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07.08.2020

Automatisiertes Schweißen minimiert Schweißfehler

Automatisiertes Schweißen minimiert Schweißfehler

Automatisiertes Schweißen ist eine ideale Möglichkeit, eine gleichbleibend gute Schweißnahtqualität zu garantieren, insbesondere bei zeitlich intensiven oder sich wiederholenden Schweißaufgaben. Gleichzeitig entlastet das automatisierte Schweißen das Fachpersonal, denn es schont nicht nur die Gelenke, sondern macht den Arbeitsalltag auch weniger eintönig. Dass das automatisierte Schweißen aber auch eine gute Möglichkeit ist, Schweißfehler in der Produktion zu vermeiden, zeigt dieser Beitrag von ABICOR BINZEL.

Ein geringerer Aufwand bei der Nacharbeit verringert die Kosten

Bei jedem Schweißverfahren kommt es bei der Fertigung immer wieder zu Schweißfehlern. Und die Erfahrung zeigt: Je monotoner und belastender die Schweißaufgabe ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Schweißfehler auftreten. Am Ende stehen kostenintensive Nacharbeiten und eine beeinträchtigte Optik, die manchmal auch Reklamationen nach sich zieht. Das automatisiertes Schweißen reduziert den Aufwand für teure Nacharbeiten, weil Schweißfehler von vornherein auf ein Minimum reduziert werden.

KMU stehen bei der Automatisierung unter Druck

Für Unternehmen, die im automatisierten Wettbewerb bestehen möchten, gilt in Sachen Produktion „immer schneller – im günstiger – und immer größere Stückzahlen“. Angesichts dieser Devise, die großen Druck erzeugt, stehen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen vor der Herausforderung, Lösungen für ihre Schweißverfahren zu finden. Das gilt auch für Unternehmen, die bisher nur Handschweißer beschäftigt haben. Genau hier kommt das automatisierte Schweißen ins Spiel, denn es eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, um eine hohe Qualität der Werkstücke zu gewährleisten und gleichzeitig den Schweißer zu entlasten.

Wenn von automatisiertem Schweißen die Rede ist bedeutet das nicht, dass automatisch sämtliche Handschweißarbeitsplätze verschwinden. - ©  Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG
Wenn von automatisiertem Schweißen die Rede ist bedeutet das nicht, dass automatisch sämtliche Handschweißarbeitsplätze verschwinden. © Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG
Automatisiertes Schweißen = Roboterschweißen?

Problematisch ist, dass automatisiertes Schweißen häufig in direkten Bezug zum Roboterschweißen gesetzt wird, was in der Konsequenz dafür sorgt, dass nicht alle Beteiligten positiv darauf reagieren und skeptisch sind. Und so mancher Handschweißer fragt sich dann: „Soll ich hier jetzt ersetzt werden?“ Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes geht daher oft mit dem Einführen des automatisierten Schweißens in der Produktion einher. Auch dann, wenn das Unternehmen nicht gleich in Industrie-Roboter oder ganze Roboter-Anlagen investiert, zum Beispiel weil die Losgrößen oder die Schweißprozesse dies (noch) nicht hergeben. Eine zentrale Aufgabe der Verantwortlichen besteht deshalb darin, Ängste wie diese in Überzeugung zu verwandeln.

Wenn von automatisiertem Schweißen die Rede ist bedeutet das nicht, dass automatisch sämtliche Handschweißarbeitsplätze verschwinden und stattdessen Roboterzellen installiert werden. Vielmehr meint das Begriffspaar „automatisiertes Schweißen“, dass technische Helfer den Handschweißer bei seiner Arbeit unterstützen.

Möglichkeiten dafür gibt es viele:

  • Ein Cobot für das schnelle und effiziente Schweißen kleiner und mittlerer Losgrößen mit sich wiederholenden Abläufen.
  • Eine mechanisierte Brennerführung, ausgestattet mit einem optischen Nahtführungssensor, damit der Schweißbrenner die Naht genau dort setzt, wo sie sein soll.
  • Ein Rohrschweiß-Cobot, mit dem sich schnell und höchst präzise auch dicke Rohre bis 1,50 Meter Durchmesser schweißen lassen.
  • Ein Schweißtraktor mit eingespanntem Schweißbrenner, mit dem sich eine lange Kehlnaht von Anfang bis Ende in gleichbleibender Qualität schweißen lässt.

Die hier genannten und alle weiteren Möglichkeiten, automatisiertes Schweißen in der Produktion einzusetzen, haben eine wichtige Gemeinsamkeit. Sie sind kein Ersatz für den Schweißer und sein Fachwissen. Im Gegenteil: Erst ist in der Zusammenarbeit mit dem Schweißer entfaltet das automatisierte Schweißen sein volles Potenzial.

Das Verwenden eines Automaten, der den fachlich versierten Mitarbeiter in seiner Tätigkeit unterstützt, ist ein wesentlicher Punkt, um vom Anwender akzeptiert zu werden.

Das automatisierte Schweißen punktet aus folgenden Gründen:

  1. Die Produktion wird effizienter, ohne auf Arbeitskräfte verzichten zu müssen.
  2. Die Schweißnaht zeichnet sich durch eine garantiert gleichbleibende Qualität aus.
  3. Der Aufwand in der Nacharbeit wird deutlich geringer.
  4. Schweißfehler treten weniger oft auf.
  5. Vor allem bei monotonen Schweißaufgaben wird der Schweißer bei der Arbeit entlastet, was wiederum Freiraum für individuelle Aufgaben schafft.
Mensch und Maschine – zwei, die sich verstehen. - ©  Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG
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Die neuen ROBO-Absaugbrenner von ABICOR BINZEL machen es übrigens möglich, das automatisierte Schweißen mit integrierter Schweißrauchabsaugung zu kombinieren.Die Brenner haben eine sehr kleine Bauform, so dass die Zugänglichkeit bei den meisten Schweißaufgaben ohne weitere Einschränkung möglich ist. Gleichzeitig sorgt die integrierte Absaugung für den Gesundheitsschutz von allen Mitarbeitern, die ebenfalls in der Produktionshalle arbeiten.

Auf der Seite von ABICOR BINZEL finden Sie Automatisierungslösungen für:

Außerdem lohnt sich der Blick in den YouTube-Kanal.

(Quelle: Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG)

Schlagworte

Automatisiertes SchweißenBrennerführungKehlnähteLichtbogenschweißenNahtführungssystemeSchweißfehlerSchweißnahtqualitätSchweißpositionenSchweißtraktorSchweißverbindungen

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