Olaf Demuth ist neuer Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Er wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig zur neuen Spitze der Branchenvertretung gewählt. Der 63-jährige Hamburger Diplom-Bauingenieur und Vorstand der Zech Group SE in Bremen repräsentiert in seiner neuen Funktion eine der zentralen Wirtschaftsbranchen Deutschlands.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, gleichzeitig verspüre ich großen Respekt. Denn die Branche steht vor großen Herausforderungen, wirtschaftlich wie strukturell. Die Transformation ist bereits im vollen Gange und wir müssen zusehen, dass wir alle Marktakteure mitnehmen. In den kommenden Jahren setze ich mich dafür ein, die sehr fragmentierte Branche enger zusammen zu führen und das Thema des mittelständischen Unternehmertums zu stärken. Die großen gesellschaftlichen Aufgaben wuppen wir nur gemeinsam – im Schulterschluss von großen Konzernen bis hin zu den kleineren Unternehmen. Meine feste Überzeugung: Fortschritt gelingt nur mit einer Industriepolitik, die die gesamte Breite der Branche im Blick hat und alle Akteure einbindet.“
Gleich am ersten Tag seiner Präsidentschaft traf Olaf Demuth beim „Tag der Bauindustrie“ auf Vizekanzler Lars Klingbeil, Bundesbauministerin Verena Hubertz, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie auf Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Außerdem stellte er sich den vielen teilnehmenden Verbänden und Unternehmen aus ganz Deutschland vor.
Sein Amtsvorgänger Peter Hübner hat das Amt nach der Hälfte seiner dritten Amtszeit niedergelegt, um einen geordneten und vertrauensvollen Übergangs- und Nachfolgeprozess in die Wege zu leiten. Insgesamt hat er dem Verband als Präsident zehn Jahre vorgestanden.
(Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V.)
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