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28.11.2025

CO2-Fußabdruck von Klebstoffen wird ausgewiesen

Delo hat eine Grundlage geschaffen, um den Product-Carbon-Footprint seiner Klebstoffe zu ermitteln. Dadurch können Anwender den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte genauer bestimmen. Die Berechnungen orientieren sich an anerkannten Initiativen wie Catena-X und Together for Sustainability.

Der Product-Carbon-Footprint (PCF) umfasst CO2-Emissionen in den verschiedenen Lebenszyklusphasen eines Produkts. Delo nutzt hierfür den Cradle-to-Gate-Ansatz und und ermittelt Emissionen, die bei der Herstellung eines Klebstoffs entstehen – von der Gewinnung der Rohstoffe, über die in der Lieferkette verursachten Emissionen bis hin zu den Fertigungsprozessen am Produktionsstandort.

Die Berechnung der CO2-Emissionen erfolgt nach dem Cradle-to-Gate-Ansatz - © Delo
Die Berechnung der CO2-Emissionen erfolgt nach dem Cradle-to-Gate-Ansatz © Delo

Für die CO2-Bilanzierung der eingesetzten Rohstoffe nutzt Delo branchenübliche Datenbanken und ergänzt diese um CO2-Angaben der Lieferanten. Die Transportemissionen werden anhand der verfügbaren Lieferanteninformationen geschätzt. Zusätzlich wurden in einer internen Screening-Studie die Emmissionen, die während der Produktion ausgewählter Klebstoffe entstehen, ermittelt und in die Berechnungen einbezogen.

Die Berechnung orientiert sich an den Vorgaben der Initiativen Catena-X, einem Datenökosystem für die Automobilindustrie, und Together for Sustainability. Letztere ist eine Initiative der Chemieindustrie, die die Messung der Nachhaltigkeitsleistung in der Lieferkette fördert.

Den PCF erhalten Anwender auf Anfrage.

(Quelle: Delo Industrie Klebstoffe)

Schlagworte

CO2CO2-AusstoßCO2-BilanzEmissionenFertigungsprozesseFußabdruckKlebstoffeLieferkettenProduktion

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