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27.05.2020

Tiefere und schnellere Buntmetallschweißungen

Tiefere und schnellere Buntmetallschweißungen

Laserline hat binnen Jahresfrist eine Leistungsverdopplung auf dem Feld der blauen CW-Hochleistungsdiodenlaser mit 450 nm Wellenlänge erreicht. Mit den LDMblue 2000-60 steht einer neuer Hochleistungslaser im kompakten 19‘‘-Einschubformat zur Verfügung, der 2 KW Ausgangsleistung bei 60 mm·mrad Strahlqualität bietet. Dadurch werden beim Schweißen von Buntmetallen – insbesondere beim Fügen von Kupferbauteilen für die Elektroindustrie – höhere Prozessgeschwindigkeiten und tiefere Einschweißungen möglich.

Laserline, international sehr erfolgreich agierender Entwickler und Hersteller von Diodenlasern für die industrielle Materialbearbeitung, treibt die Entwicklung seiner blauen CW-Hochleistungsdiodenlaser mit 450 nm Wellenlänge konsequent voran. Nachdem vor Jahresfrist der weltweit erste blaue CW-Diodenlaser mit bis zu 1 kW Ausgangsleistung präsentiert werden konnte, wurde nunmehr bereits eine Leistungsverdopplung erreicht. Der Laserline LDMblue 2000-60 bietet 2 KW Ausgangsleistung bei 60 mm·mrad Strahlqualität und eröffnet damit neue Möglichkeiten im Fügen von Buntmetallen, speziell von Kupfer.

So sind aufgrund der Leistungssteigerung zum Beispiel höhere Vorschubgeschwindigkeiten möglich, was kritische Energieeinträge in das Bauteil reduziert und insbesondere bei der Fertigung von Batteriezellen entscheidende Vorteile bringt – unabhängig davon, ob es sich um Pouch-Zellen oder Zellen mit Prisma- oder Zylinderform handelt.

Signifikante Prozessoptimierungen lassen sich zudem auch bei Tiefschweißungen größerer Leiterquerschnitte erreichen. Solche Tiefschweißungen waren bisher nur durch den Einsatz von Hybridsystemen möglich, die blaue und infrarote Diodenlaser kombinierten – ohne Infrarotunterstützung sind mit 1 kW blauer Laserstrahlung lediglich Einschweißtiefen von 0,6 bis 0,7 mm realistisch. Durch die Leistungssteigerung auf 2 kW können Tiefschweißungen jetzt zum Teil allein mit blauen Diodenlasern durchgeführt werden. In Schweißprozessen, die auch weiterhin Hybridsysteme erfordern, lassen sich mit dem LDMblue 2000-60 zudem deutliche Effizienzvorteile erzielen. Aufgrund der Leistungssteigerung um 1 kW kann die im Hybridprozess benötigte Infrarotenergie um etwa 2 bis 3 kW vermindert werden, was die Betriebskosten der Anwendung nachhaltig senkt.

Dank der kompakten LDM Bauart für den 19‘‘-Einschub lassen sich auch die neuen LDMblue 2000-60 Laser einfach und platzsparend in alle gängigen Produktionsanlagen integrieren. Aktuell stehen die neuen Lasersysteme in den Laserline Applikationslaboren für Tests zur Verfügung. Zudem werden derzeit Vorserien-Geräte an ausgewählte Kunden ausgeliefert.

(Quelle: Presseinformation der Laserline GmbH)

Schlagworte

BuntmetalleDiodenlaserElektroindustrieKupferLaserschweißenMetallbearbeitung

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