Produkte
© Simufact Engineering GmbH
05.10.2020

Metal Binder Jetting-Simulation für additive Fertigung

Mit dem neuen MBJ-Tool ist der Anwender in der Lage, auch ohne spezielle Simulationskenntnisse die Schrumpfung, die durch Faktoren wie die thermische Belastung, Reibung und Schwerkraft während des Sinterns verursacht wird, vorherzusagen. Bauteile können bereits während der Konstruktion virtuell gedruckt, analysiert und optimiert werden. So wird der Anteil der Fehldrucke erheblich reduziert. Sinterinduzierte mechanische Spannungen werden in der Simulation vorhergesagt und so werden mögliche fehlerhafte Stellen vor dem realen Druck erkannt. Der Anwender nutzt diese Informationen, um frühzeitig Änderungen in der Produktentwicklung vorzunehmen und kostspielige Neukonstruktionen zu reduzieren.

Simufact Additive hat ein einfaches und praxisorientiertes GUI-Design, welches automatisiert den MBJ-Prozess aufbaut und erforderliche CAD/CAE Dateien für den realen Druck bereitstellt. Neben der Simulation von einzelnen MBJ-Prozessen kann durch Python-Skripte eine Vielzahl an Varianten, wie etwa aus einem Versuchsplan, automatisiert erstellt und berechnet werden. Um die Sinterkompensation zu validieren und die Qualität zu gewährleisten, kann die optimierte Geometrie des MBJ-Tools unmittelbar sowohl mit der ursprünglichen Konstruktionsgeometrie (CAD) als auch mit einem Scan eines gefertigten Teils innerhalb der Benutzeroberfläche verglichen werden.

„Wir freuen uns, die erste Lösung zur Simulation von Metal Binder Jetting-Sinterprozessen auf den Markt zu bringen. Wir wissen, dass Metal Binder Jetting für unsere Kunden eine Schlüsseltechnologie für die Fertigung ist, insbesondere dort, wo komplexe Teile mit hohen Stückzahlen hergestellt werden müssen, wie zum Beispiel in der Automobilindustrie. Diese Entwicklung war nur in enger Zusammenarbeit zwischen unseren Hersteller- und Druckerpartnern und unserer hocherfahrenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung möglich.“, so Dr. Gabriel McBain, Senior Director Product Management, Simufact & Forming Technologies.

(Quelle: Presseinformation der Simufact Engineering GmbH)

Schlagworte

Additive FertigungMetal Binder JettingSimulationSinternSoftware

Verwandte Artikel

21.03.2026

The Winners of the GI Awards 2026

For four days, Global Industrie transforms into the largest factory in France. The exhibition brings together the innovations shaping the future of industry in a context...

Application Automation Award Awards DED Digital Simulation DIN Efficiency Exhibit Exhibition Industrie Industry Infrastructure KI Machines Machining Manufacture OT PET PU Robot Robotic Robotics Simulation Simulator Sustainability Technologies Weld Welding
Read more
16.03.2026

ERP-Software stärkt den Industriestandort Deutschland

Der Stuttgarter ERP-Hersteller Planat meldet ein erfolgreiches Jahr 2025 und blickt mit Zuversicht ins neue Jahr 2026, in dem das Unternehmen in sein 45. Jahr startet.

Digitalisierung Elektrotechnik ERP Industriestandort Deutschland Innovation Kunststoffverarbeitung Made in Germany Maschinen- und Anlagenbau Mittelstand Software Verarbeitendes Gewerbe
Mehr erfahren
CO₂-Einsparpotenzialen additiv gefertigter Kunststoffbauteile
15.03.2026

Additive Fertigung als Schlüssel für resiliente Lieferketten

Forum Emerging & Supply Chain Industries zeigt am 5. Mai 2026 auf der rapid.tech 3D Strategien für industrielle Souveränität.

Additive Fertigung DED Fertigungsverfahren Globalisierung Lieferketten Nachhaltigkeit Resilienz
Mehr erfahren
06.03.2026

Frimo Innovative Technologies at JEC World 2026

Frimo Innovative Technologies, a global company in high-tech production solutions for composites and plastics, is set to unveil its latest advancements at JEC World 2026...

Aircraft Automation Automotive Award Battery Composites Electromobility Expansion Injection Molding INVAR KI Manufacturing Material Design MM4R Plastics Polyurethane Processing PUR Resin Transfer Molding Simulation Sustainability Thermoplastic composites
Read more
Zum Auftakt der zweiten Förderphase trafen sich am 10. Februar 2026 (v. l.) André Heim (Regierung von Unterfranken) sowie Lukas Koch, Christoph Hoffmann, Professor Frank Döpper, Professor Marco Huber und Hartmut Eigenbrot vom Fraunhofer IPA am KI-noW in Schweinfurt.
25.02.2026

KI-noW erhält fünf Millionen Euro bis 2029

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert das Schweinfurter Forschungs- und Transferzentrum KI-noW mit weiteren knapp fünf Mi...

Digitale Transformation Digitalisierung Industrie 4.0 Künstliche Intelligenz Produktionsprozesse Simulation Verschleißteile
Mehr erfahren