Die Hoffmann Group stellt auf der AMB 2026 einen vernetzten CNC-Werkzeugschrank der Marke Garant vor. In Verbindung mit der digitalen Werkzeugverwaltung Connected Manufacturing verknüpft das System die physische Lagerung von Zerspanungswerkzeugen mit Auftrags- und Prozessdaten. Dadurch sollen sich Werkzeuge gezielt bereitstellen, Entnahmen kontrollieren und Fehler beim Rüsten reduzieren lassen.
Digitale Unterstützung beim Rüsten von CNC-Maschinen
Rüstfehler und Werkzeugverwechslungen können in der Zerspanung zu Maschinenstillständen, Qualitätsabweichungen und zusätzlichen Kosten führen. Der CNC-Werkzeugschrank greift deshalb auf die in Connected Manufacturing hinterlegten Auftragsdaten zu. Auf dieser Grundlage zeigt das System an, welche Werkzeuge für den nächsten Fertigungsauftrag benötigt werden.
Die Werkzeuge werden automatisch erkannt und am Schrank optisch gekennzeichnet. Mitarbeitende können dadurch gezielt auf die für den jeweiligen Auftrag vorgesehenen Werkzeuge zugreifen. Dies soll Suchzeiten verkürzen und fehlerhafte Entnahmen verhindern.
Werkzeugaufnahmen für unterschiedliche Maschinenparks
Der Werkzeugschrank ist für verschiedene in der CNC-Fertigung eingesetzte Werkzeugschäfte ausgelegt. Unterstützt werden unter anderem SK- und HSK-Schnittstellen sowie Aufnahmen der Form C. Die Einsätze können an die im Betrieb vorhandenen Werkzeugtypen und Maschinen angepasst werden.
Unterschiedliche Lagerungs- und Ausstattungsvarianten ermöglichen die Konfiguration für verschiedene Anwendungen in der Zerspanung.
Modulares Schranksystem mit 25-Millimeter-Raster
Die Konstruktion basiert auf dem modularen Schranksystem Garant Gridline. Dessen 25-Millimeter-Raster erlaubt eine variable Anordnung der Einsätze und Komponenten. Dadurch kann der Werkzeugschrank bei Änderungen des Maschinenparks oder der Werkzeugausstattung angepasst werden.
Über eine standardisierte Schnittstelle lässt sich das System mit bestehenden IT-Umgebungen verbinden. Dazu gehören ERP-Systeme, Shopfloor-Management-Lösungen und weitere Softwareanwendungen in der Fertigung. Der Werkzeugschrank wird damit in den digitalen Informationsfluss zwischen Auftragsplanung, Werkzeugverwaltung und Maschinenrüstung eingebunden.
Die Hoffmann Group zeigt den vernetzten CNC-Werkzeugschrank auf der AMB 2026 im praktischen Einsatz.
(Quelle: Hoffmann Group)
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