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Montage in der Miba Automation Systems - © Wakolbinger/Miba AG
30.07.2026

Umsatzsteigerung auf mehr als 1,2 Milliarden Euro

Der Umsatz der oberösterreichischen Technologiegruppe Miba ist im Geschäftsjahr 2025/26 (1. Februar 2025 bis 31. Januar 2026) auf mehr als 1,2 Milliarden Euro gestiegen. 62 Prozent des Umsatzes entfielen auf Produkte für den Industriegütermarkt, 38 Prozent auf die Automobilindustrie. Im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Umsatz um 15 Millionen Euro beziehungsweise 1,2 Prozent. Das Unternehmen erzielte dieses Wachstum trotz eines herausfordernden geopolitischen und wirtschaftlichen Umfelds.

Wachsender Strombedarf von Rechenzentren für die Künstliche Intelligenz schafft neue Wachstumschancen

Welche Wachstumsmöglichkeiten sich daraus für Miba ergeben, zeigen mehrere Geschäftsfelder. Dazu zählen Produkte für die Gewinnung und Übertragung erneuerbarer Energie, etwa für Windturbinen, Wasserkraftwerke, Solaranlagen und Stromnetze mit geringen Übertragungsverlusten. Der Umsatz in diesem Bereich ist in den vergangenen drei Jahren um 75 Prozent gestiegen. Mit mehr als 230 Millionen Euro entfallen inzwischen knapp 20 Prozent des Miba-Umsatzes auf dieses Geschäftsfeld.

Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Rechenzentren für Künstliche Intelligenz, deren Energiebedarf deutlich zunimmt. Vor allem in den USA stoßen öffentliche Stromnetze teilweise an ihre Kapazitätsgrenzen. Einige Betreiber erzeugen daher Strom direkt am Standort. In den dafür eingesetzten Motoren und Turbinen kommt unter anderem Gleitlagertechnologie von Miba zum Einsatz. Miba-Gleitlager werden außerdem in Notstromaggregaten von Rechenzentren verwendet.

Produktion von Gleitlagern für die Energieversorgung von KI-Rechenzentren - © Wakolbinger/Miba AG
Produktion von Gleitlagern für die Energieversorgung von KI-Rechenzentren © Wakolbinger/Miba AG

Auch der Umsatz mit Lösungen für emissionsärmere Schiffsmotoren ist gestiegen. Im vergangenen Geschäftsjahr betrug das Wachstum 10 Prozent, innerhalb der vergangenen drei Jahre hat sich der Umsatz in diesem Bereich verdoppelt. Der Umsatz mit Technologien für die Luftfahrt erhöhte sich im vergangenen Geschäftsjahr um 20 Prozent und in den vergangenen drei Jahren um mehr als 50 Prozent.

54 Millionen Euro Investitionen in Forschung und Entwicklung

Im vergangenen Geschäftsjahr investierte Miba 54 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Das entspricht einer F&E-Quote von 4,5 Prozent. Für 22 Erfindungen meldete das Unternehmen erstmals Patente an. Insgesamt hält die Miba weltweit 830 Patente. Rund 300 Mitarbeitende sind im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

Finanzielle Unabhängigkeit schafft Gestaltungsspielräume für Zukunftsinvestitionen

Insgesamt investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr rund 120 Millionen Euro. Davon entfielen 54 Millionen Euro auf Forschung und Entwicklung, 63 Millionen Euro auf Sachanlagen wie Gebäude und Maschinen sowie 2,5 Millionen Euro auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden.

„Unsere finanzielle Unabhängigkeit schafft Spielräume für Investitionen“, sagt Miba Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer. Die Eigenkapitalquote stieg von 58,3 Prozent im vorangegangenen Geschäftsjahr auf 60,9 Prozent.

(Quelle: Miba AG)

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AutomobilindustrieElektromobilitätEnergieFlugzeugbauReibbelägeSchiffbauSinterformteileThermal Spray BulletinThermisches SpritzenTSBWindkraftanlagen

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