Anwenderbericht
Das Monitoring gibt laufend aktuelle Informationen zhur Luftqualität. - © Fronz Metallbau GmbH
05.08.2019

Erfolgreiches Personalrecruiting durch effektiven Arbeitsschutz

Erfolgreiches Personalrecruiting durch effektiven Arbeitsschutz

Auch kleine Metallbetriebe können die Gesundheit ihrer Mitarbeiter schützen. Wie die Umsetzung mittels effektiver Absaugtechnik gelingt, zeigt die Fronz Metallbau GmbH aus Baden-Württemberg. Der Zwölf-Mann-Betrieb profitiert dank KEMPER-Technik von positiven Effekten auf die Mitarbeitergewinnung und Kundenzufriedenheit.

In der Fertigung von Prototypen und Mustern in Stückzahl eins bis zu kleineren Mengen ist die Fronz Metallbau GmbH zuhause. 3D-Konstruktion, Laserzuschnitte und sogar eine eigene Pulverbeschichtung in Stahl, Edelstahl oder Aluminium vereint der Metallbetrieb aus Asbach in Baden-Württemberg unter einem Dach. Zum Portfolio zählen thermische Verarbeitungsverfahren wie das Schneiden, Schleifen und Schweißen. Ähnlich dürften viele Metallbetriebe quer durch die Republik aufgestellt sein. Auch beim Blick auf die Betriebsgröße ist Fronz Metallbau im deutschen Maßstab wohl höchstens Durchschnitt: zwölf Mitarbeiter, Kleinbetrieb in der Metallbearbeitung. Doch beim Blick hinter die Fassade zeigt sich, was auch ein kleiner Betrieb für die Gesundheit seiner Mitarbeiter leisten kann.

Gefahren hinter Schweißrauch und Schneidstaub frühzeitig erkannt

Schon vor mehr als einem Jahrzehnt war dem Metallbetrieb klar, welche immensen Gefahren hinter Schweißrauch sowie Schneid- und Schleifstaub stecken. Insbesondere bei der thermischen Bearbeitung von Edelstahl entstehen krebserzeugende Gefahrstoffe. Bei der Verarbeitung von Aluminium wird durch die UV-Strahlung des Lichtbogens und die glatten, reflektierenden Oberflächen sogar Ozon freigesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Schweißrauch deshalb als krebserzeugend ein. Vor diesem Hintergrund investierte Fronz Metallbau in den Schutz seiner Mitarbeiter. Während Untertischabsaugungen für Laseranlagen wegen der großen Menge an Gefahrstoffen für eine gute Hallenluftqualität ohnehin unumgänglich waren, erweiterte Fronz Metallbau den Arbeitsschutz mit der Zeit um effektive Absaug- und Filtergeräte mit empfohlenen Punktabsaugungen für Schweißanwendungen.

Jetzt ging der Betrieb noch ein Stückchen weiter, schildert Geschäftsführer Michael Schmitt: „Wir haben eine eigene Schleiferei. Darin entstehen Schleifstäube in einer erheblichen Menge, die man nicht so einfach nur am Punkt absaugen kann. Damit sich diese nicht der gesamten Hallenluft ausbreiten, haben wir das ganze Thema Arbeitsschutz weitergedacht.“

Fronz Metallbau orientierte sich zum Beispiel nicht nur am einzelnen Schweißer, sondern entwarf zusammen mit der KEMPER GmbH, Hersteller von Absauganlagen und Filtersystemen für die metallbearbeitende Industrie, ein Luftreinhaltekonzept für die gesamte Produktion. Während die am jeweiligen Prozess beteiligten Mitarbeiter ohnehin über den nötigen Arbeitsschutz – wie die Punktabsaugungen für die Schweißer – verfügten, sollten auch Mitarbeiter an umliegenden Arbeitsplätzen den nötigen Arbeitsschutz erfahren.

Michael Schmitt, Geschäftsführer der Fronz Metallbau GmbH. - © Fronz Metallbau GmbH
Michael Schmitt, Geschäftsführer der Fronz Metallbau GmbH. © Fronz Metallbau GmbH
Vertrauen in den Arbeitgeber durch effektiven Arbeitsschutz

Seitdem Fronz Metallbau das vernetzte Arbeitsschutz-Konzept von KEMPER umsetzt, hat sich die Hallenluftqualität nochmals deutlich verbessert, sagt Schmitt: „Diese Rückmeldung geben uns unsere Mitarbeiter eindeutig. Und auch das Echtzeit-Monitoring belegt die bessere Luftqualität.“ Bei allen Maßnahmen stehen für den Fronz-Geschäftsführer seine Mitarbeiter an erster Stelle. Denn nur gesunde Mitarbeiter seien produktive Mitarbeiter. So schaffe die optische Signalwirkung durch die Ampel des Luftüberwachungssystems AirWatch zusätzliches Vertrauen bei der Belegschaft in Fronz Metallbau als Arbeitgeber.

Und nicht nur bei den eigenen Mitarbeitern: Auch bei der Gewinnung neuer Fachkräfte sieht Schmitt Vorteile durch den umfassenden Arbeitsschutz. Das Thema berühre heute potenzielle Bewerber in zunehmendem Maß. „Jeder, der sich bei uns bewirbt, schaut sich auch unsere Produktion an. Das wird in anderen Betrieben nicht anders sein“, sagt Schmitt. „Schweißer wollen heute wissen, in welchem Umfeld sie arbeiten. Und jeder Betrieb sollte wissen, wie schwer man an gutes Personal kommt.“ Alleine vor diesem Hintergrund verstehe er nicht, wie manche Arbeitgeber den Schutz ihrer Mitarbeiter vernachlässigen. Eine saubere Hallenluft ist für Fronz Metallbau ein absolutes Plus für die Mitarbeitergewinnung. Darum bindet der Betrieb das Thema auch konsequent in seine Kommunikation ein und produziert zum Beispiel Recruitingvideos über die Arbeitsschutzmaßnahmen in seinem Betrieb.

Das wiederum führt zu einem positiven Bild von Fronz Metallbau nach außen, wie Schmitt bestätigt: „Wir erhalten regelmäßig positive Rückmeldungen unserer Kunden zur hervorragenden Hallenluft. Sie schätzen es, wenn sich Ihre Lieferanten um ihre Mitarbeiter kümmern. Denn gesunde Mitarbeiter bei Lieferanten bringen eine bessere Qualität für ihr Produkt.“

Schlagworte

AbsaugungArbeitsschutzFiltrationRaumlüftungSchneidstaubSchweißrauch

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