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Detailaufnahme Gasflasche - © pixabay.de/Mimzy
15.10.2018

Dreifach sparen mit Dreistoffgemischen

Neue Schweißschutzgasgemische von Messer sparen Zeit und Geld

Die Messer Group GmbH hat neue Schweißschutzgasgemische entwickelt. Sie sparen Zeit, Aufwand und Geld.

Der Schweißvorgang hat einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Effizienz des gesamten Produktionsprozesses. Je produktiver und hochwertiger geschweißt wird, desto wirtschaftlicher ist letztlich Gesamtproduktion. Unterschiedliche Werkstoffe stellen allerdings auch unterschiedliche Anforderungen an die Schutzgas-Atmosphäre und an den Schweißprozess.

Die Messer Group GmbH hat nun Schutzgasgemische entwickelt, die hochwertige Schweißergebnisse erzielen und zugleich den Arbeitsaufwand verringern. So lassen sich insgesamt Produktionskosten reduzieren. „Es geht um mehr als Flaschen mit Gas. Es geht um eine neue Kundenzufriedenheit“, betont Dr. Bernd Hildebrandt, der bei Messer für den Bereich Schweißen und Schneiden verantwortlich ist. Die Gaskosten machen rund 5 % der gesamten schweißtechnischen Fertigungskosten aus. Daher lohnt es sich doppelt, mit Schutzgasen zu arbeiten, die den Schweißprozess effizienter machen.

© Messer Group/Michael Buss
© Messer Group/Michael Buss
Ferroline C12 X2

Ferroline C12 X2 ist ein Schutzgas zum manuellen, mechanisierten und automatisierten MAG-Schweißen von unlegierten und niedriglegierten Stählen. Ferroline C12 X2 eignet sich besonders zum Verbindungsschweißen an Bauteilen mit mittlerer bis großer Blechdicke. Das Dreistoffgemisch besteht aus 86 % Argon, 2 % Sauerstoff und 12 % Kohlendioxid. Es kann in allen Schweißpositionen genutzt werden, erzeugt einen ruhigen, stabilen Lichtbogen, einen intensiven Einbrand und eine feinschuppige, glatte Nahtoberfläche. Der Werkstoffübergang ist feintropfig. Durch eine geringe Spritzerbildung und eine weniger aufwändige Nahtbearbeitung verkürzt das Dreistoffgemisch die erforderlichen Nebenzeiten.

Ferroline C6 X1

Ferroline C6 X1 besteht zu 93 % aus Argon, zu 1 % aus Sauerstoff und zu 6 % aus Kohlendioxid. Auch dieses Schutzgas ist für das manuelle, mechanisierte und automatisierte MAG-Schweißen von niedriglegierten und unlegierten Stählen gedacht, im Gegensatz zum Dreistoffgemisch Ferroline C 12 X2 allerdings für Verbindungsschweißungen an Bauteilen mit geringer bis mittlerer Wanddicke. Ein ruhiger, stabiler Lichtbogen sorgt für einen gelichmäßigen Einbrand, eine feinschuppige, glatte Nahtoberfläche und einen feintropfigen Werkstoffübergang. Das Dreistoffgemisch kann in allen Schweißpositionen genutzt werden. Die hohe Abschmelzleistung spart Zeit, der geringfügige Gasverbrauch spart Geld und durch die fast spritzerfreie Oberfläche und den geringen Verzug verringert sich der zeitliche Aufwand der Nahtbearbeitung.

Inoxline He3 H1

Inoxline He3 H1 setzt sich zusammen aus 95,5 % Argon, 3% Helium und 1,5 % Sauerstoff. Das Schutzgas ist konzipiert für das manuelle, mechanisierte oder automatisierte WIG-Schweißen von hochlegierten CrNi-Stählen. Inoxline ist ein reduzierendes Gas mit hohem Lichtbogendruck. Es erzeugt bei gleicher Einbrandtiefe schmale Nähte, nur wenig Verzug und eine feinschuppige, glatte Nahtoberfläche. Das Gasgemisch kann auch beim Schweißen in Zwangslagen verwendet werden. Durch den geringen Verzug und weniger Anlauffarben reduziert sich der Arbeitsaufwand bei der Nahtbearbeitung. Die hohe Schweißgeschwindigkeit spart Zeit und der nur geringe erforderliche Gasverbrauch reduziert die Kosten für Strom und Energie.

(Quelle: Pressemitteilung der Messer Group)

Schlagworte

GaseGasgemischeIndustriegaseMAG SchweißenSchweißschutzgasWIG Schweißen

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