Produkte
Mit Schneid-, Wechsel- und Beladetisch kommt die Element L auf eine Länge von 60 Metern - © Messer Cutting Systems
17.07.2025

Laserstrahlschneidanlage in XXXL-Format

Europe Steel Center optimierte seine Produktion mit einer maßgeschneiderten Laserstrahlschneidanlage vom Typ Element L von Messer Cutting Systems, die Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit vereint. Kernstück der Lösung ist eine XXXL-Schneidanlage, die den Anforderungen an Präzision und Flexibilität gerecht wird und zwei bestehende CO₂-Laser und eine Plasmaschneidanlage ersetzt - mit messbarem ökologischem und ökonomischem Mehrwert.

Der richtige Moment für Innovation

„Wir hatten das Thema Faserlaser seit Jahren auf dem Schirm“, erzählt Edward van Herpen, CEO bei Europe Steel Center. „Aber wir wollten auf den richtigen Moment warten – und der kam 2024.“ Das Unternehmen, das sich auf großformatige Bleche spezialisiert hat, suchte gezielt nach einer Lösung, um seine Produktionskapazitäten zu modernisieren und zukunftssicher zu machen. „Es ging nicht nur darum, eine neue Maschine zu kaufen“, ergänzt Tony Oerlemans, technischer Leiter des Projektes und Manager QHSE & Continuous Improvement. „Wir wollten Schneiden neu denken – effizienter, nachhaltiger und mit höchster technischer Präzision.“

Größe, Technik und Vertrauen

Nach einem umfassenden Marktvergleich entschied sich das Team für Messer Cutting Systems. Die Anforderungen waren: Schneiden von Fasen an bis zu 40 mm dicken Blechen, Flexibilität bei den Materialgrößen und vollautomatische Integration in den internen Materialfluss. „Wir haben alle großen Anbieter weltweit verglichen – aber Messer hat uns am meisten überzeugt“, betont Oerlemans. Die Entscheidung für Messer Cutting Systems fiel nicht zufällig – sie war das Ergebnis eines klaren Anforderungskatalogs, den der Anbieter punktgenau erfüllte. „Was uns überzeugt hat, war das Gesamtpaket“, sagt Tony Oerlemans. „Wir brauchten keine Standardlösung, sondern eine Maschine, die exakt zu unseren Anforderungen passt.“

Ausschlaggebend waren mehrere Faktoren: der außergewöhnlich große Bearbeitungsbereich der Maschine (16 m × 3,5 m), die hohe Laserleistung für dicke Bleche, die moderne technische Ausstattung mit zahlreichen Optionen, die intuitive Bedienung - und der zuverlässige Service vor Ort. „Und auch der gute Ruf von Messer in der Branche hat eine wichtige Rolle gespielt“, ergänzt Oerlemans. „Hier wussten wir: Das funktioniert.“

Mit Schneid-, Wechsel- und Beladetisch kommt die Element L auf eine Länge von 60 Metern. - © Messer Cutting Systems
Mit Schneid-, Wechsel- und Beladetisch kommt die Element L auf eine Länge von 60 Metern. © Messer Cutting Systems
Die Element L – Produktivität neu definiert

Die Element L ist das Flaggschiff unter den Faserlaserschneidanlagen von Messer Cutting Systems - speziell entwickelt für XXL-Bleche. Erhältlich mit Faserlaserquellen in verschiedenen Leistungsstufen, bietet das System eine ausgewogene Balance aus Geschwindigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit - auch bei hohen Materialstärken. Dank des modularen Maschinenaufbaus kann die Element L an spezifische Anforderungen angepasst werden. Das Fasenaggregat Bevel-U ermöglicht die Herstellung von präzisen Fasenschnitten in stufenlos einstellbaren Winkeln und mit engsten Toleranzen. Darüber hinaus ermöglicht das separat angetriebene Nadelmarkiersystem die dauerhafte Kennzeichnung von Bauteilen in Sekundenschnelle.

Die Lösung im Europe Steel Center umfasst automatisierte, austauschbare Schneidtische und die Integration in zwei Hallen für getrennte Be- und Entladeprozesse. Der robuste Maschinenrahmen auf Präzisionslinearführungen, eine moderne CNC-Steuerung mit Global Connect und ein automatisches Düsenprüf- und Wechselsystem (LNC) ermöglichen einen mannarmen Betrieb. Durch den Einsatz der bordeigenen LNC-Einheit entfallen lange Verfahrwege für den Düsenwechsel, was ebenfalls zu einer deutlichen Steigerung der Prozesseffizienz beiträgt. „Die Element L passt perfekt zur Vision unseres Kunden“, erklärt Bas Sanders van Well, Business Unit Manager Benelux bei Messer Cutting Systems. „Sie steht für Dynamik, Skalierbarkeit und Präzision – genau das, was Europe Steel Center für den nächsten Wachstumsschritt braucht.“

(Quelle: Messer Cutting Systems)

Schlagworte

BlechCNCCO2EffizienzFasenLaserLaserstrahlschneidenNachhaltigkeitSchneidanlagen

Verwandte Artikel

18.10.2026

Präzisionszuschnitte auf 15 Metern Länge

Die Ruhrtaler Stahlgesellschaft mbH mit Sitz in Schwerte hat in eine XXL-Laseranlage der Smart Giant X Baureihe aus dem Hause MicroStep Europa investiert,

Autogenschneiden Laserstrahlschneiden Lasertechnologie Plasmaschneiden Präzision Schneiden Schneidkopf
Mehr erfahren
Kay André Weidenmann, Leiter des Forschungsbereichs Polymer Engineering am Fraunhofer ICT in Pfinztal
14.10.2026

Prof. Dr.-Ing. Kay André Weidenmann ist neuer Leiter am Fraunhofer ICT

Prof. Dr.-Ing. Kay André Weidenmann ist seit 1. Oktober 2026 Leiter des Forschungsbereichs Polymer Engineering am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfi...

Digitalisierung Forschung Fügen von Kunststoffen Joining Plastics JP Kunstsofftechnik Nachhaltigkeit Polymere Resilienz Werkstofftechnik
Mehr erfahren
Jan Birkemeyer, Präsident Deutscher Stahlbau-Verband
08.10.2026

Deutscher Stahlbautag 2026 – Impulse für die Zukunft

Der Deutsche Stahlbautag brachte am 17. und 18. September 2026 in Bielefeld Fachleute aus Stahlbau, Planung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Zwei Tage lang standen...

Digitalisierung Forschung Mittelstand Nachhaltigkeit Stahl Stahlbau Stahlbautag Transformation Wirtschaftstsandort Deutschland Wissenschaft
Mehr erfahren
02.10.2026

How the New Generation of Advanced Lasers could Supercharge the Robotic Revolution

A femtosecond laser mounted on a robotic arm could do precision tasks and increase productivity in fields ranging from electronics manufacturing to semiconductors and med...

Advanced Lasers AI Femtosecond Laser Laser Manufacturing Precision Tools Robotics Robots
Read more
Prof. Dr. Gernot Hochleitner hat seit April 2026 die Professur für ressourceneffiziente Produkt- und Prozessentwicklung an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena inne. Zuvor leitete er am SKZ die Forschungsgruppe thermische Fügetechnologien mit Schwerpunkt auf Kunststoffschweißverfahren und Direktfügen.
01.10.2026

Nachhaltige Kunststofffügetechnik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) stärkt Forschung und Lehre rund um ressourceneffiziente Produktionsprozesse und nachhaltige Kunststofftechnik. Seit dem 1. April...

Fügen von Kunststoffen Joining Plastics JP Kunststoffe Kunststofffügen Leichtbau Nachhaltigkeit Polymere Produktionskreislauf Produktionsprozesse Ressourceneffizienz Rezyklate
Mehr erfahren