Die Autogentechnik blickt wie das Unternehmen Guttroff auf eine über hundertjährige Geschichte zurück und ist beim Brennschneiden, Anwärmen, Richten und Löten nach wie vor unverzichtbar. Bislang dominierten dabei klassische, kohlenwasserstoffbasierte Brenngase wie Acetylen, Propan und Erdgas. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an eine nachhaltige Produktion rückt jedoch grüner Wasserstoff als leistungsstarke Brenngasalternative in den Fokus. Passende Lösungen wie spezielle Brenner und Düsen stehen am Markt bereits bereit.
Wasserstoff auf dem Vormarsch
Wasserstoff ist geruchlos, ungiftig und verbrennt ausschließlich zu Wasser. Mit einer Flammtemperatur von über 3.000 °C liegt er auf dem Niveau von Acetylen und deutlich über Propan, was hohe Schneidleistungen ermöglicht. Immer mehr Produktionsanlagen nutzen nachhaltige Energie, um Wasser per Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten und so grünen Energieträger zu gewinnen.
Messbare Vorteile
Der Einsatz von Wasserstoff reduziert die Emissionen gegenüber herkömmlichen Brenngasen spürbar. In Kombination mit der richtigen Ausrüstung ermöglicht er zudem höhere Schneidgeschwindigkeiten und eine geringere Wärmeeinbringung. Daraus ergeben sich klare Werkstoffvorteile wie ein geringerer Verzug und sauberere Schnittkanten.
Versorgung vor Ort
Der geringere Heiz- und Brennwert lässt sich über moderne Versorgungssysteme optimal ausgleichen. Guttroff stellt den Wasserstoff in speziellen Flaschen-, Bündelsystemen oder Puffertanks hochverdichtet beim Kunden bereit. Eine neue Produktionsanlage für grünen Wasserstoff nahe Würzburg befindet sich bereits im Bau und wird Anfang 2027 fertiggestellt.
(Quelle: Sauerstoffwerk Friedrich Guttroff GmbH)
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