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16.10.2021

Neues Online-Portal „Berufenavi“ gibt Orientierung bei Berufswahl

Neues Online-Portal „Berufenavi“ gibt Jugendlichen Orientierung bei der Berufswahl

Am 14. Oktober 2021 präsentierten Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Professor Hubert Ertl, Forschungsdirektor des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), via Livestream das neue Online-Portal „Berufenavi“. Das digitale Angebot unterstützt Jugendliche dabei, strukturiert Wege für ihre berufliche Orientierung zu finden und ihren persönlichen Wunschberuf zu erreichen.

Hierzu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Es liegt mir persönlich am Herzen, dass alle jungen Menschen, die sich um eine Berufsausbildung bemühen, einen Ausbildungsplatz finden, auf dem sie ihre Fähigkeiten und persönlichen Stärken zeigen und sich eine berufliche Zukunft aufbauen können. Es darf niemand zurückbleiben – weder im schwierigen Jahr Zwei der COVID 19-Pandemie noch in den kommenden Jahren. Denn der drohende Fachkräftemangel hat sich durch die Pandemie weiter verschärft. Damit der nahtlose Übergang von der Schule in die Ausbildung gelingt, brauchen junge Menschen in erster Linie realistische und verlässliche berufliche Orientierung, um nicht von der Flut an Informationen, insbesondere im Internet, überschwemmt zu werden. Mit der neuen Navigationshilfe, dem Berufenavi, unterstützen wir Jugendliche dabei, den für sie richtigen Beruf zu finden. Unter dem Motto ,geklickt, gefunden!‘ kann ab sofort jeder junge Mensch auch über Handy oder Tablet, den Weg durch den Informationsdschungel finden. Mit dem neuen Online-Portal schaffen wir ein aktuelles, verlässliches, jederzeit nutzbares neues Informationsangebot, um Jugendliche zu orientieren und mit Ausbildungsbetrieben in Kontakt zu bringen. Das ist gerade jetzt in der laufende Nachvermittlungsphase, dem Endspurt für das Ausbildungsjahr 2021/22, besonders wichtig.“

Prof. Hubert Ertl, Forschungsdirektor des BIBB: „Die Wahl eines Ausbildungsberufs fällt sehr häufig auf eine relativ kleine Palette an Berufen. Es gibt über 300 duale Ausbildungsberufe und hinzu kommen die Berufe mit schulischer Ausbildung. Während manche Berufe eine sehr hohe Nachfrage haben, werden andere Berufe gar nicht erst in Erwägung gezogen. Das hat verschiedene Gründe, darunter auch der Bekanntheitsgrad der Berufe. Das Berufenavi bietet den Jugendlichen einen strukturierten, jugendgerechten Zugang zu Informationen. Dies hilft ihnen dabei, eine begründete Berufswahl zu treffen, die mehr ihren persönlichen Interessen und weniger dem Mainstream folgt.“

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Über das Berufenavi

Das neue Portal ist ein zentraler Wegweiser, der die vielfältigen digitalen Angebote im Internet bündelt und sichtbar macht. Es ergänzt als neuer digitaler Baustein die Initiative Bildungsketten der Bundesregierung, die sich dafür stark macht, dass jede und jeder Jugendliche nahtlos von der Schule in die Ausbildung übergehen kann.

Jugendliche, die sich erst einmal orientieren möchten, können über Talenttests, Praktikumsbörsen und Beratungsangebote ihren Beruf finden. Jugendliche, die bereits wissen, was sie machen wollen, erhalten nach Eingabe ihres Wunschberufs und der heimischen Postleitzahl örtliche und regionale Angebote angezeigt. Durch das Berufenavi werden die vielfältigen Online-Angebote künftig an einem zentralen Ort gebündelt, verfügbar und sichtbarer gemacht.

Das Berufenavi richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Schulabgangsklassen (16-20 Jahre) und ist für die junge Zielgruppe vorrangig für die Nutzung auf mobilen Endgeräten konzipiert. Es enthält zahlreiche aktuelle Links auf relevante Webseiten zur beruflichen Orientierung und zum Berufseinstieg: von Interessenstests über Berufsbeschreibungen und Videos bis hin zu lokalen Beratungsangeboten und Ausbildungsplatzbörsen.

Kriterien für die Auswahl der verlinkten Angebote auf berufenavi.de waren neben einem relevanten Informationsgehalt eine jugendgerechte und barrierearme Aufbereitung der Informationen, eine möglichst genderneutrale Darstellung der Berufsbilder und die Kostenfreiheit für die Zielgruppe.  Der Einstieg ins Portal erfordert eine erste Selbsteinschätzung der Jugendlichen, an welchem Punkt sie zu diesem Zeitpunkt individuell stehen. Wer seine Stärken noch nicht kennt, findet auf berufenavi.de andere Unterstützung als jemand, der in einer bestimmten Region einen Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf finden möchte.

Das Berufenavi wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung im Auftrag des Bundesbildungsministeriums entwickelt und wird kontinuierlich aktuell gehalten.

Hier geht's zum Berufenavi

(Quelle: Presseinformation des BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Schlagworte

FachkräftemangelFachkräftequalifizierungFachkräftesicherung

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