Trendthema
© pixabay.com/Joshua Woroniecki
07.03.2022

Weltweit beschleunigte Kommerzialisierung von Technologie in der Fertigungsindustrie

Weltweit beschleunigte Kommerzialisierung von Technologie in der Fertigungsindustrie

Die Plattform „Sixth Sense“ unterstützt Start-ups dabei, deren fortschrittliche Technologien und Produkte weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren. So kann der Weg für mehr offene Innovation im Bereich der intelligenten Fertigung geebnet und komplexe Probleme der Branche gelöst werden.

Hexagons Geschäftsbereich Manufacturing Intelligence, der Lösungen für die virtuelle Produktentwicklung, Produktion und Qualitätsstechnologie bereitstellt, kündigte ein revolutionäres Konzept zur Unterstützung von Start-ups an: Die offene Innovationsplattform Sixth Sense bringt Start-ups und branchenführende Unternehmen zusammen, um transformative Lösungen zu schaffen, von denen alle Anwender profitieren. Die Plattform fördert die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Daten und Ideen, um den Fortschritt zu beschleunigen sowie reale Herausforderungen zu meistern, wie die Klimaneutralität. Zu den Themenbereichen gehören zudem Nachhaltigkeit, Big Data, maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz, Sensoren und Robotik.

Die erste thematische Herausforderung von Sixth Sense – künstliche Intelligenz (KI) für eine nachhaltige, intelligente Fertigung – umfasst die oben genannten Bereiche und fordert Start-ups dazu auf, Bewerbungen einzureichen sowie sich für die diversen Themen und Veranstaltungen zu registrieren.

Milan Kocić, Leiter von Sixth Sense für den Geschäftsbereich Manufacturing Intelligence von Hexagon, kommentiert: „Sixth Sense wird eine Brücke zwischen kleinen Unternehmen und größeren Herstellern schlagen und Start-ups dabei helfen, die Herausforderungen bei der Skalierung zu bewältigen sowie den Bedarf der Industrie an neuen Ideen zu decken.“

Parth Joshi, Chief Product und Technology Officer des Geschäftsbereichs Manufacturing Intelligence von Hexagon, erklärt: „Wir sind auf der Suche nach intelligenten, effizienten Lösungen, die nicht nur die Leistung steigern, sondern auch den Menschen und dem Planeten zugutekommen. Die Industrie 4.0 entwickelt sich weiter und komplexe Herausforderungen müssen gelöst werden. Der Haken ist, dass große Probleme sich nur lösen lassen, wenn kleinere Hindernisse ebenfalls mithilfe von Innovation beseitigt werden.“

Die Plattform arbeitet bereits mit einer Reihe vielversprechender junger Unternehmen zusammen und folgt dem Grundsatz, dass Vielfalt eine wesentliche Voraussetzung für Innovation und die Schaffung eines solchen florierenden offenen Ökosystems ist.

Im Rahmen des Skalierungsprogramms „Innovate-on-the-Job“ wählt Hexagon zusammen mit den Kernkunden und weltweit führenden Mentoren die zehn innovativsten Ideen aus. Drei Finalisten haben dann die Möglichkeit ihr Unternehmen mit der Plattform zu globalisieren und als kommerzielle Joint Ventures auszubauen.

Zu den Auswahlkriterien für Sixth Sense gehören:
  • 1 Million US-Dollar oder weniger Umsatz
  • 1- bis 5-jähriges Bestehen
  • Post-Seed-Phase, Serie A, Serie A+
  • Nachgewiesene Zugkraft und Produkt-Markt-Fit
  • Skalierung
Bevorzugte Eigenschaften sind:
  • Validierung der Investition durch Dritte
  • IP & Lizenzen

Die vollständigen Kriterien zum Sixth Sense-Programm, die spezifischen Herausforderungen und Informationen zur Bewerbung finden Sie unter sixthsense.hexagon.com.

(Quelle: Presseinformation von Hexagon)

Schlagworte

Big DataDigitalisierungFertigungKIMaschinelles LernenNachhaltigkeitProduktionRobotik

Verwandte Artikel

Die Stahlproduktion ist einer der größten Verursacher von CO2-Emissionen. Es gibt jedoch einige Stellschrauben, an denen Unternehmen für eine nachhaltigere Fertigung drehen können.
10.05.2026

Maßnahmen für grünere Stahlproduktion

Angesichts aktueller politischer Entwicklungen und Verordnungen rückt die nachhaltige Stahlproduktion in ein neues Licht. Der Edelstahlhersteller Cogne zeigt konkrete Maß...

CO₂-Emission CO₂-Fußabdruck Emissionen Fußabdruck Grüner Stahl Nachhaltigkeit Recycling Ressourcen Stahlindustrie Stahlproduktion Wasserfußabdruck
Mehr erfahren
08.05.2026

Automation Day 2026

Am 18. Juni 2026 findet im Zentrum für Anwendungstechnik (ATC) in Hamm der Automation Day 2026 by voestalpine Böhler Welding statt.

Arbeitssicherheit Automatisierung Digitalisierung Fülldrähte MAG-Schweißen Roboterschweißen Schweißdraht Schweißen Schweißrauchminderung Serienfertigung
Mehr erfahren
06.05.2026

Wissenstransfer-Tage: Mutige Prozesse in der Fertigungstechnik als Wendepunkt

Von Innovationshemmnissen zu mutigen Prozessen für Flexibilität, Stabilität und Nachhaltigkeit im Fahrzeugbau. Damit beschäftigen sich die nächsten Wissenstransfer-Tage v...

Autonome Systeme Digitalisierung Elektrifizierung Elektromobilität Fahrzeugbau Fertigungsprozesse Fertigungstechnik Kreislaufwirtschaft Mobilität Nachhaltigkeit Wissenstransfer
Mehr erfahren
Steffen Wagner, Leiter des DGZfP-Arbeitskreises und Geschäftsführer der SLV Halle GmbH, über die ZfP als integraler Bestandteil der Prozesskette
02.05.2026

Zerstörungsfreie Prüfung verschiebt sich von Kontrolle zur Prozessentscheidung

Die zerstörungsfreie Prüfung wird Teil der Fertigung. Welche Anforderungen daraus entstehen und wie sich Prüfverfahren verändern, zeigt der aktuelle Austausch im DGZfP-Ar...

Automatisierung Fertigung Prozesse Prüfverfahren Qualitätssicherung Zerstörungsfreie Prüfung
Mehr erfahren
29.04.2026

Forschungsbeirat stellt Strategiepapier mit Zielbild für die Industrie 4.0 im Jahr 2035 vor

Der Forschungsbeirat stellt Strategiepapier mit Zielbild für die Industrie 4.0 im Jahr 2035 vor. Vier Roadmaps geben Orientierung für Forschungs- und Entwicklungsbedarfe.

Digitalisierung Entwicklung Forschung Industrie 4.0 Industriestandort Deutschland Nachhaltigkeit Smart Factory Wertschöpfung Wettbewerbsfähigkeit Wissenschaft
Mehr erfahren