt den oberen Fügepartner mit und bewegt ihn horizontal zum unteren Teil. Durch die hohe Schwingfrequenz von 20 kHz bei angepasster Amplitude und Schweißdruck entsteht eine Schmelze zwischen den Fügepartnern. Gleichzeitig sorgt die torsionale Bewegung der Sonotrode dafür, dass die Umgebung der Schweißzone durch den Ultraschall praktisch nicht belastet wird. Deshalb eignet sich das Verfahren besonders für empfindliche Anwendungen wie bei bereits lackierten Dünnwandstoßfängern, wo Schwingungen außerhalb der Schweißzone eine Schädigung hervorrufen könnten.

(Quelle: Pressemitteilung der Telsonic AG)

Schlagworte

LeichtbauUltraschallschweißen

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