ABB Robotics ergänzt sein Portfolio an Industrierobotern um die Modelle IRB 1700 und IRB 1700ID. Die kompakten Roboter sind für Anwendungen ausgelegt, bei denen kurze Zykluszeiten gefordert sind. Nach Angaben des Unternehmens liegen diese um bis zu 20 Prozent unter denen vergleichbarer Roboter.
Die neuen Roboter sind in fünf Varianten mit Traglasten von 6 bis 12 Kilogramm erhältlich und werden über die OmniCore-Steuerung betrieben. Laut ABB können sie im Vergleich zu anderen Robotern dieser Klasse die Zykluszeiten um bis zu 20 Prozent verkürzen. Zudem soll der Energieverbrauch gegenüber dem Vorgängermodell IRB 1600 um bis zu 15 Prozent sinken bei Betrieb mit derselben Traglast. Wartungsintervalle von bis zu 20.000 Betriebsstunden zwischen den Ölwechseln sollen außerdem die Betriebskosten reduzieren und die Anlagenverfügbarkeit erhöhen.
Die neuen Roboter erreichen eine Bahnwiederholgenauigkeit von bis zu 0,03 Millimetern sowie Achsgeschwindigkeiten von bis zu 700 Grad pro Sekunde. Sie eignen sich unter anderem für Materialhandling, Lichtbogenschweißen, Entgraten, Schleifen und die Maschinenbeladung. Als weiteres Anwendungsfeld nennt ABB die Elektronikindustrie, beispielsweise die Montage von KI-Serverracks.
Der neue Roboter benötigt 50 Prozent weniger Stellfläche als sein Vorgängermodell. Für eine noch platzsparendere Integration verfügt das Modell IRB 1700ID über das Integrated Dressing (ID)-Design von ABB Robotics. Dabei werden Kabel und Schläuche innerhalb des Roboterarms geführt, was die Installation vereinfacht und die Integration in Produktionsanlagen erleichtert.
Die IRB-1700-Baureihe ergänzt das Mechatronik-Portfolio von ABB Robotics. Die Roboter lassen sich mit Programmier- und KI-gestützten Softwarelösungen des Unternehmens kombinieren, darunter RobotStudio, AI Robot Trainer, OmniCore EyeMotion sowie eine Funktion zur automatischen kollisionsfreien Bahnplanung.
(Quelle: ABB Robotics Deutschland GmbH)
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