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Wissenschaftler bei einem Laserversuch - © LPKF Laser & Electronics AG
29.10.2019

Smarte Prozesse beim Laserkunststoffschweißen

Smarte Prozesse beim Laserkunststoffschweißen

Qualitäts- und Effizienzsteigerung bei Laser-Schweißanwendungen standen bei der Entwicklung des neuen Softwarepaketes von LPKF im Vordergrund: Anwender benötigen nur wenige Mausklicks für die Umsetzung vom CAD-Layout zum lasergeschweißten Kunststoffbauteil – und das mit verlässlichen, nachverfolgbaren Ergebnissen.

Das LPKF Softwarepaket bietet eine Komplettlösung für das Laser-Kunststoffschweißen: von der Erstellung der zu schweißenden Kontur bis zur Steuerung und Überwachung der Schweißanlage. Drei Prozess-Elemente definieren das Softwarekonzept der Laser-Kunststoffschweißsysteme: Zunächst die automatische Generierung der Schweißnahtkonturen anhand der CAD-Daten und die Übertragung in die Maschine; dann die Umsetzung über die Maschinensteuerung mit dem abschließenden Schweißprozess. Und zu guter Letzt die Fähigkeit, mit einem einzelnen Parametersatz auf kalibrierten Maschinen weltweit die gleichen Ergebnisse zu erzielen.Die Software führt den Anwender komfortabel sowie auf eine verständliche Weise durch den gesamten Workflow. Alle Elemente haben zudem ein einheitliches Erscheinungsbild, so dass der Anwender sich bei der Umsetzung seines Schweißprozesses nicht umstellen muss.

Die für allen neuen LPKF Schweißsysteme verfügbare Software ermöglicht eine Konturerstellung und Prozessoptimierung innerhalb weniger Minuten und trägt so zu einer verbesserten Wertschöpfung bei. Upgrades für vorhandene Maschinen sind auch nachträglich möglich.

Element 1: Software für die Prozesseinrichtung (ProSeT 3D)

Diese Software nimmt dem Bediener die komplexe Prozesseinrichtung ab. Anhand der CAD-Daten aus DXF- oder STP-Dateien und der Angaben zu Material und Oberfläche werden zunächst die optimalen Schweißkonturen berechnet. Das Einrichten der Prozessparameter und Konturanpassungen lassen sich mit wenigen Mausklicks umzusetzen. Auch für komplexe Bauteile ist somit eine Konturerstellung in wenigen Minuten möglich.

Die benutzerfreundliche Software kommt in der LPKF InlineWeld 6600 zum Einsatz. Sie arbeitet mit vielen Icons und ist prinzipiell selbsterklärend. - © LPKF Laser & Electronics AG
Die benutzerfreundliche Software kommt in der LPKF InlineWeld 6600 zum Einsatz. Sie arbeitet mit vielen Icons und ist prinzipiell selbsterklärend. © LPKF Laser & Electronics AG
Element 2: Software für die Maschinensteuerung (WeldPro)

Nach Übertragung der Schweißkontur auf die Schweißanlage stehen in der Maschinensoftware (WeldPro) alle aus der Prozesseinrichtungs-Software ProSeT bekannten Tools zum Kontur- und Prozessmanagement zur Verfügung.  Das Touchscreen-basierte Programm vereint alle relevanten Module wie die Rezepturverwaltung und die Prozessdatenerfassung und erlaubt dem Benutzer eine vollumfängliche Steuerung aller Aspekte des Schweißprozesses.

Der modulare Aufbau der Software bietet die Möglichkeit, weitere Features zu implementieren. So kann beispielsweise bei ausgewählten Maschinen eine Kamerafunktion die Prozesseinrichtung im Vorfeld noch weiter vereinfachen, indem sie die Kontur live mit der realen Position des Bauteils abgleicht.

Element 3: Kalibrierte Maschinen für verlässliche Ergebnisse

Umfangreiche Kalibrierungsverfahren gewährleisten die Vergleichbarkeit und Übertragbarkeit der Schweißprozesse zwischen verschiedenen Maschinen. So gleicht die Scanfeldkalibrierung der Maschinen Abweichun-gen aus, die beispielsweise durch äußere mechanische Einflüsse möglich sind. Mit einem einzelnen Datensatz lassen sich auf diese Weise auf allen kalibrierten Systemen gleiche Ergebnisse produzieren, was den Einrichtungs- und Anpassungsaufwand deutlich reduziert.

(Quelle: Presseinformation der LPKF Laser & Electronics AG)

Schlagworte

KunststoffeKunststoffschweißenLaserschweißen

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