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Henkel und Synthomer schließen Partnerschaft zur Reduzierung von CO₂-Emissionen in der Klebstoffherstellung - © Henkel AG & Co. KGaA
22.05.2025

Reduzierung von CO₂-Emissionen in der Klebstoffherstellung

Henkel, ein weltweiter Anbieter von Klebstoffen, Dichtstoffen und Funktionsbeschichtungen, und Synthomer, ein globaler Anbieter von Hochleistungs-Polymeren und Spezialrohstoffen, haben eine strategische Partnerschaft sowie eine Liefervereinbarung bekannt gegeben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die CO₂-Emissionen des Technomelt Schmelzklebstoff-Portfolios von Henkel für die Märkte in Europa, Indien, dem Nahen Osten und Afrika zu reduzieren. Diese Partnerschaft unterstreicht die Rolle beider Unternehmen bei der Förderung nachhaltiger Klebstofflösungen durch innovative Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Partnerschaft knüpft an die von Synthomer kürzlich eingeführten Produkte mit dem ClimaLabel an. Produkte mit diesem Label reduzieren durch die Verwendung von erneuerbarer Energie in der Produktion den produktbezogenen CO₂-Fußabdruck um mindestens 20 Prozent (cradle-to-gate). Henkel und Synthomer haben gemeinsam ein Konzept entwickelt, das den Einsatz erneuerbarer Energien direkt mit bestimmten Klebstoffprodukten verknüpft und so messbare CO2-Reduktionen ermöglicht.

Henkel verfolgt das Ziel, die Treibhausgasemissionen der Kategorie Scope 3 bis 2030 um 30 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021 zu reduzieren und bis 2045 Net-Zero zu erreichen. Um Scope 3 Emissionen zu reduzieren, setzt Henkel in seinen Produktionsprozessen Rohstoffe mit reduziertem CO2-Fußabdruck ein – bei gleichbleibend hoher Produktqualität.  Synthomer strebt an, seine Scope 1- und Scope 2 Emissionen bis 2030 um 47 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2019 zu reduzieren, indem Emissionen aus Fertigungsprozessen gesenkt werden – im Einklang mit den wissenschaftsbasierten Klimazielen der Science Based Target Initiative (SBTi).

Henkel und Synthomer schließen Partnerschaft zur Reduzierung von CO₂-Emissionen in der Klebstoffherstellung. - © Henkel AG & Co. KGaA
Henkel und Synthomer schließen Partnerschaft zur Reduzierung von CO₂-Emissionen in der Klebstoffherstellung. © Henkel AG & Co. KGaA

Ein verbesserter Fertigungsansatz in Form von erneuerbarem Strom, Biogas und gezielten Prozessoptimierungen reduziert  den CO₂-Fußabdruck der Produkte. Diese CO2-Reduktionen werden über die Product Carbon Footprint (PCF) Berichterstattung gemessen, die den Standards der ISO 14067 sowie den Richtlinien von Together for Sustainability (TfS) folgt. Die in dieser Zusammenarbeit verwendete PCF-Methodik wird extern durch TÜV SÜD validiert und verleiht dem Prozess zusätzliche Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit.

Schmelzklebstoffe werden in einer Vielzahl von Branchen und Anwendungen eingesetzt – von Verpackungen und Konsumgütern bis hin zu Elektronik und Automobilindustrie. Durch die Integration der Clima-Harze von Synthomer in das Technomelt-Schmelzklebstoff-Portfolio von Henkel wird die Umweltbelastung nachhaltig verringert – bei gleichbleibend hoher Qualität. Technomelt-Klebstoffe sind bekannt für ihre Zuverlässigkeit, Qualität und bewährten Ergebnisse in den unterschiedlichsten Anwendungen.

(Quelle: Henkel AG & Co. KGaA)

Schlagworte

EmmisionsreduzierungEmmissionenKlebstoffeKlimazieleProduktionsprozesseProzessoptimierungSchmelzklebstoffe

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