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04.09.2022

Fachkräftemangel und Energiewende

Fachkräftemangel bremst teilweise die Energiewende aus

Der Energieexperte der TÜV NORD GROUP, Silvio Konrad, sieht im Fachkräftemangel eine große Herausforderung für eine schnelle Energiewende. Es fehlten inzwischen auch auf Seiten der Behörden und der Projektentwickler personelle Ressourcen. Zugleich seien die Genehmigungsverfahren äußerst komplex. „Deshalb können in dieser schwierigen Gemengelage immer wieder Genehmigungen nicht ideal und effizient bearbeitet werden“, sagte Konrad in der ersten Folge des Podcasts „Energieschub“ der TÜV NORD GROUP.

Darüber hinaus es gebe bei den Genehmigungen große regionale Unterschiede, die teilweise bis auf die Ebene der Landkreise reichten. Eine harmonisierte Vorgehensweise hält der Geschäftsführer von TÜV NORD Systems für wünschenswert. Insgesamt zeigte er sich aber optimistisch, dass die Prozesse bei großen Energie- und Infrastrukturprojekten künftig beschleunigt werden können. „Es muss schneller gehen, und ich bin mir auch sicher, dass es schneller gehen wird.“

Eine hohes Tempo sieht man dem TÜV NORD-Energieexperten zufolge derzeit bei den aktuellen LNG-Projekten. Hier komme man sehr schnell voran. „Viele Genehmigungsverfahren, die früher Jahre benötigt haben, können derzeit in wenigen Monaten durchgeführt werden.“ Insgesamt bleibe der Zeitplan beim Thema LNG zwar sehr ambitioniert. Er sei aber überzeugt, dass zum Beispiel das geplante Terminal in Wilhelmshaven „zur Versorgungssicherheit in Deutschland beitragen“ werde.
Im Podcast bewertet Silvio Konrad auch die Tempo-Initiative des Bundesjustizministers bei Energie- und Infrastrukturprojekten. Und er beantwortet die Frage, ob künftig bei der Gasversorgung in Deutschland ein Nord-Süd-Gefälle zu befürchten ist.

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(Quelle: Presseinformation der TÜV NORD GROUP)

Schlagworte

EnergiewendeFachkräftemangel

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