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10.07.2025

MAG-Schweißrauch an der Quelle reduzieren

„Aussteller kündigen an“: Das in diesem Artikel erwähnte Unternehmen ist Aussteller auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN 2025.

Sie finden das Unternehmen auf der Messe in Halle 8, Stand D16.
SCHWEISSEN & SCHNEIDEN 2025

Das MAG-Prozessgas Corgon 8 bietet Betrieben der metallverarbeitenden Industrie und Handwerk die Möglichkeit, ihre bestehenden Schutzmaßnahmen gegen Schweißrauchbelastungen um eine weitere Präventionsmaßnahme im Sinne des Technischen Regelwerks (TRGS 528/500) zu erweitern. Bei der Entwicklung von Corgon 8 orientierte sich Linde am Grundsatz des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), nach dem Gefahren direkt an ihrer Quelle zu bekämpfen sind.

Zur Verringerung der MAG-Schweißrauchemissionen direkt an der Entstehungsquelle – dem Lichtbogen – empfiehlt der aktuelle Stand der Technik drei Substitutionsansätze: die Optimierung der elektrischen Pparameter, des Zusatzwerkstoffes und des Schweißschutzgases. Linde hat sowohl in eigenen Untersuchungen als auch in Zusammenarbeit mit Forschungsstellen, Industriepartnern und Arbeitsschutzinstitutionen den Einfluss der Gaszusammensetzung auf die Schweißrauchemissionen aus dem MAG-Lichtbogen untersucht und belegt.
Mit Corgon 8, Corgon 10 oder Corgon 3S2 können Anwender der MAG-Schweißtechnologie nun selbst entscheiden, welches MAG-Prozessgas am besten zu ihrer Aufgabe passt, und gleichzeitig bei der Erfüllung des Minimierungsgebotes nach dem Stand der Technik (TRGS 528) unterstützten kann.

Mit dem MAG-Prozessgas Corgon 8 von Linde lassen sich Schutzmaßnahmen gegen Schweißrauchrisiken um  eine weitere, effektive Präventionsmaßnahme ergänzen - © Linde GmbH
Mit dem MAG-Prozessgas Corgon 8 von Linde lassen sich Schutzmaßnahmen gegen Schweißrauchrisiken um eine weitere, effektive Präventionsmaßnahme ergänzen © Linde GmbH
Emissionsreduziert schweißen mit optimiertem CO2-Anteil: Corgon 8

Bereits heute profitieren Corgon 8-Anwender von den Vorteilen dieses Prozessgases gegenüber Varianten mit höherem CO₂-Anteil: weiniger Spritzer, Oberflächenoxide und Nacharbeit sowie verbesserte metallurgische Nahtkennwerte – bei gleichzeitig hervorragender Prozessstabilität im hochproduktiven Impuls- und Sprüh-Lichtbogen.

Der nun belegte Vorteil der Schweißrauchreduktion im Lichtbogen bietet auch neuen Anwendern die Möglichkeit, effektivere Schutzmaßnahmen gegen Schweißrauchrisiken zu testen und zu implementieren. Durch seinen optimierten CO2-Anteil von nur 8 Prozent in Argon (Ar) gelingt physikalisch eine gleichmäßigere Energieverteilung im Lichtbogen und die Verringerung der Metalldampfbildung.

Auf diese Weise lässt sich die Schweißrauchemissionsrate senken – ein Effekt, der auch nachgelagerte Maßnahmen wie Absaugung, Lüftung oder den Einsatz persönlicher Schutzausrüstung wirkungsvoller macht.

(Quelle: Linde GmbH)

Schlagworte

ArbeitsschutzgesetzMAG-SchweißenSchutzmaßnahmenSchweißenSchweißgaseSchweißrauch

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