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© Luca Hoffmannbeck, SKZ
04.03.2025

Infrastruktur ist ein Schlüsselfaktor für Energiewende

Leitungen, Kabel und Rohre werden oft als die Lebensadern unserer modernen Gesellschaft bezeichnet. Viele denken jetzt vielleicht direkt an die Versorgung mit Lebenswichtigem wie Strom und dem Internet. Tatsächlich werden aber auch andere unverzichtbare Medien wie beispielsweise Wasser, Gas oder Wärme über Leitungssysteme transportiert. In den letzteren Fällen meist durch Kunststoff-Rohrleitungen.

Fachkräfte essenziell für Infrastruktur

Die Bedeutung dieser Rohrnetze ist für unsere Gesellschaft unabdingbar. Was oft nicht direkt sichtbar wird, ist die enorme Bedeutung der Fachkräfte, die diese Rohrleitungen installieren und die Wartung sicherstellen. Die Qualifikation, Rohre fachgerecht zu verschweißen, wird nicht nur nach strengen Normen erlernt, sondern selbst nach Erwerb regelmäßig geprüft, um die Sicherheit der Infrastruktur zu gewährleisten.

Der größte Anbieter für das Schweißen von Kunststoffrohren im deutschsprachigen Raum ist das Kunststoff-Zentrum SKZ. An dessen Standort in Peine, Niedersachsen überzeugten sich kürzlich Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil und der Bürgermeister der Stadt Peine Klaus Saemann vom Bildungsangebot und Aufgabenspektrum des Instituts.

Bundesminister Hubertus Heil informiert sich über den Prozess des Kunststoffrohrschweißens. - © Detlef Hellwig, SKZ
Bundesminister Hubertus Heil informiert sich über den Prozess des Kunststoffrohrschweißens. © Detlef Hellwig, SKZ
Einblicke in das Weiterbildungs-Zentrum Peine

Die Politiker hatten viele Fragen zu Kunststoffverarbeitung, Fachkräftemangel und dem Rohrleitungsbau und konnten sich bei einem Rundgang durch den SKZ-Standort einen Eindruck der Ausbildung verschaffen.

„Wir freuen uns immer, wenn wir die Gelegenheit bekommen, aktuelle Branchenherausforderungen und Problemstellungen mit politischen Entscheidern zu diskutieren. Das uns der Bundesminister Heil schon zwei Mal besucht hat, sehen wir als große Wertschätzung unserer Arbeit an“ erklärt Andreas Grzeskowiak, Standortleiter des SKZ in Peine. Im kleinen Kreis wurden während des Besuchs auch Zukunftsthemen wie die H2–Readiness des Gasleitungssystems oder auch der Ausbau des Fernwärmenetzes und die negativen Auswirkungen des Fachkräftemangels auf die Wirtschaftsleistung besprochen.

Zuletzt hatten die Besucher die Möglichkeit, einen Lehrgang für Kunststoffschweißer aus erster Hand zu erleben, dabei Einblicke in die praxisnahe Wissensvermittlung zu gewinnen und den Teilnehmern viel Erfolg für ihre bevorstehende Prüfung zu wünschen.

(Quelle: Pressemeldung Kunststoff-Zentrum SKZ)

Schlagworte

EnergiewendeInfrastrukturKunststoffKunststoffrohreKunststoffverarbeitungRohrleitungsbau

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