Beim Landesinnungsmeistertreffen am 21. und 22. August 2026 im Berufsbildungszentrum Garching berieten Vertreter der Landesverbände über gemeinsame Herausforderungen im Metallhandwerk. Im Mittelpunkt standen die Zusammenarbeit der Verbände, die Gewinnung neuer Innungsbetriebe sowie die Aus- und Weiterbildung.
Regionale Entwicklungen im Vergleich
Zu Beginn tauschten sich die Teilnehmer über die Situation des Metallhandwerks in den einzelnen Bundesländern aus. Thematisiert wurden unter anderem die betriebliche Auslastung, die Ausbildungssituation und regionale Entwicklungen.
Auf dieser Grundlage diskutierten die Landesinnungsmeister, welche erfolgreichen Ansätze sich auf andere Verbandsgebiete übertragen lassen und bei welchen Aufgaben gemeinsame Lösungen sinnvoll sind.
Innungsmitgliedschaft und Tarifarbeit im Fokus
Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie mehr Betriebe für eine Mitgliedschaft in den Innungen gewonnen werden können. Die Teilnehmer sammelten dazu Erfahrungen aus den Landesverbänden und erörterten mögliche gemeinsame Maßnahmen.
Auch die Zusammenarbeit in der Tarifpolitik soll ausgebaut werden. Künftig sollen sich die Vorsitzenden der Tarifausschüsse der Landesverbände enger untereinander abstimmen. Zudem befassten sich die Teilnehmer mit der Rolle der Gesellschaften des Bundesverbandes innerhalb der Verbandsarbeit.
Aus- und Weiterbildung im Metallhandwerk
Zum Abschluss besichtigten die Teilnehmer das Berufsbildungszentrum Garching. Gastgeber Christian Metges stellte die Einrichtungen für die Aus- und Weiterbildung im Metallbau und in der Feinwerktechnik vor.
BVM-Präsident Willi Seiger zog zum Abschluss eine positive Bilanz des Treffens. Der Austausch habe gezeigt, dass sich regionale Herausforderungen durch eine engere Zusammenarbeit der Landesverbände gezielter bearbeiten lassen.
(Quelle: Bundesverband Metall)
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