Veranstaltung
© Messe München GmbH
03.07.2022

Zwei Weltleitmessen – ein Termin

Zwei Weltleitmessen – ein Termin

Große Überraschung aus München: Die automatica geht bereits im nächsten Jahr wieder an den Start. Freudiger Anlass für die Umstellung: Die Messe wechselt ihren Rhythmus und wird damit zukünftig parallel mit der LASER World of PHOTONICS veranstaltet. Beide Weltleitmessen finden erstmals im Juni 2023, und zwar vom 27. bis 30. Juni, und danach im Zwei-Jahresturnus zeitgleich und unter einem Dach statt.

Dieses Zeitfenster sollte sich die weltweite Community der Automatisierungs- und Lasertechnologie im Kalender vormerken. Denn an diesen vier Tagen werden in München sowohl die automatica als Leitmesse für Automation und Robotik als auch die LASER World of PHOTONICS, die Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik, durchgeführt.

Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München: „Sowohl LASER wie automatica bieten als Fertigungsgeneralisten Lösungen für alle Branchen. Und es gibt Schnittmengen, die ausbaufähig sind. Aussteller und Besucher beider Leitmessen können daher in Zukunft Mehrwerte schöpfen und damit den Messeauftritt noch wertvoller gestalten.“

Konsequenter Schritt mit Vorteilen für alle Beteiligten

Die Entscheidung ist umso logischer, da die Ausstellungsspektren der automatica und der LASER World of PHOTONICS perfekt zueinander passen: Laser zum Schweißen, Schneiden, Kennzeichnen und Erfassen sind aus hochautomatisierten Produktionslinien nicht mehr wegzudenken. Und was wäre die Robotik ohne optische und laserbasierte Bildverarbeitung? Gleichzeitig spielen viele Laserapplikationen erst durch die Kombination mit Robotern ihre wirtschaftliche Stärke aus.

© Messe München GmbH
© Messe München GmbH

Somit ergibt sich aus Sicht beider Messen eine Win-win-Situation: eine Erweiterung des Angebotes, ein verbesserter Kosten-Nutzen-Effekt für Aussteller und Besucher sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit und Attraktivität für die Kombination von zwei starken und auf zukunftsgerichtete Trendtechnologien ausgerichteten Leitmessen.

Große Zustimmung aus den Ausstellerkreisen

Frank Konrad, Vorstandvorsitzender des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation und Vorsitzender des Fachbeirates der automatica: „Dieses einmalige Konzept wird der automatica zusätzliche Strahlkraft verleihen, denn die Synergien liegen auf der Hand. Eine ganz klare Mehrheit der automatica Fachbeirats-Mitglieder hat sich dafür ausgesprochen und die Branche bereits jetzt geschlossen ihre Teilnahme für 2023 zugesagt.“

Ganz ähnlich ist das Bild bei den Ausstellern der LASER World of PHOTONICS. Auch Dr. Wilhelm Kaenders, Vorsitzender des Ausstellerbeirats und Vorstand der TOPTICA Photonics AG, sieht die Vorteile: „Für die LASER ist die parallel stattfindende automatica eine perfekte Ergänzung. Gerade im Bereich Lasersysteme für die industrielle Fertigung sind entsprechende Automatisierungskomponenten wie Roboter, Bildverarbeitungssysteme und dergleichen sehr wichtig. Auch bei der optischen Messtechnik greifen die Lösungen, die auf beiden Messen vorgestellt werden, wie Zahnräder ineinander. Damit wird die Co-Location gewinnbringend und ein Katalysator für Innovationen.“

© Messe München GmbH
© Messe München GmbH
Weltweit einmaliges Angebot

Der gemeinsame Termin wird für viele Besucher nicht zuletzt deshalb besonders attraktiv sein, weil beide Messen durch ein herausragendes Rahmen- und Vortragsprogramm begleitet werden. Der World of Photonics Congress zählt mit über 6.000 Teilnehmern zu den größten Konferenzen der Photonik- und Laser-Branche und gibt 1:1 den Stand der Technik und der Wissenschaft wieder. Parallel zur automatica wird der hochkarätige i_Summit veranstaltet. Hier referieren die führenden Experten für Robotik und KI über die Themen, die in den kommenden Jahren die Branche, die Anwender und die gesamte Gesellschaft beherrschen werden.

Für die Zeitschiene bedeutet die „Co-Location“ der zwei Messen, dass die automatica einmalig nicht im gewohnten Zweijahresrhythmus, sondern bereits 2023 wieder stattfindet. Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA-Fachverband Robotik + Automation sieht darin nach dem coronabedingten Ausfall der Messe im Jahr 2020 einen Vorteil: „Das passt gut, weil nach einer viel zu langen Wartezeit von vier Jahren ein hoher Nachholbedarf an Kommunikation entstanden ist. Dazu kommt ein enormer technologischer Innovationsschub. Die Austeller werden auch 2023 bedeutende Neuheiten vorstellen. Und der Bedarf für Robotik- und Automationslösungen ist größer denn je.“

(Quelle: Presseinformation der Messe München GmbH)

Schlagworte

AutomationBeschriftenFertigungLasertechnologienProduktionRobotikSchneidenSchweißen

Verwandte Artikel

Abrasive construction affects both material removal and surface quality. More rigid products generally cut more aggressively, while flexible backings can better follow contours and produce a more refined finish.
29.09.2026

Designing Abrasive Processes for Modern Metal Fabrication

As automation, labour shortages and tighter process expectations reshape metal fabrication, grinding and finishing operations need to become more deliberate, repeatable a...

Abrasives Automation Finishing Grinding Metalwork Robotic Welding Skills Stainless Steel Steel Weld Weld Seam Welding
Read more
Automatisierte Schweißzelle mit sensorisch überwachtem Prozess
29.09.2026

KI gestützte Schweißautomation mit klaren Freigabegrenzen

KI kann Schweißprozesse beobachten, Abweichungen priorisieren und Bediener bei der Diagnose unterstützen. Handlungsfähig wird sie jedoch erst durch eine klar getrennte Ke...

Automation Freigabelogik KI Agenten Prozessüberwachung Schweißautomation Schweißen Wiederanlauf
Mehr erfahren
28.09.2026

Universal Robots Unveil New Platform for Industrial Automation

Redesigned from controller to tool flange, the new Gen 7 robot platform is out-of-the-box AI-ready, giving companies the software tools and connectivity that they need to...

AI Automation Cobot Welding Cobots Robots Welding
Read more
Der KR Fortec ultra MT wurde speziell für Anwendungen entwickelt, die hohe Prozesskräfte, Steifigkeit und Präzision erfordern.
28.09.2026

Forschungsplattform für robotergestütztes Rührreibschweißen

Die Hochschule Magdeburg-Stendal setzt auf KUKA Technologie für die Entwicklung industrieller FSW-Anwendungen der nächsten Generation.

Entwicklung Fertigungsprozesse Forschung FSW Hochschulen Maschinenbau Roboter Roboterschweißen Roboterzelle Rührreibschweißen Schweißen Universität
Mehr erfahren
Das Bild dient als grafische Darstellung der Themen der NexGeM.
27.09.2026

NexGeM: Neue Messe für Digitalisierung im Werkzeugmaschinenbau

KI, Digitalisierung, Automation und datenbasierte Prozesse verändern die industrielle Produktion. Mit der NexGeM entsteht parallel zur Hannover Messe 2027 eine Plattform...

Automation Digitalisierung Effizienz KI Künstliche Intelligenz Messe Produktivität Werkzeugmaschinen Werkzeugmaschinenbau Wertschöpfungskette Wettbewerbsfähigkeit
Mehr erfahren