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Das ist die neue Wasserstrahlschneidanlage, die in Ilsenburg aufgebaut wird. - © Salzgitter AG
17.03.2026

Neue Wasserstrahlschneidanlage: Investition für das Zukunftssegment Defence

Die Grobblech GmbH investiert an ihrem Standort in Ilsenburg etwas mehr als zwei Millionen Euro in eine neue Wasserstrahlschneidanlage. Mit dieser Investition stärkt das Unternehmen gezielt das wachsende Zukunftssegment Defence. Mit der neuen Technologie will die Tochtergesellschaft der Salzgitter AG die Anforderungen ihrer Kunden, insbesondere im Bereich der Sicherheitsstähle, besser erfüllen.

Die neue Wasserstrahlschneidanlage mit einer Größe von 300 m2 entsteht zusammen mit Wasseraufbereitung und Anbau im Zuschnittsbereich des Werkes. Die Anlage ist relevant für die Herstellung empfindlicher Stahlgüten, bei denen es beim Brennschneiden im Autogen- oder Plasmatrennverfahren zu thermischen Einflüssen an den Schneidkanten kommen kann. Beim Kalttrennverfahren sorgt der Schneidstrahl aus den Komponenten Wasser, Granatsand und Luft bei hochfesten Güten in einem weiten Dickenspektrum für weniger Materialverlust und gewährleistet eine hohe Qualität, die Kunden im Bereich der Sicherheitsstähle Secure erwarten.

Mit einem etwa 18 Meter langen Schneidtisch sowie einer maximalen Schneidbreite von über 5 Metern ist die Anlage in Ilsenburg eine der größten Wasserstrahlschneidanlagen, die der Anlagenbauer H. G. Ridder Automatisierungs-GmbH aus Hamm bisher in Europa gefertigt hat. Im Gegensatz zum herkömmlichen Brennschneiden mit Erdgas erfolgt der Betrieb der Wasserstrahlschneidanlage mit Strom und kann somit durch den Einsatz von erneuerbaren Energien CO2-neutral erfolgen. Die Wasseraufbereitung sorgt mit innovativer Pumpentechnik für zirkulären und damit nachhaltigen Wassereinsatz. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende des zweiten Quartals 2026 geplant.

(Quelle: Salzgitter AG)

Schlagworte

CO2-neutralKalttrennverfahrenSchneidanlagenSchneidenSchneidstrahlSicherheitsstähleTechnologieTrennverfahrenWasserstrahlschneiden

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