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17.11.2025

Dekarbonisierte Metallverarbeitung in Deutschland

Von Zuschnitt und Biegen über Schweißen und Umformen bis hin zur Oberflächenbehandlung: Hexalean bietet Lösungen, die zur Absicherung von Lieferketten, zur Verkürzung von Transportwegen und zur Verbesserung der CO₂-Bilanz in der Industrie beitragen können. Hexalean erzielt derzeit über zehn Prozent seines Umsatzes im Ausland, vor allem in der Schweiz und in Deutschland. Dort beliefert das Unternehmen unter anderem Volvo Compact Equipment mit Schweißbaugruppen.

Im September nahm Damien Vuillod, der Vorsitzende der Hexalean-Gruppe, an einem strategischen Programm in Nordrhein-Westfalen teil. Das Programm konzentrierte sich auf die Themen Dekarbonisierung und industrielle Innovation. Ziel war es, die Präsenz des Unternehmens auf dem deutschen Markt auszubauen.

Im Rahmen des Programms besuchte Vuillod führende Industrieunternehmen wie Evonik, Saint-Gobain und Remondis, um sich über bewährte Verfahren im Zuge der Energiewende zu informieren. Zudem präsentierte Hexalean seine Lösungen in Pitch-Sessions vor deutschen Entscheidungsträgern und führte Gespräche mit Unternehmen, Clustern und Forschungseinrichtungen wie KölnBusiness, dem Institute of Metal Forming oder dem Center for Wind Power Drives. Ergänzend fanden Treffen mit Banken wie dem Crédit Agricole, M&A-Experten und Handelsvertretern statt, um die Möglichkeit einer Niederlassung in Deutschland zu prüfen. Parallel dazu unterstützt Business France die Rekrutierung eines V.I.E. (Volontärs), um die Expansion vor Ort zu begleiten.

Ganzheitliche Lösungen für eine CO2-effiziente Industrie

Angesichts steigender Anforderungen zur Reduktion indirekter Emissionen (Scope 3) arbeiten deutsche Industrieunternehmen verstärkt mit Partnern zusammen, die konkrete Lösungen zur Senkung ihres CO2-Fußabdrucks bieten. Hexalean reagiert auf diesen Bedarf mit einem ganzheitlichen Ansatz, der von der Auswahl innovativer Materialien über optimierte Konstruktionen bis hin zur vollständigen industriellen Integration reicht. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit mehreren europäischen Kunden zusammen, um deren Emissionen zu reduzieren.

Leichtbau trifft Klimaschutz

Ein Beispiel für die Verbindung von technischer Innovation und Klimabewusstsein lieferte Hexalean bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Latem und GL events entwickelte das Unternehmen temporäre Tribünenstrukturen, die leichter und langlebiger als die bisherigen Lösungen waren. Dabei wurde auf CO2-reduzierten Magnelis-Stahl gesetzt, die Konstruktionen wurden automatisiert und die Baugruppen vereinfacht, wodurch sich der Montageaufwand und die Logistik reduzierten.

(Quelle: Hexalean)

Schlagworte

BiegenDekarbonisierungEmmisionsreduzierungEmmissionenInnovationMetallverarbeitungOberflächenbehandlungSchweißenStahlUmformen

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