Anwenderbericht
Josef Schiller, Inhaber einer Schmiede und Metallbaufirma in Oberbayern, investierte erstmals in eine eigene Schneidanlage. Seit dem Start im März 2022 profitiert er von der 2D-Plasmaschneidanlage PL Compact. „Die Anlage läuft fast jeden Tag und ist wirklich leistungsfähig. Für uns passt sie genau.“ - © MicroStep Europa GmbH
23.08.2022

Zuschnitt im Haus: „Wenn man es selber kann, dann macht man es einfach“

Zuschnitt im Haus: „Wenn man es selber kann, dann macht man es einfach“

Die Josef Schiller Schmiede & Metallbau mit Sitz am Tegernsee ist ein Kleinbetrieb, der vielseitige Produkte vorwiegend für das Baugewerbe fertigt. Das geht dank einer Feinplasmaschneidanlage seit März 2022 nun deutlich einfacher.

Viele Jahre suchte die Schmiede und Metallbaufirma Josef Schiller in Gmund am Tegernsee eine kompakte Feinplasmaschneidanlage, um die vielseitigen Aufgaben im Haus im Bereich Zuschnitt selbst umsetzen zu können. Erst ein Jubiläumspaket konnte die Suche beenden und führt nun zu deutlicher höherer Produktivität und so manchem unvorhergesehenen Auftrag.

Für Josef Schiller und sein Team hat sich die Produktion seit März 2022 deutlich vereinfacht. Mit der Anlieferung einer Schneidanlage holte sich der Metallbaumeister den Zuschnitt ins eigene Haus und vereinte damit gleich mehrere Vorteile. Vorbei war das Warten auf den Lohnschnitt, vorbei die umständliche und zeitraubende Nacharbeit beim Schneiden mit Handplasma oder anderen Hausmitteln. Stattdessen ist die Schmiede und Metallbaufirma mit einer Feinplasmaschneidanlage, Abkantpresse und Tafelschere – alle im Großformatbereich 3 x 1,5 Meter – nun auch im Maschinenpark so flexibel, wie es als Unternehmen seit der Gründung 2010 schon immer war. Denn das Unternehmen ist vielseitig, Kunden vertrauen auf die passgenauen und individuellen Produkte – von traditioneller Schmiedekunst bis hin zu moderner Metallgestaltung.

Die Firma von Josef Schiller ist ein vielseitiger Metallbaubetrieb und kümmert sich um unterschiedlichste Aufgaben – von traditioneller Schmiedekunst bis hin zu moderner Metallgestaltung. Viele Projekte werden für das Baugewerbe umgesetzt. - © MicroStep Europa GmbH
Die Firma von Josef Schiller ist ein vielseitiger Metallbaubetrieb und kümmert sich um unterschiedlichste Aufgaben – von traditioneller Schmiedekunst bis hin zu moderner Metallgestaltung. Viele Projekte werden für das Baugewerbe umgesetzt. © MicroStep Europa GmbH
Hohe Ausgaben und Wartezeiten auf Lieferanten bremsen Produktion

Früher gab Josef Schiller zwischen 1.000 und 3.500 Euro im Monat für den Zukauf von Schneidteilen aus, neben der Wertschöpfung blieb auch die Flexibilität und Geschwindigkeit auf der Strecke. Seitdem mit der PL Compact von MicroStep das Zuschneiden von Teilen unkompliziert und schnell im eigenen Betrieb erledigt werden kann, hat sich die Lage um 180° gedreht. Zusätzlich zu den vielseitigen Aufgaben für Zimmereien oder andere Bauschaffende im 50-km-Umkreis um den Standort Gmund am Tegernsee kann die Firma nun sogar selbst Lohnschnitt anbieten.

Verschiedene Varianten über langen Zeitraum angeschaut

„Wenn man es selber kann, dann macht man es einfach“, verdeutlicht Josef Schiller die neugewonnene Unkompliziertheit. Ob Platten und Einzelstücke für eine Stahlhalle, Blätter für die Grabkreuze der Schmiedearbeiten des Vaters, Bleche für Abdeckungen für Hackschnitzelbunker oder Z-Bleche für Stahlkonstruktionen – die 2D-Feinplasmaschneidanlage ist hilfreicher Produktionshelfer. Auf der Suche nach der richtigen Schneidlösung ließ sich das Familienunternehmen Zeit. „Schon vier Jahre zuvor habe ich mich umgeschaut. Ich habe etwas Kompaktes gesucht, bei dem auch der Preis passend sein musste. Deswegen habe ich es zwischendurch auf Eis gelegt“, schaut Schiller zurück. Immer wieder informierte er sich bei unterschiedlichen Herstellern nach gebrauchten Systemen und Einsteigeranlagen mit Feinplasma aber auch Luftplasma. „Da bin ich froh, dass ich das nicht gemacht habe. Das mag für manche Dinge reichen aber nicht für uns. Feinplasma ist einfach etwas anderes“, so Schiller.

MicroStep Jubiläumsangebot vereint alle Anforderungen

Mit der PL Compact, welche MicroStep zum 30-jährigen Bestehen im Jubiläumspaket inklusive Plasmastromquelle, Filteranlage, Software und Steuerung angeboten hatte, war ein Paket auf dem Markt, das alle Anforderungen des Metallbaubetriebs abdeckte: Kompakte Konstruktion mit im Tisch integrierter Führung, Feinplasmaqualität, preisbewusste Ausführung. Haupteinsatzgebiet der Plasmaschneidanlage ist zu 80 Prozent Baustahl von 2 bis 30 mm. Auch Edelstahl vorwiegend mit 5 mm Stärke für Klemmen an Rohrleitungen wird regelmäßig geschnitten. Gefertigt werden zumeist kleinere Stückzahlen bis Losgröße 100. „Die Zusammenarbeit mit MicroStep ist sehr gut. Die Anlage läuft fast jeden Tag und ist wirklich leistungsfähig. Für uns passt sie genau“, sagt Josef Schiller und freut sich auf noch viele neue Aufgaben.

Die Highlights der Plasmaschneidanlage PL Compact im Überblick:

Kompaktes 2D-Plasmaschneidsystem mit einer Arbeitsfläche von 3.000 x 1.500 mm. Mit der PL Compact im Jubiläumsangebot fand die Firma Schiller das ideale Paket für die eigene Fertigung. Inhaber Josef Schiller suchte eine platzsparende Schneidlösung zur effizienten und sauberen Abarbeitung von 2D-Schneidaufgaben mittels Feinplasmatechnologie. Die Baureihe überzeugt durch eine kompakte Bauweise sowie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das bayerische Unternehmen entschied sich für eine Ausführung mit einer Arbeitsfläche von 3.000 x 1.500 mm im Paket inklusive Kjellberg-Plasmastromquelle Q 1500, Teka-Absauganlage AirCube sowie Software, Montage, Inbetriebnahme und Schulung.

(Quelle: Presseinformation der MicroStep Europa GmbH, Autor: Erich Wörishofer)

Schlagworte

BlechbearbeitungMetallbauPlasmaschneidenSchneidenSchneidtechnologien

Verwandte Artikel

Sysbohr produziert Bohrrohre mit Längen bis 3 m im Durchmesserbereich 50 bis 600 mm. Rechts der Produktionsleiter Sebastian Reith.
12.02.2026

Neue Anforderungen durch Automatisierung

Bohrtechnik für den Spezialtiefbau und die Geothermie ist das Geschäftsfeld von Sysbohr. Der Aufbau einer eigenen Produktion im Jahr 2023 brachte Anlaufschwierigkeiten in...

Anwendungstechnik Automatisierung Bauindustrie Bohrtechnik Bohrwerkzeug Geothermie Gewindeschneiden Prozesstechnik Robotik Schneiden Stechdrehen Stechplatten
Mehr erfahren
08.02.2026

Last Call for Papers: DVS CONGRESS 2026

Der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. lädt Fachleute aus Industrie und Forschung sowie engagierte Nachwuchskräfte ein, Vortragsangebote für den...

Beschichtungstechnik Digitalisierung Forschung Fügetechnik Hochleistungswerkstoffe Industrie KI Kongress Schneiden Schweißen Stahlbau Tagung Trenntechnik
Mehr erfahren
Lantek-CEO Alberto López de Biñaspre vor der Unternehmenszentrale
07.02.2026

Stärkung der Präsenz in Nordamerika

Lantek, globaler Anbieter von Softwarelösungen für die metallverarbeitende Industrie, gibt die Eröffnung einer Niederlassung in Kanada als Teil seiner Wachstumsstrategie...

Blechbearbeitung Expansion Metallbearbeitung Metallverarbeitende Industrie Software Wachstumsstrategie
Mehr erfahren
06.02.2026

Roboter für die Nachbearbeitung von Brenn- und Plasmateilen

Die manuelle Nachbearbeitung von Brenn- und Plasmateilen ist ein notwendiger, aber körperlich anstrengender Arbeitsschritt. Der EasyGrinder von Teqram entlastet nun die M...

Automatisierung Blechbearbeitung Brennteile Roboter Robotik Schlacken Schleifen
Mehr erfahren
Mitglieder des DVS-Präsidiums: u. a. DVS-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Roland Boecking (links), Dipl.-Betriebsw. Susanne Szczesny-Oßing und Dipl.-Kfm. Jens Vogl (Bildmitte, 7. und 8. v.l.)
02.02.2026

Jens Vogl übernimmt Vorsitz des Ausschusses für Finanzen im DVS-Präsidium

Dipl.-Kfm. Jens Vogl, Geschäftsleiter Linde Gas Deutschland Nord, ist seit Januar 2026 Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen im DVS – Deutscher Verband für Schweißen...

DVS DVS-Präsidium Fügetechnik Schneiden Schweißen
Mehr erfahren