Produkte
Vor allem bei langen Schweißnähten und dicken Materialien profitieren Anwender von der hohen Leistung und langen Einschaltdauer der TPS 600i. - © Fronius International GmbH
27.06.2019

Hohe Leistung für alle Fälle

Die TPS 600i von Fronius ist ein Hochleistungsschweißgerät, das vor allem durch seine lange Einschaltdauer punktet und im mechanisierten Betrieb durchgängig 500 Ampere schweißen kann. So lassen sich nicht nur eine hohe Abschmelzleistung und eine hohe Schweißgeschwindigkeit erzielen, sondern auch geringere Taktzeiten und mehr Produktivität.

Ob bei Kranauslegern, großen Baufahrzeugen, Lastwägen oder Schienenfahrzeugen – lange Schweißnähte und dicke Materialien sind eine Herausforderung für die Fügetechnik. Wie überall, wo hohe Stückzahlen produziert werden, ist es auch hier wichtig, dass die Fertigungslinie immer in Betrieb ist. Eine Anlagenverfügbarkeit, die von der Einschaltdauer abhängig ist, stellt einen wichtigen Faktor dar. Der technische Aufbau der TPS 600i unterscheidet sich daher stark von dem der TPS/i Geräte in niedrigeren Leistungsklassen: Das stärkere Leistungsteil sichert langen durchgängigen Betrieb. Bei bis zu 500 Ampere bietet die TPS 600i im mechanisierten Betrieb hundert Prozent Einschaltdauer – ideal für lange Nähte bei dickem Material.

Starkes Leistungsteil sorgt für Reserven

Die TPS 600i hat eine maximale Schweißstrom-Leistung von 600 Ampere und ermöglicht eine Abschmelzleistung von bis zu 13 Kilogramm pro Stunde. Die Art der Anwendung entscheidet darüber, ob diese Abschmelzleistung in einem größeren Nahtvolumen oder in einer höheren Schweißgeschwindigkeit resultiert. Für noch höhere Abschmelzleistung können zwei der leistungsstarken Schweißgeräte kombiniert und als Tandem-System eingesetzt werden. In jedem Fall sorgt die hohe Leistung für kurze Taktzeiten und hohe Produktivität. Das stärkere Leistungsteil macht die TPS 600i außerdem unempfindlich gegenüber hohen Umgebungstemperaturen und bietet selbst bei Hitze zuverlässigen Dauerbetrieb und hohe Standzeiten. Zusätzliche Anschlüsse zum Beispiel für den Einsatz stärkerer Kühlgeräte und ein integrierter SpeedNet-Verteiler, erleichtern die Integration des Schweißgerätes in die Produktions-Umgebung.

Die TPS/i Schweißplattform bietet durch ihren modularen Aufbau höchste Flexibilität; die eingebaute Regelungstechnik garantiert hochqualitative und reproduzierbare Schweißergebnisse. - © Fronius International GmbH
Die TPS/i Schweißplattform bietet durch ihren modularen Aufbau höchste Flexibilität; die eingebaute Regelungstechnik garantiert hochqualitative und reproduzierbare Schweißergebnisse. © Fronius International GmbH
Flexibilität, Reproduzierbarkeit und Support

Die Technologie der TPS/i-Schweißplattform bietet Nutzern vielfältige Vorteile: Der Anwender kann sein Schweißgerät jederzeit mit Prozessvarianten für unterschiedlichste Anwendungen ausstatten – beispielsweise mit LSC für besonders wenig Schweißspritzer wie etwa bei Stahlanwendungen oder mit verschiedenen Puls-Kennlinien. Die Plattform-Technologie gewährleistet so Flexibilität und Kosteneffizienz. Mit seiner ausgeklügelten Regelungstechnik sorgt die TPS/i für hochqualitative Schweißergebnisse und exakte Reproduzierbarkeit: Während des Schweißprozesses misst das Gerät laufend die Ist-Daten, und Regelalgorithmen reagieren sofort auf Veränderungen, damit der gewünschte Soll-Zustand erhalten bleibt. Die einfache Bedienbarkeit der TPS/i erleichtert den Arbeitsalltag: Die intuitive Bedienerführung kommuniziert mit dem Nutzer in 30 Sprachen. Das Touch-Display ist industrietauglich und nutzerfreundlich konzipiert. Zudem ist Fronius durch sein internationales Servicenetzwerk überall nahe bei seinen Kunden und bietet schnelle Hilfe. Im Falle eines Problems können so Stillstandzeiten gering gehalten werden.

(Quelle: Pressinformation der Fronius International GmbH)

Schlagworte

MAG SchweißenMaschinenbauMIG SchweißenStahlbau

Verwandte Artikel

DVS Group
12.10.2026

Neuerscheinung Merkblatt DVS 2902-2

Mit Ausgabedatum Oktober 2026 ist das Merkblatt DVS 2902-2 „Widerstandspunktschweißen von Stählen bis 3 mm Einzeldicke – Punktschweißeignung“ erschienen.

DVS Merkblatt Punktschweißen Schweißen Stahlbau Widerstandspunktschweißen
Mehr erfahren
Jan Birkemeyer, Präsident Deutscher Stahlbau-Verband
08.10.2026

Deutscher Stahlbautag 2026 – Impulse für die Zukunft

Der Deutsche Stahlbautag brachte am 17. und 18. September 2026 in Bielefeld Fachleute aus Stahlbau, Planung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Zwei Tage lang standen...

Digitalisierung Forschung Mittelstand Nachhaltigkeit Stahl Stahlbau Stahlbautag Transformation Wirtschaftstsandort Deutschland Wissenschaft
Mehr erfahren
Eröffnung DVS CONGRESS
DVS Group
06.10.2026

Rückblick DVS CONGRESS 2026 in Erlangen

Kompaktes Fachwissen, moderierte Diskussionen und persönlicher Austausch: Rund 300 Fachleute und zwölf ausstellende Unternehmen sprachen vom 14. bis 15. September in Erla...

Additive Fertigung Automatisierung Defense DVS DVS CONGRESS Forschungsvereinigung Künstliche Intelligenz Schweißen Schweißtechnik Stahlbau
Mehr erfahren
29.09.2026

Neue Vertriebsstruktur stärkt europäische Zusammenarbeit

Am 19. und 20. November 2026 wird das Stäubli Welcome Center in Bayreuth zum Treffpunkt der Automatisierungsbranche aus Nord-, Mittel- und Osteuropa. Der Summit ist zugle...

Automatisierung Digitaler Zwilling Digitalisierung KI Maschinenbau Qualitätsprüfung Robotik Vertrieb
Mehr erfahren
Der KR Fortec ultra MT wurde speziell für Anwendungen entwickelt, die hohe Prozesskräfte, Steifigkeit und Präzision erfordern.
28.09.2026

Forschungsplattform für robotergestütztes Rührreibschweißen

Die Hochschule Magdeburg-Stendal setzt auf KUKA Technologie für die Entwicklung industrieller FSW-Anwendungen der nächsten Generation.

Entwicklung Fertigungsprozesse Forschung FSW Hochschulen Maschinenbau Roboter Roboterschweißen Roboterzelle Rührreibschweißen Schweißen Universität
Mehr erfahren