Durch den Einsatz innovativer Werkstofftechnik kann den wachsenden Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit begegnet werden. Das Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der Technischen Universität Chemnitz veranstaltet am 17. und 18. März 2027 das 25. Werkstofftechnische Kolloquium (WTK). Entsprechend des Mottos „Academia meets Industry“ sind auch dieses Jahr Industrievertreter und Forschende eingeladen, diese traditionsreiche Veranstaltung zu ihrem Jubiläum für einen anregenden Austausch in Chemnitz zu nutzen.
Nationale und internationale Experten werden unter dem Leitspruch „Substanz für die Zukunft - Werkstoffe für innovative Anwendungen“ wissenschaftliche Beiträge in Form von Vorträgen und Postern präsentieren. Zudem haben Industrieteilnehmer die Möglichkeit, sich im Rahmen der Industrieausstellung zu präsentieren und in 5-minütige Impulsvorträgen Einblicke in ihre Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu geben. Das Kolloquium umfasst Themen aus der Werkstoff-, Oberflächen-, Füge- und Fertigungstechnik, der Verbund- und hybriden Werkstoffe, zum Werkstoffverhalten und zur -analytik sowie zu Wasserstofftechnologien und nachhaltigen Antriebssystemen und der Wissens- und datenbasierten Modellierung. Es werden über 50 Beiträge der verschiedenen Fachrichtungen erwartet.
Einen Schwerpunkt bildet die Füge- und Fertigungstechnik. Bedeutsam sind hierbei neben etablierten Schweiß- und Lötverfahren auch innovative Festphasenfügeverfahren, das Auftragschweißen sowie additive Fertigungsverfahren für metallische Werkstoffe. Die Herstellung zuverlässiger Verbindungen aus artgleichen und artfremden Werkstoffen sowie die gezielte Einstellung der mechanischen und funktionalen Eigenschaften der Fügezone sind von besonderer Bedeutung. Der Einsatz moderner In-situ-Sensorik sowie von Modellierung, Simulation und datenbasierten Methoden erlaubt hierbei die gezielte Erforschung der zugrunde liegenden Prozess-Werkstoff-Wechselwirkungen und die Weiterentwicklung robuster Fügeprozesse. Dies wird durch die Charakterisierung der Verbindungszonen sowie durch Gefüge- und Werkstoffanalysen unterstützt. Daraus ergeben sich weitreichende Möglichkeiten für eine prozesssichere, qualitätsgerechte sowie energie- und ressourceneffiziente industrielle Fertigung.
Eine Anmeldung von Beiträgen für die Veranstaltung ist in Form eines Abstracts mit max. 200 Wörtern bis zum 30. Oktober 2026 möglich. Die Konferenzsprache ist Englisch.
(Quelle: Technische Universität Chemnitz)
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