Optris hat mit Optris Connect eine neue Software für die Infrarot-Thermografie vorgestellt. Die Anwendung bündelt Wärmebilder, Temperaturverläufe, Alarmmeldungen und Kameradaten in einer gemeinsamen Arbeitsoberfläche. Sie richtet sich sowohl an neue als auch an erfahrene Anwender.
Gleichzeitiger Betrieb mehrerer Wärmebildkameras
Optris Connect erkennt kompatible Wärmebildkameras im Netzwerk automatisch. Mehrere USB- und Ethernet-Kameras lassen sich parallel betreiben. Die zugehörigen Wärmebilder können nebeneinander dargestellt werden. Temperaturdaten aus verschiedenen Geräten lassen sich wahlweise in einem gemeinsamen Trenddiagramm oder getrennt voneinander auswerten.
Eine geführte Netzwerkkonfiguration unterstützt bei der Einrichtung der Kamerakommunikation und bei der Behebung typischer Verbindungsprobleme. Messfelder können innerhalb der Software konfiguriert und für jeden Messbereich mit einem individuellen Emissionsgrad versehen werden. Auch Alarme und Process Interface Modules lassen sich über die Anwendung einrichten.
Fehlerberichte und Software-Updates integriert
Über ein integriertes Fehlerberichtssystem können Anwender Protokolldateien und optional ihre E-Mail-Adresse an den Hersteller übermitteln. Die Daten sollen die Analyse von Softwareproblemen und deren Behebung in späteren Versionen unterstützen. Updates lassen sich direkt aus Optris Connect heraus installieren. Eine vorherige Deinstallation und anschließende Neuinstallation der Software ist nicht erforderlich.
Erweiterte Analyse weiterhin über PIX Connect 3
Einige weiterführende Analysefunktionen stehen derzeit ausschließlich in der Software PIX Connect 3 zur Verfügung. Optris Connect konzentriert sich zunächst auf die Visualisierung von Wärmebildern, die Verarbeitung von Temperaturdaten sowie die Einbindung mehrerer Wärmebildkameras. Die Software wird kostenfrei und ohne Lizenz- oder Abonnementmodell angeboten.
(Quelle: Optris)
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